"Nach Hause telefonieren" machte sie an der Seite von Knuddel-Alien "E.T." berühmt. Aus der Hollywood-Schauspielerfamilie Barrymore (Großvater, Lionel, Vater John Jr.) stammt Drew, die sich über Teenie-Rollen zunächst zur Darstellerin junger Rebellinnen, ausgeflippter weiblicher Drifter und neurotischer Nymphen entwickelte.
Nach dem frühen Erfolg in "E.T." 1982 folgten Hauptrollen in Horrorfilmen und Psycho-Thrillern und vielen TV-Rollen. Drew Barrymore wurde mit dem "Youth in Film Award" und einer "BAFTA"-Nominierung für "E.T." sowie zwei "Golden Globe"-Nominierungen ausgezeichnet.
Als Teenie machte Barrymore - gemäß der Familientradition - hauptsächlich Schlagzeilen durch ihre Drogen-, Alkohol- und Sex-Exzesse, unterzog sich danach aber erfolgreich einer Entziehungskur. Ab da ging es steil bergauf. Sie glänzte in den unterschiedlichsten Rollen, wie in "Wayne's World 2" und "Scream", als Cowgirl in "Bad Girls", in Woody Allens "Alle sagen: I love you" und in "Eine Hochzeit zum Verlieben".
Seit sie mit Nancy Juvonens Flower Films gründete, betätigt sie sich außerdem als Produzentin. Höchst erfolgreich brachte sie "Ungeküsst" und die beiden "3 Engel für Charlie"-Filme, "Donnie Darko" und "Er steht einfach nicht auf Dich", immer spielte sie dabei auch eine Hauptrolle.
In Peter Segals romantischer Komödie "50 erste Dates" bemüht sich Veterinär Henry Roth (Adam Sandler) um Drew Barrymore, allerdings muss er jeden Tag aufs Neue dafür sorgen, dass sich seine an Gedächtnisverlust leidende Traumfrau in ihn verliebt. Nick Hornbys Roman "Fever Pitch" lieferte die Vorlage für den gleichnamigen, 2005 entstandenen Film, in dem Barrymore als erfolgreiche Geschäftsfrau Lindsey Meeks zu sehen ist, die dem Sportfanatismus ihres Liebsten eher skeptisch gegenübersteht.
Sympathisch bis schrullig, gemäß ihres Images, entdeckt sie in "Mitten ins Herz" an der Seite des ehemaligen Popstars Alex Fletcher (Hugh Grant), der ein Comeback plant, ihr Talent zum Songschreiben. In "Verrückt nach Dir" zeigt sie sich derb und romantisch zugleich, wenn sie mit Jungstar Justin Long eine leidenschaftliche Fernbeziehung erlebt.
2004 wurde Drew Barrymore mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt.
Drew Barrymore pfeift auf Schönheits-OPs
In Würde altern lautet das Motto von Hollywoodstar Drew Barrymore, die damit völlig dem Credo vieler Leinwandkollegen widerspricht.
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Zeigt Schönheits-OPs die Rote Karte: Drew Barrymore (Foto: Kurt Krieger)
Ein Bekenntnis zu Falten und Fettpolstern legte jetzt Hollywoodstar Drew Barrymore ab. Schönheitsoperationen und andere, schönheitsfördernde Maßnahmen lehnt der Star aus "3 Engel für Charlie" rigoros ab.
Statt sich unters Messer zu legen, beobachtet der ehemalige Kinderstar lieber, wie sich ihr Körper im Wandel der Zeit verändert. "Scheiß auf Schönheits-Oerationen!" wettert die 35-Jährige und erklärt: "Ich bin so neugierig darauf, was mit meinem Körper geschehen wird, dass ich mir nicht vorstellen kann, daran etwas zu ändern."
Drew steht zu ihren Furchen und Kilos
Drew, die auch als Produzentin und Regisseurin erfolgreich ist, warnt ihre dem Schönheitswahn verfallenen Geschlechtsgenossinnen: "An alle Frauen, die sich Botox ins Gesicht spritzen lassen: Hört auf damit! Wir kennen die Langzeitwirkungen noch nicht genau. Ich würde lieber wie ein Basset-Hund aussehen, als meinem Gesicht so etwas anzutun!" Viele Kolleginnen wie Nicole Kidman, Melanie Griffith und Sophia Loren vertrauen dagegen auf die Hilfe der modernen Kosmetik.
Auch wenn sie es nicht immer zugeben. Die veränderte Optik spricht Bände! Übrigens: Drews neuste Regiearbeit Whip It! startet am 12. August in unseren Kinos!