Dwayne Johnson

Dwayne Johnson

Leben & Werk

Mit ihm in der Hauptrolle rockt es im Kino. Vom Wrestler zum Action Man in der Nachfolge Arnold Schwarzeneggers verlief die Karriere von Superathlet Dwayne “The Rock” Johnson geradlinig. Er bekam den Segen des großen Vorbilds, das ihm 2003 in “The Rundown – Welcome to the Jungle” in einem Drei-Sekunden-Cameo “Have fun!” wünscht und symbolisch die Actionkrone übergibt. Mit wuchtiger physischer Präsenz, Charme und Charisma steht Johnson als Recke seinen Mann.

In “Die Mumie kehrt zurück” bekamen es die Archäologen mit einem Wesen halb Mensch, halb riesiger Skorpion zu tun, das “Scorpion King” genannt und wegen seiner imposanten Erscheinung bei den Fans populär wurde. Um ihn herum wurde für das Abenteuerspektakel “Scorpion King” eine Story geschrieben, die die Vorgeschichte erzählt. Johnson spielt den Hünen, den Letzten aus dem Volk der Arkadier, der als Wüstensöldner anheuert und einen unbesiegbaren König und dessen unfehlbare Seherin Cassandra töten soll, sich in Cassandra verliebt und das Reich des Königs nach Rückschlägen schließlich übernimmt.

In Kalifornien als Sohn eines Profi-Wrestlers geboren, lernte Johnson den Sport von der Pike auf. Bevor er ins Wrestling-Business einstieg, war er Profi-Football-Spieler. Das Footballspielen gab er schließlich verletzungsbedingt auf. 1995 machte Johnson seinen Uni-Abschluss in Kriminologie. Er fing unter dem Namen “Rocky Maivia”, später zu “The Rock” verkürzt, wieder mit Wrestling an, wurde mit 26 Jahren der jüngste WWF Champion und die Nummer 1 der WWF.

Vor der Filmkarriere trat Johnson in TV-Rollen auf und zeigte in “Saturday Night Live” sein Talent als Sänger. In “Scorpion King” beweist er Sinn für formidable Selbstironie: Mächtig geschlagen und verletzt, schreit er, als ihn Cassandra nur leicht am Arm ritzt, empört “Aua!”. Noch witziger ist er in der Elmore-Leonard-Adaption “Be Cool”, in dem er als schwuler Bodyguard alles tut, um eine Musikkarriere zu starten.

In “Welcome to the Jungle” muss Johnson als Kopfgeldjäger Beck einen letzten Job erledigen und den abenteuerlustigen Sohn (Seann William Scott) seines zwielichtigen Chefs nach Hause holen, was für Buddy-Action im Amazonas-Dschungel sorgt und dank Rebellenführerin Marianna (Roasario Dawson) für Vollblut-Amazonen.

Im Remake des Polizeifilms “Walking Tall” (1973) ist Johnson 2004 als beim Spiel in Tennessee betrogener Farmer und Rächer seiner ermordeten Frau unterwegs, der sich mit dem Sheriff anlegt und selbst für dieses Amt kandidiert. Geradlinige Actionfilmrollen übernimmt er in “Doom” und anderen Videospielverfilmungen.

Zur Familienkomödie wechselt er 2007 in “Daddy ohne Plan“, in der er zum Vater wider Willen wird. In der Folgezeit wechseln sich Rollen in Actionfranchises mit Familienkomödien ab. Eine “Zahnfee auf Bewährung” (2010) mimt er ebenso wie einen taffen FBI-Mann in zwei “The Fast & the Furious”-Filmen (2011 und 2013 und demnächst im siebten Teil) oder einen hochgerüsteten Kämpfer in “G.I. Joe 3D: Die Abrechnung” (2013). 2013 war er auch in Michael Bays Bodybuilder-Buddiefilm “Pain & Gain” wieder mal das, was seiner Physis entspricht: ein muskelbepackter Athlet mit Herz. Als solcher glänzt Johnson nun auch in einer Paraderolle als Haudrauf der Antike: “Hercules” ist eine Neuverfilmung der fantasy-gefärbten Comic-Vorlage von Steve Moore.

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