Ihre komödiantische Ader und der aus den blitzgescheiten Augen springende Schalk, ihr wunderbar trockener, manchmal bissiger Humor und die... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz50/z0250624/b150x150.jpg Emma Thompson

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Emma Thompson


  • Geburtstag
    15.04.1959
  • Geburtsort
    Paddington, London

Ihre komödiantische Ader und der aus den blitzgescheiten Augen springende Schalk, ihr wunderbar trockener, manchmal bissiger Humor und die kämpferische Körperhaltung, aber auch ihr gutes Aussehen machten die einer Theaterfamilie entstammende englische Schauspielerin Emma Thompson (geb. 1959 in London) zu einer international schnell reüssierenden Mimin mit breitestem Rollenspektrum. Thompson, die in Cambridge in englischer Literatur abschloss, dann als Stand-Up-Comedian in Revuen und im Fernsehen mit Specials und Serien populär wurde, lernte 1986 den irischen Schauspieler und Regisseur Kenneth Branagh kennen, mit dem sie vier gemeinsame Filme, darunter zwei Shakespeare-Verfilmungen ("Henry V.", "Viel Lärm um Nichts") drehte. Ihre herausfordernd schöne und spöttische Beatrice in Branaghs "Viel Lärm um nichts" ist eine der besten Rollen in Klassiker-Verfilmungen überhaupt.

Ihren Oscar holte sich Thompson zweimal: für die Rolle der besonnenen Margaret Schlegel in James Ivorys "Wiedersehen in Howards End", die aus einem britischen Herrenhaus vertrieben wird und es auf Umwegen wieder gewinnt, und für ihr nach dem Roman von Jane Austen entstandenes Drehbuch zu "Sinn und Sinnlichkeit", in dem sie mit Kate Winslet ein sich nach Romantik und sozialer Sicherheit sehnendes Geschwisterpaar spielte. Über die Dreharbeiten zu dieser feinen Mischung aus Drama und Komödie, die eine Reihe weiterer Austen-Verfilmungen (ohne Thompson) auslöste, schrieb sie ein witzig-ironisches Tagebuch, das zu den besten Beispielen dieser Art Literatur gehört.

Thompson glänzte als liebestolle Krankenschwester in "Das lange Elend", wo sie beim Liebesakt mit Jeff Goldblum ein Zimmer demoliert, als zerstreute Wissenschaftlerin an der Seite von Arnold Schwarzenegger in "Junior" und als zielstrebige Frau des Präsidentschaftskandidaten (John Travolta) in Mike Nichols' milder Politsatire "Mit aller Macht - Primary Colors". Im Regiedebüt des britischen Bestseller-Autors Ben Elton, "Maybe Baby", absolvierte Thompson einen kuriosen Gastauftritt als weiblicher Hippie. Aufsehen erregte Thompson 2001 mit Nichols' Kammerspiel "Wit", für das sie gemeinsam mit dem Regisseur das gleichnamige Theaterstück von Margaret Edson adaptierte. Als Universitätsprofessorin erhält Thompson aus heiterem Himmel die Nachricht, sie habe Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Der bewegende, manchmal erschütternde Film schildert ihren Kampf um Würde angesichts des nahenden Todes. In der romantischen Ensemblekomödie "Tatsächlich Liebe" spielt Thompson die Frau eines Verlagsleiters (Alan Rickman), der sich den Avancen von Heike Makatsch ausgesetzt sieht.

