Totgesagte leben länger!
Vor einem knappen halben Jahr wurde um Schadenersatz für entgangene Gagen prozessiert, weil man die Fortsetzung des Kultthrillers "Basic Instinct" schon abgehakt hatte. Nun jedoch schreitet die Produktion mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran.
Denn der eben verpflichtete Regisseur Michael Caton-Jones geht mit Hochdruck zu Werke, holte blitzartig einen männlichen Hauptdarsteller an Bord und beendete damit das lange Hickhack, wer denn an der Seite von Sharon Stone stehen darf.
Der Glückliche ist nicht etwa Ashton Kutcher, den auch Miss Stone schon einmal für die Rolle ins Gespräch gebracht hatte, sondern ein eher unbekanntes Gesicht: David Morrissey, ein englischer Fernseh-Darsteller, der im Kino bisher nur in Nebenrollen wie in "Corellis Mandoline" auftrat.
Da jedoch Caton-Jones nun auch die Handlung des Filmes und das Drehbuch festgezurrt hatte, bot sich Morrissey geradezu an. Denn "Basic Instinct: Risk Addiction" spielt in London, weswegen der Regisseur auf einen britischen Hauptdarsteller bestand.
Sharon Stones Charakter Catherine Tramell ist nämlich in der Fortsetzung in die britische Hauptstadt gezogen um Abstand von der Mordserie von San Francisco zu bekommen. Doch auch in London kommt es in ihrem Umfeld bald zu bizarren Todesfällen. David Morrissey übernimmt den Part eines Kriminalpsychologen bei Scotland Yard, der mit den Ermittlungen betraut wird und - wie könnte es anders sein - Sharon Stone verfällt.
Klingt alles wie gehabt? Na warten wir mal ab, denn Michael Caton-Jones verspricht eine spektakuläre Wendung mit unerwartetem Schluss. Zeit diesen zu entwickeln, hatte man ja genug...