Sein Lebenswerk ist die "Star Wars"-Saga, jene 1976 begonnene Arbeit an einem mythischen Universum, das sich aus Motiven des Märchens, der Fantasy... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max08/kuk08/kuk23/u0823033/b150x150.jpg George Lucas

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George Lucas


  • Bürgerlicher Name
    George Walton Lucas Jr.
  • Geburtstag
    14.05.1944
  • Geburtsort
    Modesto, Kalifornien

Sein Lebenswerk ist die "Star Wars"-Saga, jene 1976 begonnene Arbeit an einem mythischen Universum, das sich aus Motiven des Märchens, der Fantasy, der Science-Fiction, des Kriegsfilms, der Artus-Sage, des Western und des Horrorfilms zusammensetzt und eine eigene Welt um Generationen und Genealogien umfassende Geschichten aus der ewigen Galaxie erzählt, deren Geschöpfe zum Bestandteil der populären Gegenwartskultur gehören.

Als Lucas 1976 nach abenteuerlichen Produktionsbedingungen "Krieg der Sterne" herausbrachte, veränderte er die Kinolandschaft für immer. Von Anfang an hatte er mindestens drei Teile im Sinn und sicherte sich deshalb selbst die Merchandisingrechte - ein Schritt, der ihn zum Multimillionär machte und die Gründung verschiedener Firmen (u.a. für Trick- und Tontechnik) ermöglichte. Lucas führte das Merchandising um Personen und Produkte aus "Star Wars" und den Folgefilmen "Das Imperium schlägt zurück", "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und "Star Wars: Episode I" bis "Episode III" in jeweils neue Dimensionen, verschaffte der Tricktechnik für Genrefilme u.a. mit seiner Firma "Industrial Light and Magic" eine dominierende Bedeutung bei der Herstellung von Filmen und veränderte die Zielgruppe hin zu einem vorwiegend auf jugendliche Konsumenten konzentrierten Markt.

Lucas, geboren 1944, gehörte zum Umkreis des New Hollywood, war aber wie sein Freund Steven Spielberg, mit dem er als Produzent zusammenarbeitete ("Indiana Jones"-Trilogie), am populären Erzählkino orientiert. Lucas studierte in Los Angeles Film und Astronomie und schuf mit seinem Abschlussfilm "THX 1138", der nach etlichen Fassungen im Kino Gewinn einbrachte, eine Anti-Utopie, die als düstere Zukunftsvision im Gegensatz zu seinem "Star Wars"-Zyklus steht. 1973 drehte er mit dem nostalgisch leichten "American Graffiti" eine Reverenz an seine von Rock'n'Roll, Diners und Teenieträumen bestimmte Jugend, die einen überragenden Publikumserfolg hatte.

Lucas' Filme als Regisseur, Autor und Produzent, die ihn zu einem der mächtigsten Tycoons des New Hollywood gemacht haben, zeichnen sich durch eine immer ausgefeiltere Tricktechnik aus. Durch ihn wurde Harrison Ford zum Weltstar (Han Solo in "Star Wars", Indiana Jones). Zu den von Lucas nur produzierten Filmen gehören außer den "Indiana Jones"-Filmen auch Jim Hensons Fantasy-Film "Labyrinth" (mit Jennifer Connelly und David Bowie) und die internationale Version von Akira Kurosawas "Kagemusha" (1980).

  • Bürgerlicher Name
    George Walton Lucas Jr.
  • Geburtstag
    14.05.1944
  • Geburtsort
    Modesto, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Geschieden; 1969 bis 1983 verheiratet mit Marcia Lucas; drei Adoptivkinder
  • Autogrammadresse
    George Lucas
    c/o Lucasfilm Ltd.
    PO Box 2009
    San Rafael, CA 94912-2009
    USA

"Star Wars" in 437 schrägen Fan-Videos nachgedreht

So haben Sie Darth Vader noch nie gesehen…

Großansicht Echtes Darth-Vader-Stöhnen im Fanfilm "Star Wars Uncut"? Hoffentlich kriegt der Kleine unter der Plastikmaske genug Luft! (Foto: starwarsuncut.com)

Echtes Darth-Vader-Stöhnen im Fanfilm "Star Wars Uncut"? Hoffentlich kriegt der Kleine unter der Plastikmaske genug Luft! (Foto: starwarsuncut.com)

Kultfilme nachdrehen galt bisher als schräges Hobby für Film-Nerds, besonders Lego-Filme von Klassikern wie Indiana Jones setzten einen absurden Trend - auch wenn dieser dank cleverer Marketing-Strategen Einzug in viele Kinderzimmer gehalten hat.

Doch was nun Hunderte von "Star Wars"-Fans in aller Welt geleistet haben, ist auch für normale Kinofreunde ein echter Hingucker: In 457 jeweils 15 Sekunden langen Clips haben sie den ersten "Krieg der Sterne"-Film von 1977 komplett nachgedreht.

Das Besondere an "Star Wars Uncut": Jede Szene ist mit anderen Hilfsmitteln gefilmt. Kunstvolle Zeichentricksequenzen, am heimischen PC erstellte Computeranimationen, Pappraumschiff-Schlachten oder "live" nachgespielte Szenen mit Kinderdarstellern oder Haustieren, die selbstgemachte Plastikmasken und Papplichtschwerter tragen - hier ist alles Denkbare und Undenkbare dabei.

Das Niveau schwankt dabei zwischen erstaunlich professionell und völlig dilettantisch, der Ton zwischen dramatisch und komplett albern. Gerade dieser Wechsel verleiht dem 2 Stunden und 5 Minuten langen Film seinen ganz speziellen Charme.

Welcher Film kommt als nächstes dran?

Möglich wurde das durch Initiator Casey Pugh, der auf der Website starwarsuncut.com zum Einsenden von Clips aufgerufen hatte. Jeder konnte jeweils 15 Sekunden aus dem Original übernehmen, die Wahl der Mittel war dabei völlig frei. Wer "Star Wars" liebt, findet nun auf http://www.starwarsuncut.com/newhope/scenes jeweils ein Bild aus dem Original und dahinter die zugehörige neu gedrehte Szene.

Selbst Hollywood zollt dem Mammutprojekt Respekt. Bei den Emmys 2010 gab's einen Preis für eine "herausragende kreative Leistung in interaktiven Medien" - dabei war der Film damals noch gar nicht fertig.

Kein Wunder also, dass Web-Pionier Casey Pugh bereits angekündigt hat, dass er weitere Filme in "Uncut"-Fassungen zusammenstellen lassen will. Ob das die Star-Wars-Fortsetzung "Das Imperium schlägt zurück" wird, oder ob er ein ganz neues Thema angeht, lässt er aber noch offen. Und wer weiß, vielleicht tut sich Casey Pugh ja auch mit Regiewunderkind Michel Gondry zusammen, der ein ähnliches Prinzip mit Jack Black und Mos Def bereits in den bezaubernden "Abgedreht" gegossen hat.

Im Übrigen ist Casey Pugh natürlich in bester Gesellschaft. Denn "Star Wars"-Erfinder George Lucas bringt schließlich gerade selbst neue Versionen seiner Kultfilme an den Start. Ab 29. Februar gibt's die 3D-Fassung von "Star Wars Episode I - Die dunkle Bedrohung" im Kino zu erleben!

Den Film finden Sie auch auf Casey Pughs Website unter:
www.starwarsuncut.com

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