François Goeske

François Goeske

Leben & Werk

Deutsch-französischer Schauspieler. Vom Solisten im Kinderchor der Bayerischen Staatsoper bis zum jugendlichen Helden und Liebhaber führte der Weg des deutsch-französischen Schauspielers Francois Goeske, der in Jugendfilmen (“Das fliegende Klassenzimmer”) begann, für einen Film 2007 die Schule schmiss und in Romanzen (“Französisch für Anfänger“), Mystery-Thrillern (“Lost Place“), Musikvideos und Experimentalfilmen reüssierte. Goeske bewältigte Krimiserien, Jugend-Dramen und sagt von sich: “Liebesfilm, Romantik, Komödie – das ist ja auch mehr oder weniger mein Fachgebiet.” 2014 spielt er die Hauptrolle in Ute Wielands Dramödie “Besser als nix“, wo er als Tom planlos in den Heimatort zurückkehrt, vor ungewisser Zukunft steht und durch den Tod des Jugendfreunds (Jannis Niewöhner) und einer Studentin (Anna Fischer) neue Perspektiven gewinnt.

Das musische Talent wurde dem 1989 in Saint-Douchard, Département Cher, Sologne, in Frankreich geborenen Francois Manfred André Goeske (ursprünglich: Göske) vom Vater, Cellist an der Bayerischen Staatsoper in München, in die Wiege gelegt. Mit neun trat er in den Kinderchor der Bayerischen Staatsoper ein, wurde dort Solist und war 2002 im Musical “Teddy – Ein musikalischer Traum” zu sehen. 2003 debütierte er als Mathe- und Physikgenie Kreuzkamm in der Verfilmung von Erich Kästners “Das fliegende Klassenzimmer” im Kino und war 2004 der mit seiner Schwester im Gebirge verlorene Junge in Joseph Vilsmaiers “Bergkristall”. Zum Publikumserfolg wurde 2006 die Teenager-Komödie “Französisch für Anfänger”, wo er der Liebe wegen als Austauschschüler nach Frankreich reist. Wieder der Liebe wegen reist er 2009 in der Romanze “Summertime Blues” nach England und verliebt sich in eine junge Amerikanerin (Sarah Beck). Mit Josefine Preuß irrt er in Thorsten Kleins in 3D gedrehtem deutschen Mystery-Thriller “Lost Place” (2011) als Geocatcher durch den Wald und erlebt übernatürliche Dinge.

Im Fernsehen trat Goeske in den Krimiserien “SOKO Köln”, “SOKO Stuttgart”, “SOKO 5113“, “Ein starkes Team”, “Heldt“, “Kommissarin Lucas”, “Letzte Spur Berlin”, “Hauptstadtrevier”, der Vorabendserie “Heiter bis tödlich” und in einem “Tatort” auf. 2007 gab er, obwohl er ein guter Schüler war, für die Rolle des Schiffsjungen Jim Hawkins im TV Movie “Die Schatzinsel” (nach Robert Louis Stevenson) die Schule auf. Er gehörte zu den jungen Rekruten, die im TV-Remake des Antikriegsfilms “Die Brücke” verheizt werden und war in dem Jugendgewalt-Drama “Sie hat es verdient” der Entführer an der Seite von Liv Lisa Fries, der aus Einsicht das Drama beendet. Seit Juli 2014 steht er als Titelheld der 13teiligen ARD-Fantasy-Serie “Armans Geheimnis” vor der Kamera.

Ein TV-Ereignis wurde am 5.6.2014 das von VIVA und MTV parallel als Heavy Rotation gesendete Musikvideo “Traum” des Panda-Rappers Cro, wo Goeske in einer Doppelrolle die Kandidaten bei einem “Date Duell” von Showmaster Frank Elstner spielt. Er ist, seit er die Singstimme von Mowgli in “Das Dschungelbuch” gab, als Synchronsprecher unter anderem für “Der letzte Zug” und “Die Gustloff” tätig.

Goeske gehört zum Improvisationstrio “Off the Cuff”, das musikalisch experimentiert.

Goeske war mehrfach für den Nachwuchspreis “Undine” nominiert und erhielt 2005 für seine Leistung in “Bergkristall” den Sonderpreis des Kinder-Medien-Preises “Der weiße Elefant”. 2012 wurde er für “Sie hat es verdient” mit dem vom Magazin “Bravo” gestifteten Young-and-Wild-Award ausgezeichnet.

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