Die Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier, die aus den großen blauen Augen des braunlockigen Jungstars Elijah Wood strahlen, sprechen Bände... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max06/kuk06/kuk21/u0621006/b150x150.jpg Elijah Wood
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Elijah Wood

  • Bürgerlicher Name
    Elijah Jordan Wood
  • Geburtstag
    28.01.1981
  • Geburtsort
    Cedar Rapids, Iowa

Die Abenteuerlust, Entdeckerfreude und Neugier, die aus den großen blauen Augen des braunlockigen Jungstars Elijah Wood strahlen, sprechen Bände über seine Rollen, deren vorläufigen Höhepunkt der Hobbit Frodo in Peter Jacksons Trilogie "Der Herr der Ringe" darstellt: Frodo bricht mit seinem Diener Sam und seinen Freunden in der Gemeinschaft des Rings auf, um in einer langen Odyssee den für Mittelerde Unheil bringenden Ring der Macht zu zerstören. Den ersten Teil "Die Gefährten" der spektakulären Kinoadaption des Fantasy-Klassikers von J.R.R. Tolkien sahen 2001/02 allein in Deutschland über 11 Millionen Besucher. Auch in den fast ebenso erfolgreichen Teilen 2 ("Die zwei Türme") und 3 ("Die Rückkehr des Königs") stand Elijah Wood an der Spitze des eindrucksvollen Casts.

1981 geboren, gab Wood bereits mit acht Jahren als Sohn von Annabella Sciorra in dem Thriller "Internal Affairs" sein Kinodebüt und spielte entsprechende Rollen u.a. in "Das Baumhaus" (Sohn von Vietnamveteran Kevin Costner), "Avalon" (Sohn von Aidan Quinn) und vor allem in Ang Lees "Der Eissturm" (Sohn von Sigourney Weaver), in dem er mit Christina Ricci knutscht und erste sexuelle Spiele ausprobiert. In "Sommerparadies" verbrachte er als Gast von Freunden seiner Mutter einen Sommer in der Provinz und verhalf seinen durch den Unfalltod des Sohnes verzweifelten Gasteltern wieder zu Lebensmut. In der Mark-Twain-Verfilmung "Die Abenteuer von Huck Finn" war er als vagabundierender Titelheld auf dem Mississippi unterwegs, in der dritten Filmversion der Abenteuer des Delphins "Flipper" tauchte er mit dem intelligenten Meeressäuger und überführte böse Umweltsünder; in dem Katastrophenfilm "Deep Impact" war er der Student, der den Kometen entdeckt und sich zwischen Familie und Freundin entscheiden muss.

Seinen Beitrag zum Teenie-Horrorgenre lieferte Wood in der Rolle des unsportlichen Schülers Casey, der mit seinen Freunden in Robert Rodriguez' "The Faculty - Trau keinem Lehrer!" gegen Aliens kämpft, die sich in den Körpern der Lehrer eingenistet haben und keine Drogen vertragen, weshalb die Schüler umso mehr illegale Substanzen zu sich nehmen. In der Coming-of-Age-Komödie "All I Want" (in Deutschland Videopremiere) nahm Wood Tuchfühlung mit Franka Potente auf. Nach seinen "Herr der Ringe"-Triumphen überzeugte Wood in Michel Gondrys "Vergiss mein nicht!" als heuchlerischer Techniker, der Jim Carreys Erinnerungsstücke an Kate Winslet klaut, um mit deren Hilfe selbst bei ihr zu landen. Danach gehörte er zum Ensemble von Robert Rodriguez' visuell faszinierender Gewaltsaga "Sin City" und begab sich im tragikomischen Roadmovie "Alles ist erleuchtet" bebrillt auf familiäre Spurensuche in der Ukraine.

Nach kleineren Rollen im Ensemble-Film "Paris je t'aime" und der Kennedy-Verneigung "Bobby" kam auch ein überraschender Gastauftritt in "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise", in der Wood, erneut als Frodo Beutlin, der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte einen erzählerischen Rahmen verleiht.

In der Neuverfilmung des Horror-Kults "Maniac" schlüpft Wood, erneut gegen sein Image, in die Haut des mordenden Psychopathen Frank.

Auf der NATO/ShoWest wurde Wood 1994 als "Junger Star des Jahres" ausgezeichnet.

