Da scheint die Arbeitswut ausgebrochen zu sein! Eben erst hat Robert Rodriguez mit einem neuen Film begonnen, da steckt er schon mitten in den Planungen zum nächsten.
Nach "Mission 3D" und "Sin City", dessen Dreharbeiten eben erst gestartet sind, wendet sich Robert Rodriguez erneut einem phantastischen Thema zu. Er wird die Verfilmung des Science-Fiction-Romans "A Princess of Mars" übernehmen.
Damit scheint der ehemalige Independent-Filmemacher ("El Mariachi") endgültig in der Riege der Regisseure angekommen zu sein, die die Studios mit ihren Mega-Blockbustern beauftragen. Denn "A Princess of Mars" ist der Prolog der elfbändigen Romanreihe "John Carter vom Mars" von Edgar Rice Burroughs. Und Paramount plant seit geraumer Zeit, diese Serie zu einem Film-Franchise von "Star Trek"-Ausmaßen aufzubauen.
Mark Protosevich, der das Buch zu "The Cell" verfasste, arbeitet bereits über anderthalb Jahre an dem Drehbuch zu "A Princess of Mars". Angeblich soll das geplante Budget für den Film schon jetzt bei weit über 100 Millionen Dollar liegen.
Da könnte einiges auf Paramount zukommen. Erfahrungsgemäß steigen die Kosten nämlich mit Beginn der Dreharbeiten noch um eine erhebliche Summe. Und Rodriguez hat sich bei seinen bisherigen Produktionen wie "Spy Kids" nicht eben als der Sparsamste seiner Zunft erwiesen.