Die Rolle des jüdischen Dienstmädchens Helen in Steven Spielbergs "Schindlers Liste" machte Embeth Davidtz bekannt. Helen, die im Keller des deutschen Lagerkommandanten Amon Göth (Ralph Fiennes) lebt und arbeitet, kann sich nur mühsam gegen dessen sexuelle Wünsche wehren. Schließlich wird sie von Schindler (Liam Neeson) gerettet. Davidtz, 1966 in Trenton, New Jersey, geboren und in Südafrika aufgewachsen, strahlt durch ihre tief liegenden Augen eine gewisse Traurigkeit aus. Im Lauf ihrer Karriere war sie häufig in Horrorfilmen zu sehen, so in ihrem Spielfilmdebüt "Armee der Finsternis" von Sam Raimi, wo sie sich in den zeitreisenden Helden (Bruce Campbell) verliebt. In "The Hole" spielte sie die von der Polizei beauftragte Psychologin Philippa Horwood. In "13 Geister" stand sie als Parapsychologin Kalina im Dienst des Bösen. Davidtz, die in zahlreichen Fernsehfilmen als Anwältin, Ehefrau oder Yuppie auftrat, war die mysteriöse Geliebte des erfolgreichen Anwalts (Kenneth Branagh), die Geliebte des "Mensch" gewordenen Roboters (Robin Williams) in dem Familienfilm "Der 200-Jahre-Mann" und die Geliebte von Bridget Jones' Schwarm Mark (Colin Firth) in "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück". In der Jane-Austen-Verfilmung "Mansfied Park" gab Davidtz die privilegierte Cousine der armen Fanny Price, die auf dem Herrensitz Mansfield Park ihr Glück sucht und scheitert.
Im Schuldrama "The Emperor's Club" war sie in einer Nebenrolle als Elizabeth zu sehen, an der der Elite-Internatslehrer William Hundert (Kevin Kline) Gefallen findet. Als Kunsthändlerin Madeleine reiste sie in "Junikäfer" mit ihren frisch angetrauten Ehemann George (Alessandro Nivola) von Chicago an die Ostküste nach North Carolina, um den Maler David Wark anzuwerben. Da Georges Familie in der Nähe wohnt, besuchen sie die schrullige Familie.
Embeth Davidtz ist seit 2002 mit Jason Sloane zusammen. Nach ihrer Tochter Charlotte Emily, die 2002 geboren wurde, bekam sie im Oktober 2005 einen Sohn namens Asher.
"Verwünscht"-Prinzessin träumt von Latex
Um ihrer Schauspielkarriere einen Extra-Aufschwung zu verpassen, würde Amy Adams sich gerne ein Superheldendress überstreifen.
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Für ihre Karriere würde sich Amy Adams sogar als Pellwurst präsentieren (Foto: Kurt Krieger)
Zu ungewöhnlichen Mitteln möchte Amy Adams greifen. Der Star aus der Disney-Komödie "Verwünscht" würde liebend gerne in ein hautenges Superheldenkostüm aus Latex schlüpfen, um ihrer Karriere einen Extra-Kick zu verschaffen. Dazu sagt sie lapidar: "Ich habe noch nie einen Actionfilm gedreht. Aber ich glaube, dafür wäre jetzt langsam Zeit." Dann kommt die 34-Jährige sogar ins Schwärmen: "Ein bisschen Zeitlupe und Latex - das ist genau das, was meine Karriere jetzt braucht!"
Kecke Worte von einer Frau, die so gar nicht wie ein mit allen Wassern gewaschenes Luder aussieht. Doch der Schein trügt, wie Amys "Junebug"-Co-Star Embeth Davidtz berichtet: "Amy ist in Wirklichkeit nicht das süße Mädchen, welches sie in
'Junebug' spielt. Amy ist viel unanständiger als jeder, den ich kenne. Ich kann keine Beispiele geben, weil sie alles andere als jugendfrei sind. Sie hat den boshaftesten Sinn für Humor und sagt, was niemand wagen würde je zu sagen." Und was meint Amy zu dem Ganzen? Sie nimmt es locker und witzelt: "Es ist interessant, für unschuldig gehalten zu werden. Ich bin sicherlich nicht naiv. Ich benehme mich daneben. Mit nur einem Unterschied: Ich mache das privat." Mit dieser Taktik ist sie bisher bestens gefahren.