  • Bürgerlicher Name
    Elijah Jordan Wood
  • Geburtstag
    28.01.1981
  • Geburtsort
    Cedar Rapids, Iowa
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Debbie Wood
    Vater: Warren Wood

    Geschwister: Zachariah (älter), Hannah (jünger)
  • Autogrammadresse
    c/o Nicole David
    William Morris Agency
    151 S. El Camino Dr.
    Beverly Hills, CA 90212-2775
    USA
  • Links
    http://www.elijah-wood.com/ (Fan-Seite)
"Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" im direkten Vergleich

Was ist gleich, was ist anders, was besser, was schlechter: Peter Jacksons Rückkehr nach Mittelerde mit "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" kann sich problemlos mit der "Herr der Ringe"-Trilogie messen - und bietet darüberhinaus viel Neues.

Großansicht Bilbo vs. Frodo: Das unterscheidet "Der Hobbit" von "Der Herr der Ringe" (Foto: Warner)

Bilbo vs. Frodo: Das unterscheidet "Der Hobbit" von "Der Herr der Ringe" (Foto: Warner)

Lange haben Fans der "Herr der Ringe"-Trilogie diesen Moment herbeigesehnt, wenn endlich wieder die Melodie des Einen Rings durchs Kino schallt, wenn sich Hobbits auf schier unmögliche Quests begeben, bedroht von Untieren und Orks, unterstützt von Elben und den guten Geistern Mittelerdes.

Doch hält "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" auch das, was sich "Herr der Ringe"-Fans von der Verfilmung der Vorgeschichte versprechen? Wir notieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede:

Story

DER HERR DER RINGE: Frodo muss zum Schicksalsberg, um den Einen Ring zu vernichten, damit seine Heimat im Auenland und ganz Mittelerde errettet werde.

DER HOBBIT: Bilbo muss zum Einsamen Berg, um den Drachen Smaug zu vernichten, damit die Heimat der Zwerge namens Erebor errettet werde und er wieder ins Auenland zurückdarf.

Zwei schier unmögliche Quests erwarten also die eigentlich so wenig abenteuerlustigen Hobbits. Dieser Kontrast lässt auch in "Der Hobbit" schnell mit den kleinen Helden und ihrem epischen Schicksal mitfiebern.

Die Gemeinschaft

DER HERR DER RINGE: Frodo ist - zumindest über weite Teile der Trilogie - mit den Gefährten der Ringgemeinschaft unterwegs. Ein wildes Gemisch verschiedenster Völker Mittelerdes, Spannungen und Sollbruchstellen inklusive, wenn Boromir seinen folgenschweren Fehler macht und Gimli und Legolas eine wundervolle Hassliebe pflegen.

DER HOBBIT: Die Truppe, die sich zur Rückeroberung Erebors aufmacht, besteht hauptsächlich aus 13 Zwergen - kein Wunder, denn um deren verlorene Heimat geht es schließlich. Regisseur Peter Jackson gibt jedem einen spürbaren Charakter, macht schnell Eigenarten, Stärken und Schwächen erlebbar. Die als feierwütige Hobbithöhlenaufmischer eingeführten Kempen werden zu sensiblen Bewohnern Mittelerdes, getrieben von unstillbarem Heimweh.

Musik

DER HOBBIT: Dieses Heimweh drückt sich in der wunderbaren Chor-Hymne der Zwerge aus, mehrfach im Film vorgetragen mit tiefen, sonsoren Stimmen in einem sehnsuchtsvollen Kanon. Der geht genauso ins Ohr wie…

DER HERR DER RINGE: … das berühmte Geigen-Thema des Einen Rings, wann immer das Instrument Saurons auf der Leinwand funkelt. Das tut es auch im Hobbit. Damit Aufritt ...

Gollum

DER HOBBIT: ... Gollum trifft mit dem jungen Bilbo im Rätselkampf um ebenjenen Ring auf einen extrem schlauen und auch hinterlistigen Gegner, der sich weit weniger als Gutmensch - Verzeihung: Guthobbit - präsentiert als später Frodo. Die Vorgeschichte zeigt, wie der immense Hass des Dunkelwesens auf die "garstigen Hobbitse" entsteht, die seinen "Schatssss" gestohlen haben. Ein Highlight des Films.

