Prinzessin der Popkultur, erotische Charakterdarstellerin mit Traumfigur und abgründig lockenden Augen, ist die dunkelhaarige Eva Green nach... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max09/kuk09/kuk21/u0921254/b150x150.jpg Eva Green

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Eva Green


  • Geburtstag
    05.07.1980
  • Geburtsort
    Paris

Prinzessin der Popkultur, erotische Charakterdarstellerin mit Traumfigur und abgründig lockenden Augen, ist die dunkelhaarige Eva Green nach Claudine Auger ("Feuerball"), Carole Bouquet ("In tödlicher Mission") und Sophie Marceau ("Die Welt ist nicht genug") das vierte französische Bond-Girl an der Seite von Geheimagent James Bond. In "Casino Royale" (2006) verkörpert sie als Vesper Lynd die französische Doppelagentin, die auf 007 trifft und seine Geliebte wird (im Roman von Ian Fleming kommt sie ums Leben).

Eva Green wurde 1980 in Paris als Tochter der Schauspielerin Marlène Jobert ("Der aus dem Regen kam") und eines schwedischen Zahnarztes geboren. Sie studierte Schauspiel in London und Paris und wurde 2002 als Neuentdeckung der Pariser Theaterwelt gefeiert. Ihr sensationelles Filmdebüt gab Green 2003 in Bernardo Bertoluccis hinreißender kinematografischer Ballade "Die Träumer" als leidenschaftliche Filmstudentin, die mit Bruder und amerikanischem Lover 1968 während der Pariser Studentenrevolten ihre erotischen, sexuellen und filmischen Fantasien auslebt und unter anderem Filmstars wie Marlene Dietrich oder Statuen wie der Venus von Milo huldigt. Die Sex- und Nacktszenen der vollbusigen Schauspielerin in "Die Träumer" gehören zu den freiesten, schönsten, humorvollsten und gewagtesten der Filmgeschichte.

In Ridley Scotts Kreuzritter-Epos "Königreich der Himmel" ist Eva Green die meist verschleierte, mysteriös faszinierende morgenländische Prinzessin Sibylla aus Jerusalem, die mit einem Kreuzfahrer (Orlando Bloom) ein Verhältnis beginnt. Für die Kinoversion wurden die meisten ihrer Szenen geschnitten. In "Arsène Lupin" (2004) wird Green als Clarisse, Tochter eines Herzogs und als Krankenschwester tätig, vom späteren Gentleman-Dieb Arsène Lupin (Romain Duris) verführt und fallen gelassen. Green lehnte danach eine Rolle in Brian De Palmas Thriller "Die blaue Dahlie" ab.

Eva Greens Zwillingsschwester Joy arbeitet als Lehrerin.

Eva Green ist das Gesicht der Emporio-Armani-Werbekampagne.

  • Geburtstag
    05.07.1980
  • Geburtsort
    Paris
  • Geburtsland
    Frankreich

Bond-Girls beim Playboy abgeschaut

Alles nur geklaut!

Großansicht Denise Richards war tatsächlich beides: Bond-Girl in "James Bond 007: Die Welt ist nicht genug" und Playboy-Bunny (Foto: UIP)

Denise Richards war tatsächlich beides: Bond-Girl in "James Bond 007: Die Welt ist nicht genug" und Playboy-Bunny (Foto: UIP)

Wenn es um schöne Frauen geht, sieht er sich als den einzig wahren Experten: Playboy-Gründer Hugh Hefner. Das geht sogar soweit, dass der 85-Jährige für sich beansprucht, einige der berühmtesten Filmschönheiten quasi mit erfunden zu haben: die Bond-Girls. So habe der Autor der 007-Romane, Ian Fleming, seine heißen Agentenbräute schlicht den Nacktmodels des Kurvenblattes nachempfunden.

"Ich weiß, dass Fleming stark vom Playboy beeinflusst wurde", behauptet Hugh Hefner. "Was sind Bond-Girls denn groß anderes als Bunnys?"

Diese Frage sollte Hefner vielleicht mal Schauspielerinnen wie Eva Green, Sophie Marceau oder Halle Berry stellen. Die wären vermutlich not amused, sich mit den Großteils chirurgisch und digital kurvenoptimierten Räkelbräuten gleichsetzen zu lassen, die Hefners Wichsvorlagenimperium groß gemacht haben. Denn in Sachen Charisma, Intelligenz und Persönlichkeit dürften da im Schnitt doch leichte Unterschiede bestehen - auch wenn sich einige Damen wie Ursula Andress und Denise Richards beides auf die Fahne schrieben.

Hugh Hefner und die Politik

Doch Hugh Hefners Interesse an der Filmwelt - auf der allerersten Playboy-Ausgabe prangte einst Marilyn Monroe - beschränkt sich nicht nur auf weibliche Schauwerte: Hefner sollte selbst im Mittelpunkt einer großen Hollywoodproduktion stehen, mit Robert Downey Jr. in der Titelrolle.

"Robert hat tatsächlich mit mir Kontakt aufgenommen, das war kurz nach 'Iron Man'", berichtet Hugh Hefner. "Brian Grazer sollte den Film über mich produzieren und Diablo Cody das Drehbuch schreiben, aber dann wurde doch nichts daraus."

Nun ist zumindest eine Doku über den Magazin-Gründer entstanden unter dem Titel "Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel". Sie beleuchtet vor allem Hefners Kampf gegen sexfeindliche US-Gesetze und militante Feministinnen sowie seinen Einsatz für die Bürgerrechtsbewegung.

"Es freut mich, dass jemand diese andere Seite meines Lebens dokumentiert hat", erklärt Hugh Hefner. "Der Film erzählt nicht meine ganze Geschichte, aber den Teil, der deutlich seltener erzählt wird. Ich weiß, dass viele mein Leben immer noch kontrovers finden. Aber ich wollte etwas bewirken, und das, so denke ich, ist mir durchaus gelungen."

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