Wer im Quell der Jugend badet und als Nymphe Piraten betören soll, muss einen perfekten Körper haben ...
Da kriegt selbst Jack Sparrow Stielaugen: Gemma Ward spielt in "Fluch der Karibik 4" eine Meerjungfrau (Foto: Black Balloon Productions)
Und den hat Gemma Ward definitiv: Schon mit 15 Jahren wurde sie 2002 in einer australischen Model-Castingshow entdeckt - und das, obwohl sie noch nicht einmal offiziell daran teilnahm, sondern nur im Publikum saß. Jetzt schafft die inzwischen 23-jährige Australierin den Sprung vom Laufsteg auf die Kinoleinwand: In "Fluch der Karibik 4" darf Gemma Ward als Meerjungfrau sogar Johnny Depp betören.
Damit schließt sich ein Kreis. Denn Gemma Ward erlangte 2008 traurige Berühmtheit als letzte Freundin von Heath Ledger, bevor dieser tragisch an einem Medikamenten-Cocktail verstarb. Das geschah mitten in den Dreharbeiten zu Terry Gilliams Märchenspektakel "Das Kabinett des Dr. Parnassus". Der Film konnte nur deshalb fertig gestellt werden, weil Jude Law, Colin Farrell und Johnny Depp unentgeltlich die Rolle ihres Freundes fertig spielten. Nun tritt Depp in "Fluch der Karibik 4" also auch gemeinsam mit Heath Ledgers letzter Liebe vor die Kamera.
Allerdings wird der Part von Gemma Ward in "Fluch der Karibik 4: On Stranger Tides" kein allzu großer. Im Abenteuer um den legendären Quell der Jugend hat sie als Meerjungfrau nur einige wenige Sätze zu sprechen. Gemma Ward soll soll das Kinopublikum vor allem durch jene körperliche Präsenz begeistern, die sie mehrfach auf das Cover von Vogue brachte und zum Eröffnungs-Model bei Shows von Versace über Gucci bis Prada machten.
Als Schauspielerin war Gemma Ward bisher neben Liv Tyler im Schocker "The Strangers" zu bewundern, da versteckte sie ihre Schönheit allerdings hinter einer gruseligen Maske. Ihr intensives Autismus-Drama "The Black Balloon" schaffte es gar nicht erst ins Kino.
Sollte Gemma Ward aber nun im Blockbuster "Fluch der Karibik 4" neben Schauspielgrößen wie Johnny Depp, Penélope Cruz, Bill Nighy & Co. einen bleibenden Eindruck hinterlassen, dürfte das ihre Chancen auf eine Filmkarriere deutlich steigern.