Nach dem Freitod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain gründete der Schlagzeuger der Band, Dave Grohl, 1995 das Studioprojekt Foo Fighters. Der Name... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max11/mbiz11/mbiz15/z1115090/b150x150.jpg Foo Fighters

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Foo Fighters


Nach dem Freitod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain gründete der Schlagzeuger der Band, Dave Grohl, 1995 das Studioprojekt Foo Fighters. Der Name stammt aus dem Militärjargon des Zweiten Weltkrieges und bezeichnet ein nicht identifiziertes Himmelsphänomen. Noch während seiner Zeit bei Nirvana hatte Grohl ein ganzes Repertoire an Songs geschrieben, die er vor seinen Kollegen versteckt gehalten hatte. Der brachiale Nirvana-Sound schien Grohl als Klangkorsett für seine Eigenkompositionen offenbar ungeeignet. Abgesehen von einem Gitarrenpart im Song "X-Static", den Greg Dulli von den Afghan Whigs übernahm, spielte Grohl sein Debüt komplett im Alleingang ein. Gary Gersh, der ehemalige A&R-Partner von Nirvana, verschaffte ihm einen Vertrag mit Capitol Records. Die Singleauskopplungen "This Is A Call", "I'll Stick Around" und "Big Me" fanden schnell den Weg ins Radio und zu MTV. Der singende Ex-Schlagzeuger begab sich nun auf die Suche nach einer geeigneten Band. Als sich die in Seattle ansässige Gruppe Sunny Day Real Estate auflöste, griff Grohl zu und rekrutierte deren Bassisten Nate Mendel und den Schlagzeuger William Goldsmith. Als zweiter Gitarrist neben Grohl kam Pat Smear, ehemals "inoffizielles Nirvana-Mitglied", mit ins Boot. Die Geschichte der Foo Fighters ist eine Geschichte der Trennungen und Wechsel: Nach der Tournee stieg Schlagzeuger Goldsmith wieder aus, weil er sich von Grohl zu sehr gegängelt gefühlt hatte. Letzterer spielte die Drum-Parts des zweiten Albums noch einmal selbst ein und stellte für die nachfolgende Tour den Live-Schlagzeuger von Alanis Morissette, Taylor Hawkins, ein. Noch vor dem Erscheinen von "There Is Nothing Left To Lose" erklärte Smear öffentlich seinen Abschied. Wenig später wurde Gary Gersh von Capitol gekündigt. Daraufhin wechselten die Foo Fighters die Plattenfirma und unterschrieben beim Konkurrenten RCA. 2002 nahm Grohl eine Auszeit und half den Kollegen von Queens of the Stone Age bei der Fertigstellung ihres Albums "Songs For The Deaf". Danach verwarf er die Aufnahmen zum vierten Foo-Fighters-Album und spielte das gesamte Material in einem zehntägigen Marathon wieder neu ein. Im Oktober 2002 stand "One by One" in den Läden. Zum zehnjährigen Bestehen der Band erschien im Juni 2005 die Doppel-CD "In Your Honor", die auf einer der beiden Platten auch das akustische Schaffen der Gruppe dokumentiert.

  • Links
    http://www.foofighters.com

Lady Gaga aus Muppets-Film rausgeschmissen

Katy Perry wurde ebenfalls aus der endgültigen Version herausgeschnitten.

Großansicht Wer braucht schon Popstars, wenn die Muppets auftreten (Foto: Walt Disney Studios)

Wer braucht schon Popstars, wenn die Muppets auftreten (Foto: Walt Disney Studios)

Die Muppets und ihr Faible für Hollywoodstars und Musiker: Seit die liebenswerten Puppen aus der Henson-Familie das erste Mal den Bildschirm unsicher machten, ist diese Liaison ein Markenzeichen der Muppet-Show. Auch in ihrem ersten großen Film seit zwölf Jahren versammeln sich wieder jede Menge Stars in ihrem Theater. Unter anderem geben sich Alan Arkin, Ricky Gervais, Billy Crystal, Zach Galifianakis, Jack Black und Jean-Claude Van Damme die Ehre. Die Liste der Stars hätte noch viel länger sein können - dann allerdings wäre auch der Film weitaus länger geworden. Und das war so gar nicht im Sinne der Produzenten.

Nachdem die erste Fassung von "Die Muppets" ganze drei Stunden lang war, musste der Cutter den Film auf 98 Minuten runterkürzen. Seiner Schere fiel dabei niemand Geringeres als Lady Gaga zum Opfer. Die Poqueen hatte mit ihrer versammelten Belegschaft eine Szene gedreht, in der sich Gaga mit Miss Piggy anlegt. Gerüchten zufolge soll Madonnas Song "Vogue" darin vorgekommen sein - was insofern sinnvoll erscheint, da Miss Piggy in dem neuen Leinwandabenteuer die Chefredakteurin der Pariser Vogue-Edition ist.

Gaga und Perry raus, Grohl drin

Gaga war jedoch nicht die einzige, die aus dem Film entfernt wurde. Auch Katy Perry hatte eine Szene, in der sie ihren Hit "I Kissed A Girl" auf die Schippe nimmt. Der Refrain wurde für Miss Piggy auf die Zeilen "I kissed a squirrel and I liked it" umgetextet. In der Szene wurde Miss Piggy von immer mehr Eichhörnchen umrundet, die sie küssen wollten, woraufhin die Schweinedame natürlich ausflippte.

Fans von Perry und Lady Gaga können jetzt noch auf die Outtakes auf der im kommenden Jahr erscheinenden DVD hoffen. Foo Fighters-Fans hingegen dürfen sich schon im Kino dem pelzigen Vergnügen hingeben. Sänger und Drummer Dave Grohl wird nämlich in einer kleinen Szene für Animal einspringen, der zu seinem Aggressionstherapeuten muss.

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