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David Yates


  • Geburtsort
    St. Helens, Merseyside

Der versierte britische Regisseur, der vor allem Erfahrung im TV-Bereich sammelte, wurde der internationalen Filmwelt auf einmal ein Begriff, als ihm die Regie von "Harry Potter und der Orden des Phönix" angeboten wurde. Zuvor realisierte er die mehrfach ausgezeichnete Serie "State of Play" und den achtfach mit dem BAFTA ausgezeichneten Zweiteiler "Sex Traffic".

  • Geburtsort
    St. Helens, Merseyside
  • Geburtsland
    Großbritannien

Hermine beim "Harry Potter"-Finale oft nur mit Emma Watsons Doubles gefilmt

Wenn ein Schauspieler nicht verfügbar ist, kann ein Blockbuster-Dreh nicht einfach pausieren.

Großansicht Echt oder Double? Emma Watson ließ sich als Hermine in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" häufig vertreten. (Foto: Warner)

Echt oder Double? Emma Watson ließ sich als Hermine in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" häufig vertreten. (Foto: Warner)

Filmen ohne Hauptdarsteller? Eigentlich unmöglich! Nicht so bei "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2": Im Zauberfinale tummeln sich derart viele Schauspiel-Stars, dass auf Einzelschicksale kaum Rücksicht genommen werden kann. So kam es, dass viele Szenen, in denen Hermine vorkommt, gar nicht mit Emma Watson gedreht wurden. Die Hauptdarstellerin war nämlich mit ihrem Studium an der Brown-Universität in den USA beschäftigt.

"Emma war nicht besonders häufig am Set", verrät Ron-Mime Rupert Grint. "Weil sie so viele Verpflichtungen an der Uni hatte, mussten wir sozusagen um sie herumfilmen. Es gab viele Doubles, die eine prothetische Maske mit Emmas Gesicht trugen. So konnte man zumindest Szenen drehen, in denen Hermine nur von Weitem zu sehen ist."

Das heißt allerdings nicht, dass in den entscheidenden Momenten auch nur ein Double zu sehen ist: "An wichtigen Drehtagen mit besonders dramatischen Szenen war sie schon da", beruhigt Rupert Grint die Fans von Emma Watson. "Allerdings frage ich mich, wie sie das überhaupt hingekriegt hat. Es ist total seltsam, aus der Schul-Umgebung zu kommen und dann an einem Filmset zu sein. Ich konnte das nicht."

Inzwischen hat Emma Watson ihr Studium ohnehin abgebrochen - angeblich vor allem, weil ihr der Rummel um ihre Person zu viel geworden war.

Ron als Eierdieb

Nebenbei hat Grint noch zugegeben, dass er nach den Dreharbeiten zu "Harry Potter und der Stein der Weisen" eine Großfahndung ausgelöst hat, weil er ein Requisit gestohlen hatte: "Im ersten Film kam ein großes Drachenei vor, das habe ich an einem Nachmittag in einem Kissenbezug versteckt und nach Hause geschmuggelt. Aber ein paar Tage später hat das Filmstudio Warner eine richtige Fahndung gestartet, um den Dieb zu identifizieren. Also habe ich es heimlich wieder zurückgebracht."

Aus dem besagten Drachenei, das Wildhüter Hagrid im Film erworben hat, schlüpft später der norwegische Stachelbuckel Norbert.

Inzwischen dürft Ruperts Missetat indes längst vergeben und vergessen sein. Denn zum Ende der Dreharbeiten des letzten Harry Potter-Films lagen sich alle Schauspieler und Crew-Mitarbeiter weinend in den Armen. Einer von David Yates' Ko-Regisseuren hat die bewegenden Momente nach der letzten Klappe festgehalten - die Aufnahmen sollen dann auf der DVD zu "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" zu sehen sein. Im Kino startet das Potter-Finale am Donnerstag.

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