Delphine Seyrig

Delphine Seyrig

Leben & Werk

Delphine Seyrig (1932 – 1990) war eine der Musen der “Nouvelle Vague” in den Filmen von Alain Resnais (“Letztes Jahr in Marienbad“) und Francois Truffaut, wo sie in “Gestohlene Küsse” die Frau des Schuhhändlers war, die Jean-Pierre Leaud verführt. Sie wird in der internationalen Produktion von James Fox “Der Schakal” umgebracht und mit Michael Caine in dem Agententhriller “Die schwarze Windmühle” durch Paris gejagt. Später experimentierte sie mit Video, trat hauptsächlich auf dem Theater auf und spielte, da sie glaubte, von männlichen Regisseuren nicht gefordert zu werden, ausschließlich unter weiblichen Regisseurinnen. Daraus ergab sich unter anderem eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ulrike Ottinger, für die sie in “Freak Orlando”, “Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse” und “Johanna d’Arc of Mongolia” fantasievolle exzentrische Frauen ersann. Unvergessen bleibt sie in der Gruppe der nie zum Essen kommenden Bürger in Luis Bunuels “Der diskrete Charme der Bourgeoisie” und als lesbischer Vampir in Harry Kümels “Blut an den Lippen”.

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