DER HERR DER RINGE: Vertauschte Rollen: Gollum, wie nun im "Hobbit" erklärt, als hinterlistiger Möchtegerndieb, Frodo als sein Opfer. Der Eine Ring hat die Seele seines allerersten Opfers inzwischen vollkommen korrumpiert.

Bilder zu "The Lord of the Rings: The Motion Picture Trilogy"

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Titelhobbitse

DER HERR DER RINGE: Frodo hat einen Job und er erledigt ihn leidend, aber konsequent, mit Elijah Woods großen traurigen Augen in das Leid Mittelerde blickend. Man leidet mit.

DER HOBBIT: Bilbo hat keine Lust auf Abenteuer. Dafür hat er Angst. Und er hasst die rohen Sitten der Zwerge. Nachfühlbar zu machen, warum er trotzdem in zweieinhalb Stunden Film zu deren wichtigstem und meistgeliebten Verbündeten wird, gehört zu den ganz großen Stärken des Films - und von Martin Freeman.

Romantreue

DER HERR DER RINGE: Freemans Verdienst ist auch das Gelingen einer Gratwanderung. Denn "Der Herr der Ringe", das war epische Fantasy im übergroßen Format, über weite Strecken Überwältigung pur - wie die wuchtige Romantrilogie. Dagegen ist …

DER KLEINE HOBBIT: …ein Kinderbuch, leicht verschroben, schräg, klein und voller hintersinnigem Humor. Weil die Fans im Kino aber ein "Herr der Ringe"-Erlebnis erwarten, inszeniert Peter Jackson auch die Hobbit-Verfilmung als großes Spektakel. Dafür liefert Martin Freeman die kleinen, schrägen Momente. Er verflucht im Auenland die rohen Tischsitten der Zwerge und sehnt sich unterwegs nach sauberen Taschentüchern. Doch als wäre es nichts zeigt er ganz große Gefühle, wenn er den Zwergen ihre Heimat zurückgewinnen will.

Action

DER HERR DER RINGE: Helms Klamm, Minas Tirith. Zwei Bastionen gegen Sauron, neue Maßstäbe in Sachen Massenschlachten. Filmgeschichte.

DER HOBBIT: Erebor, Moria. Smaug nimmt schon im Vorspann den Zwergen ihre Heimat ab und sie verlieren auch noch die Stadt im Berg an die Orks. Dazu Kämpfe gegen Trolle und den Goblinkönig samt fiesem Gefolge. Alles in bewährter "Herr der Ringe"-Perfektion, atemberaubend. Aber diesmal zusätzlich in 3D, das aber nicht zum reinen Selbstzweck einer Effektorgie missbraucht, sondern wohldosiert eingesetzt wird.

FÜR 3D-SKEPTIKER: Nach einer Viertelstunde hat man vergessen, dass der Film in 3D ist, zu mitreißend ist das Gezeigte und zu wenig drängt sich die Technik in den Vordergrund, als dass sie unangenehm auffiele.

Bilder zu "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise"

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Mittelerde

DER HERR DER RINGE: Mittelerde ist Neuseeland, Neuseeland ist Mittelerde, wie Touristenscharen jedes Jahr beweisen. Die Bergpanoramas, die weiten Ebenen, durchzogen von kristallklaren Flüssen. Ein Traum!

DER HOBBIT: Siehe oben. Sieht nur in 3D noch viel toller aus.

Gandalf

DER HERR DER RINGE: Der gute Geist von Mittelerde, letzter Bewahrer des Lichts vor Saurons Dunkel. Überlebensgroß.

DER HOBBIT: Noch ist Gandalf der Graue und nicht der Weiße. Er ist vielschichtiger, unsicherer, ungeduldiger, schlicht: menschlicher. Und damit spannender! Hier kann Ian McKellen wirklich sein ganzes Können zeigen.

Epik

DER HOBBIT: Ganz großes Kino, ganz große Gefühle, manchmal hart an der Grenze zum Kitsch oder drüber.

DER HERR DER RINGE: Aber das waren Sam und Frodo auch schon.

Fazit

Es gilt das Klischee: Wer "Der Herr der Ringe" mochte, wird auch den Hobbit mögen. Wer nicht, der liest das hier vermutlich nicht mehr. Von daher können wir frech sagen: Selbst schuld!

Kinostart von "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" ist am 13. Dezember. Für alle.


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