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Steckbrief

David Hemmings


  • Geburtstag
    18.11.1941
  • Geburtsort
    Guildford, England
  • gestorben
    03.12.2003

Er schrieb sich mit der Rolle des Londoner Modefotografen Thomas, der in Michelangelo Antonionis zum Kultfilm der 60er gewordenen "Blow Up" in einen scheinbaren Kriminalfall hineingerät, der ihm wie die Realität über den Kopf wächst, in die Filmgeschichte ein. David Hemmings, geboren 1942, hatte zwar 1959 im britischen Film debütiert, aber erst "Blow Up" brachte den Star-Ruhm, den er für ein knappes Jahrzehnt mit Filmen wie "Camelot", "Alfred der Große" oder einem Gastauftritt in "Barbarella" halten konnte. Der untersetzte, den Kopf stets einziehende und mit nervösen Augen die Szene betrachtende Hemmings hatte in dieser Zeit seine letzte wichtige Rolle als Bombenentschärfer und Partner von Richard Harris in Richard Lesters "Juggernaut - Zwölf Stunden bis zur Ewigkeit". Er spielte in zahlreichen Krimis, darunter in der Titelrolle von Jack Golds Agentenfilm "Charlie Muffin", Horrorfilmen, darunter Dario Argentos "Rosso - Farbe des Todes" und in der TV-Horror-Serie "Tales from the Crypt", und war in zahlreichen B-Filmen zu sehen. Hemmings spielte in neuseeländischen Filmen der 70er und 80er Jahre, und kehrte 1988 mit der D.H.-Lawrence-Verfilmung "Der Regenbogen" von Ken Russell, in dem er den Onkel der jungen Frau spielte, die sich den viktorianischen Konventionen widersetzt, nach Europa und in die USA zurück. Er ist Regisseur mehrerer Filme, so "Schöner Gigolo, Armer Gigolo", in dem Marlene Dietrich ihren letzten Auftritt hatte, "Dark Horse", einem Teenie-Drama, und "Ticket in den Tod", einem in Paris spielender Thriller.

  • Geburtstag
    18.11.1941
  • Geburtsort
    Guildford, England
  • Geburtsland
    Großbritannien

David Hemmings verstorben

Michelangelo Antonionis Meisterwerk "Blow Up" machte den britischen Schauspieler David Hemmings weltberühmt und zu einem Kultstar der Sechziger Jahre. Bei den Dreharbeiten in Rumänien zu seinem jüngsten Werk "Samantha's Child" erlag der Darsteller im Alter von 62 Jahren einem Herzinfarkt.

Großansicht Verstarb im Alter von 62 Jahren: David Hemmings (Foto: Euston)

Verstarb im Alter von 62 Jahren: David Hemmings (Foto: Euston)

Über ein Jahrzehnt spielte Hemmings nach seinem Filmdebüt 1959 in britischen und amerikanischen Produktionen mit, bis es langsam ruhiger um ihn wurde.

Aus dieser Zeit stammen auch die Erfolgsfilme "Barbarella" (1967) und "Die Schwarze 13" (1965), mit denen David Hemmings zum Vorreiter des Neuen Britischen Films avancierte.

Seine letzte wichtige Rolle hatte der Darsteller 1974 als Bombenentschärfer und Partner von Richard Harris in "18 Stunden bis zur Ewigkeit". Danach spielte Hemmings in zahlreichen Krimis, Agenten- und Horrorfilmen mit, die entweder direkt in die Videothek wanderten oder an der Kinokasse floppten.

Comeback als Cassius

Nach einer längeren Sendepause feierte der Brite im Jahre 2000 mit "Gladiator" in der Rolle des Cassius sein Comeback. Die darauffolgenden Blockbuster "Gangs of New York" und "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" waren seine letzten Hollywood-Filme.


Filmografie

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