Wer Anthony Hopkins als Bösewicht für seinen Film gewinnen kann, hat den Erfolg von vornherein auf seiner Seite.
Seit der Brite in "Das Schweigen der Lämmer" den Kannibalen Hannibal Lecter verkörperte, ist Anthony Hopkins auf bösartige Rollen gebucht. Ist es sein stechender Blick oder tatsächlich seine Fähigkeit, mit Leib und Seele in eine neue Figur zu schlüpfen? Das dürfte Regisseur Chuck Russell eigentlich egal sein, Hauptsache, Hopkins sagt für die Rolle des bösen Zauberers Pharotu in "Arabian Nights" zu.
In dem spektakulären Epos geht es um einen jungen Krieger, der sich nach dem Tod seines Königs mit Sinbad, Ali Baba und einem Genie zusammen schließt, um die Königin Scheherazade zu befreien. Dem stellt sich Anthony Hopkins mit all seiner Macht als Magier in den Weg und treibt mit übernatürlichen Fähigkeiten sein Unwesen.
Der 72-Jährige scheint wieder Gefallen am Dasein als Bösewicht gefunden zu haben. In Kenneth Branaghs Fantasy-Spektakel "Thor" darf Anthony Hopkins ebenfalls wieder so richtig gemein sein. Die Dreharbeiten zu "Arabian Nights" sollen diesen Herbst beginnen. Davor schlüpft der Schauspieler in "Hemingway & Fuentes" in die anspruchsvollere Rolle des Schriftstellers Ernest Hemingway.