Das politisches Drama "Imagining Argentina" um eine von Thompson gespielte Journalistin, die in der argentinischen Militärdiktatur in die Foltermühlen gerät, wurde von Regisseur Christopher Hampton inszeniert. Als zweiten prominenten Star konnte er Antonio Banderas engagieren, der den hellsichtigen Ehemann spielt. Die Miniserie "Angels in America" beruhte auf dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten gleichnamigen Aids-Drama von Tony Kushner und wurde 2003 von Mike Nichols verfilmt. Thompson wurde für drei Rollen besetzt: einen Engel, eine Krankenschwester und eine obdachlose Frau. Mut zur Hässlichkeit bewies die vielseitige Schauspielerin in der fantastischen Komödie "Eine zauberhafte Nanny" als Nanny McPhee. Unter der Regie von Marc Forster und mit grandiosen Filmpartnern (Will Ferrell und Dustin Hoffman) spielt sie in "Schräger als Fiction" die an einer Schreibblockade leidende Autorin Karen Eiffel, deren Romanheld zum Leben erweckt wird. Das originelle Drehbuch der 2006 produzierten Tragikomödie war Zach Helm zu verdanken.

Emma Thompson, die sich 1994 von Branagh getrennt hatte, wurde 1999 Mutter einer Tochter, deren Vater, den Schauspieler Greg Wise, sie bei den Dreharbeiten zu "Sinn und Sinnlichkeit" kennengelernt hatte.

  • Geburtstag
    15.04.1959
  • Geburtsort
    Paddington, London
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Vater: Eric Thompson, Regisseur
    Mutter: Phyllida Law, Schauspielerin
    Schwester: Sophie Thompson, Schauspielerin

    Ehemann:
    Kenneth Branagh, Schauspieler, 1989-1994
    Greg Wise, Schauspieler, seit 2003

    Kinder:
    Tochter: Gaia Romilly Wise
  • Autogrammadresse
    c/o William Morris Agency
    151 El Camino Drive
    Beverly Hills, CA 90212
    USA
  • Links
    http://www.muldermedia.com/emma (Fan-Seite)

Kate Winslet führt Krieg gegen Schönheits-OPs

"Ich bin Schauspielerin und möchte meinen Gesichtsausdruck nicht einfrieren lassen."

Großansicht Wird lieber alt und runzlig, als sich je operieren zu lassen: Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger)

Wird lieber alt und runzlig, als sich je operieren zu lassen: Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger)

Hollywoods Schönheitswahn, der Frauen wie Männer scharenweise auf den OP-Tisch treibt, reicht nun einigen Stars: "Titanic"-Ikone Kate Winslet hat die Nase so voll von Fließbandgesichtern und faltenfreien Augenpartien, dass sie jetzt zusammen mit Rachel Weisz und Emma Thompson eine regelrechte Front gegen kosmetische Chirurgie bilden will. Als "Britische Anti-Schönheits-OP-Liga" möchte sich Winslet fortan verstärkt gegen die trendigen Schnippeleien wehren:

"Ich werde niemals aufgeben", versicherte die Schauspielerin. "Es verstößt gegen meine moralischen Grundsätze, die mir meine Eltern beigebracht haben und auch gegen das, was ich selbst als naturgegebene Schönheit betrachte. Ich bin Schauspielerin und möchte meinen Gesichtsausdruck nicht einfrieren lassen." Auch Emma Thompson hat genug von der künstlichen Schönheit und schimpft über den Jugendwahn, "in dem jeder mit 60 wie eine 30-Jährige auszusehen hat." Wenig anregend findet auch die dritte im Bunde, Daniel Craigs neue Gattin Rachel Weisz, die Ergebnisse von Skalpell und Botox: "Leute, die zu perfekt aussehen, sind nicht mehr sexy oder gar schön."

Was nur ist ihr Geheimnis?

Mit diesen Ansichten stehen die drei Stars in Hollywood längst nicht mehr allein da - Mittlerweile hört man aus allen Ecken und Enden von Los Angeles ablehnende Statements zu diesem Thema. Auffällig ist dabei nur, dass der Satz "Für mich kommt so etwas niemals in Frage" schon zum Standardrepertoire vieler Stars zu gehören scheint. Sieht man sich dann allerdings die Gesichter dieser oft schon in die Jahre gekommen Beautys an, wüsste manche Frau schon gern, was für Wunder da am Werk sind, die diese Damen selbst mit 60 wie 20 aussehen lassen.

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