In "Die Passion Christi" ließ Mel Gibson als Regisseur und Produzent einen Unschuldigen ans Kreuz nageln. Für "Sam und George" wird er selbst einen Mann spielen, der zu Unrecht verurteilt wird.
Drehbuchautor Dean Georgaris hat sich mit "Paycheck" und "Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens" einen Namen gemacht. Als er mit einem neuen Entwurf bei Paramount Pictures anklopfte, war man dort Feuer und Flamme. Für "Sam und George" wurde ein siebenstelliger Deal abgeschlossen.
Mit von der Partie sind Mel Gibson und Produzent Richard Donner, die bereits bei sechs Filmen zusammengearbeitet haben. Sowohl bei der Filmadapation der Fernsehserie "Maverick" als auch bei dem Paranoia-Thriller "Fletcher's Visionen" und der Actionspaß-Reihe "Lethal Weapon".
Bis jetzt gab es wenig Informationen zu dem neuesten Projekt des Dreamteams. Dean Georgaris hatte nur verraten, dass es sich bei "Sam und George" um eine Charakterstudie einer Freundschaft im Stil von "König der Fischer" handelt.
Nun sind doch noch ein paar Details durchgesickert: Mel Gibson spielt einen Mann, der zu Unrecht verurteilt wurde und seit 25 Jahren im Gefängnis sitzt. Als er mit einem Krankenwagen entkommen kann, ist er überglücklich. Wie ein moderner Don Quixote genießt er sein neues Leben und hegt keinerlei Rachegefühle gegenüber der amerikanischen Justiz. Ein Anwalt, der hinter dem Fehlurteil einen großen Fall wittert, versucht ihn vom Gegenteil zu überzeugen.