Britische Schauspielerin, die als Bondgirl den Durchbruch schaffte. Mit Rollen selbstbewusster und kämpferischer junger Frauen, die sich in... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max13/kuk13/kuk08/u1308012/b150x150.jpg Gemma Arterton
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Gemma Arterton

  • Geburtstag
    12.01.1986
  • Geburtsort
    Gravesend, Kent, England

Britische Schauspielerin, die als Bondgirl den Durchbruch schaffte. Mit Rollen selbstbewusster und kämpferischer junger Frauen, die sich in lebensnahen Dramen und im Blockbuster-Kino gleichermaßen behaupten, hat sich Gemma Arterton seit 2007 in knapp zwanzig Film- und TV-Produktionen mit Charme und Witz bewährt.

Dem furiosen Debüt als dreiste Anführerin der Internatsschülerinnen in "Die Girls von St. Trinian", folgte ein kometenhafter Aufstieg, der sie von der MI 6-Agentin Strawberry Fields an der Seite von Daniel Craig in "James Bond 007 - Ein Quantum Trost" (2008) zur Halbgöttin Io im Fantasyabenteuer "Kampf der Titanen" und zur bildschönen persischen Prinzessin Tamina im Fantasyabenteuer "Prince of Persia - The Sands of Time" (2010) beförderte.

Gemma Christina Arterton wurde 1986 in Gravesend, Grafschaft Kent, als Tochter eines Schweißers und einer Putzfrau geboren, von der Gemma allein erzogen wurde. Sie ging zur Galveston Grammar School, studierte mit einem Vollstipendium an der Royal Academy of Dramatic Art in London, wo sie 2007 ihren Abschluss machte.

Ihr wegen der Leichtigkeit des Spiels gerühmtes Bühnendebüt gab sie als Rosaline in Shakespeares "Verlorene Liebesmüh" am Globe Theatre in London. Ebenfalls 2007 debütierte sie im TV-Film "Capturing Mary" und im Kino als Kelly, die in "Die Girls von St. Trinian" mit ihren Mitschülerinnen einen Kunstraub in der National Gallery unternimmt. Im Sequel "The Girls of St. Trinian's - The Legend of Fritton's Gold" (2009) stößt sie erst in der zweiten Hälfte dazu.

Für "Ein Quantum Trost" wurde sie unter 1500 Bewerberinnen gecastet.

Für die BBC stand Arterton 2008 als Titelheldin der Verfilmung von Thomas Hardys Roman "Tess of the D'Urbervilles" vor der Kamera als Frau, die an Doppelmoral und Klassendenken der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts zerbricht. In der Jane Austen gewidmeten BBC-Reihe "Lost in Austen" verkörperte Arterton 2008 in vier Episoden Elizabeth Bennett, Heldin aus "Stolz und Vorurteil".

Im Kino sah man Gemma Arterton in Nebenrollen in Guy Ritchies Kriminalkomödie "Rock N Rolla" (mit Gerard Butler) und Richard Curtis' "Radio Rock Revolution" (Tochter des Ministers, gespielt von Kenneth Branagh). Im Psychothriller "The Disappearance of Alice Creed" (2009) ist sie Entführungsopfer Alice, die den Spieß umdreht und ihre zwei Entführer in die Mangel nimmt. In "Kampf der Titanen" ist Arterton Halbgöttin Io, die Perseus das fliegende Pferd Pegasus schenkt und von Calibos ermordet wird. Ihre Figur kommt im Original von 1981, das einer ihrer Lieblingsfilme ist, nicht vor.

In "The Prince of Persia", der nach dem innovativen Videogame von 2003 entstand, ist sie die schlagfertige und schwertbereite Prinzessin Tamina, die den Titelhelden (Jake Gyllenhaal) erotisch verwirrt. In Stephen Frears' Komödie "Immer Drama um Tamara" (2010), eine modernisierte freie Version von Thomas Hardys Roman "Far from the Madding Crowd - Die Herrin von Thornhill", spielt Arterton die Titelrolle der Journalistin, die in die Provinz zurückkehrt, um ihr Elternhaus vor Spekulanten zu retten.

Zurück zum Blockbuster-Kino geht's für die freche Britin nun mit "Hänsel und Gretel: Hexenjäger", eine sehr freie, actionreiche und ironische Interpretation des Grimms-Märchen, in dem sie an der Seite von "Bourne"-Star Jeremy Renner in deutschen Wäldern das Böse in Frauengestalt beseitigt.

Gemma Arterton ist Gesicht einer Avon-Kosmetikkampagne. Für "St. Trinian" war Arterton 2007 für Empire Award und National Movie Award nominiert. Sie ist Fan des Fußballclubs Charleton Athletic.

  • Geburtstag
    12.01.1986
  • Geburtsort
    Gravesend, Kent, England
  • Geburtsland
    Großbritannien
Fortsetzung für "Hänsel und Gretel: Hexenjäger"

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann splattern sie noch heute ...

Großansicht Überstunden für die "Hexenjäger" Gemma Arterton und Jeremy Renner (Foto: Paramount)

Überstunden für die "Hexenjäger" Gemma Arterton und Jeremy Renner (Foto: Paramount)

Wenn das Gebrüder Grimm wüßten, wären sie wohl mächtig stolz auf ihre beiden Knirpse "Hänsel und Gretel". Die Geschwister machen nämlich als "Hexenjäger" eine respektable Kinokarriere - deshalb dürfen Jeremy Renner und Gemma Arterton eine Extraschicht im Augsburg Forest hinlegen.

Dabei sah es zum Kinostart alles andere als vielversprechend für "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" aus: Bei den amerikanischen Kinofans fiel die blutige Märchenstunde des Norwegers Tommy Wirkola erst einmal durch, ein Flop bahnte sich an. Doch es gibt ja noch ein paar andere Länder auf der Welt und in 39 davon setzte sich der Edeltrash mit selbstironischer Note an die Spitze der Kinocharts.

Vor allem in Brasilien, Russland, Mexiko und Deutschland ging "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" durch die Decke. Allein bei uns wurden binnen drei Wochen über eine Million Kinotickets gelöst, bislang spielte der Film weltweit über 200 Millionen Dollar ein. Gekostet hat der in Babelsberg gedrehte Actioner nur 50 Millionen. Kein Wunder, dass das Studio nun offiziell eine Fortsetzung in Auftrag gab.

"Atemberaubende, verrottete Biester"

Man darf davon ausgehen, dass Gemma Arterton und Jeremy Renner eine "Fortsetzungs-Klausel" im Vertrag haben. Die beiden werden also wieder dabei sein. Und frische Hexen werden sich schon finden lassen. Damit hat Renner nach "Avengers" und "Bourne" ein drittes Serien-As im Ärmel.

Am Konzept von "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" hat der Superstar ohnedies Freude. "Nicht nur Gemma, auch die Hexen sind atemberaubend - und ich mittendrin. Das hat mir gut gefallen", lachte Renner in einem Interview. "Allerdings sind die Biester von innen ziemlich verrottet, das sollte man vielleicht erwähnen."

Jeremy Renner dreht gerade den CIA-Thriller "Kill the Messenger", Gemma Arterton ist derzeit neben "Hänsel und Gretel" in der Komödie "Song for Marion" auf der Leinwand zu sehen.

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