Elizabeth Banks

Elizabeth Banks

Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin. Mit ihrer natürlichen Spielweise, starker Präsenz, energischem Auftreten und attraktivem Aussehen ist die rotblonde Elizabeth Banks seit ihrem Spielfilmdebüt in “Shaft” (2000) durch prägnante Nebenrollen als Frau, Freundin, Geliebte und Tochter einflussreicher Männer in Independentfilmen, Genrefilmen und Blockbustern bekannt geworden. Sie spielt in den “Spider-Man”-Comicverfilmungen die wiederkehrende Rolle der “Daily Bugle”-Sekretärin Betty Brant, die Sam Raimi für sie schrieb.

Banks ist die nymphomane Buchverkäuferin, die Steve Carrell beinahe in Judd Apatows Komödienhit “Jungfrau (40), männlich, sucht…” (2007) defloriert, die wilde Jugendliebe von Ryan Reynolds in der romantischen Komödie “Vielleicht, vielleicht auch nicht” (2007) und die allein erziehende Mutter, in die sich Eddie Murphy als Alien in New York in der Science-Fiction-Komödie “Mensch, Dave!” (2008) verliebt. 2008 ist Banks außerdem als Laura Bush, Ehefrau von US-Präsident George W. Bush Jr., in Oliver Stones Politbio “W.”, und in Kevin Smiths Komödie “Zack and Miri Make a Porno” als Miri zu sehen, die mit ihrem Freund Zack (Seth Rogen) einen Amateurporno dreht.

Elizabeth Maresal Mitchell wurde 1974 in Pittsfield, Massachusetts, geboren, beendete 1992 die Highschool, promovierte 1996 “magna cum laude” an der University of Pennsylvania, spielte am American Conservator Theatre in San Francisco und ging 1998 nach New York, wo sie unter ihrem Geburtsnamen ihre Bühnenlaufbahn begann und nebenher in TV-Serien (“Sex and the City”, Episode “Politically Erect”, 2000; “Law & Order”, “Third Watch”, “Scrubs – Die Anfänger”) spielte. 2000 legte sie sich das Pseudonym Elizabeth Banks zu, weil es schon eine Schauspielerin namens Elizabeth Mitchell gab.

Zu Banks’ ersten Filmen zählten die Sommercamp-Komödie “Wet Hot American Summer” (2001), Guy Ritchies Komödie “Stürmische Zeiten – Swept Away” (2002; mit Madonna) und Steven Spielbergs Hochstaplerkomödie “Catch Me If You Can” (2003), wo sie Leonardo Di Caprios Geliebte spielte. Im Pferdedrama “Seabiscuit” (2003) ist sie die Ehefrau von Pferdezüchter Howard (Jeff Bridges), in der Merchant-Ivory-Produktion “Heights” (2004) die Tochter von Glenn Close, in der Komödie “Bill” (2007) die Ehefrau von Aaron Eckhart, und in der Familienkomödie “Die Gebrüder Weihnachtsmann” (2007, mit Vince Vaughn und Paul Giamatti) die Elfe Charlene.

Ihre erste Hauptrolle spielte Banks in der romantischen Komödie “The Baxter” (2005). Genrefreunden ist sie als über und über mit Schleim bedeckte Ehefrau des reichen Mr. Grant in der Splatter-Horrorkomödie “Slither – Voll auf den Schleim gegangen!” (2006) ein Begriff. 2009 spielt sie die böse Stiefmutter des Geschwisterpaares im Horrorfilm “The Uninvited”.

Im Thriller “The Next Three Days” muss sie unschuldig wegen Mord verurteilt ins Gefängnis, aus dem Ehemann Russell Crowe sie zu befreien plant.

Den nächsten großen Karriereschritt bringt Banks ihre Rolle in der Fantasy-Reihe “Die Tribute von Panem” nach der Kultromanserie: Als Effie Trinket lost sie die Teilnehmer der Hungerspiele aus und begleitet die Tribute unbeirrt auf ihrem schweren Weg.

Banks spielt in der Acapella-Komödie “Pitch Perfect” und ist im Mai 2015 auch in der Fortsetzung zu sehen. In der Screwball-Comedy “Mädelsabend” lässt sie sich als erfolgreiche Journalistin auf einen One-Night-Stand ein – und steht am Folgemorgen, kurz vor einem wichtigen Vorstellungsgespräch – ohne Handy, Geld und Papiere da.

Elizabeth Banks wurde 2002 mit dem Young Hollywood Award als Exciting New Face ausgezeichnet. Für ihren Kuss mit Mark Wahlberg im Sportfilm “Unbesiegbar” (2006) war sie bei den MTV Movie Awards 2007 in der Kategorie Bester Kuss nominiert.

Im Internetportal Ask.Men.com nimmt sie 2008 Platz 79 ein.

Elizabeth Banks ist seit 2003 mit Max Handelman verheiratet, den sie auf dem College kennen gelernt hatte. Seinetwegen konvertierte sie zum jüdischen Glauben.

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