Mit dem dritten Teil der "Alien"-Saga schuf er 1992 ein sensationelles Debüt. Das von Ridley Scott, H.R. Giger, Walter Hill und Dan O'Bannon... - Foto: Sony Pictures http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto44/11440216/b150x150.jpg David Fincher
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David Fincher

  • Geburtstag
    10.04.1962
  • Geburtsort
    Denver, Colorado

Mit dem dritten Teil der "Alien"-Saga schuf er 1992 ein sensationelles Debüt. Das von Ridley Scott, H.R. Giger, Walter Hill und Dan O'Bannon geschaffene biomechanische Monster aus dem All verirrt sich in "Alien 3" auf einen Sträflingsplaneten und legt in Ripley (Sigourney Weaver) die tödliche Brut seiner Nachkommen ab.

David Fincher, 1962 in Denver geboren, arbeitete davor als erfolgreicher Videoclip- und Werbespot-Regisseur und übertraf den Erfolg von "Alien 3" gleich mit seinem zweiten Film: In dem Serienmörder-Thriller "Sieben" (1995) jagen Morgan Freeman und Brad Pitt den Killer (Kevin Spacey), der seine Opfer nach der Vorgabe der sieben biblischen Todsünden aussucht und arrangiert. Das düstere Dekor des Films kehrte in "The Game" wieder, in dem Michael Douglas als abgebrühter Unternehmer in ein Spiel um sein Leben hineingezogen wird, das ihn an die Grenzen seiner Physis und Psyche treibt. Fincher bestätigte seinen Ruf als visueller Hochleistungskünstler mit "Fight Club" (1999), in dem Edward Norton als übersättigter Yuppie auf einen geheimen "Fight Club" unter der Leitung von Brad Pitt trifft und in Prügelkämpfen die andere, zerstörerische Seite seiner Natur kennen lernt, die wie in einer Dr.-Jekyll-und-Mr.-Hyde-Version die Überhand zu gewinnen scheint. Mit diesen vier apokalyptischen Visionen wurde Fincher einer der wichtigsten US-Regisseure der 90er-Jahre und bewies seinen Ruf als Spezialist für tiefenpsychologischen Thrill auch 2002 mit "Panic Room", in dem Jodie Foster mit ihrer Tochter vor Einbrechern Schutz sucht.

Ausnahmsweise als Darsteller wirkte er in Steven Soderberghs Satire über das Show-Business "Voll Frontal" (2002) mit. Fincher spielte einen Regisseur, der einen Film mit Brad Pitt (privat sind die beiden eng befreundet) dreht. 2005 unterstützte er als ausführender Produzent Catherine Hardwickes Spielfilm um den Skater Tony Alva, "Dogtown Boys", und ein Jahr später "Love and other Disasters". Seine nächste Regiearbeit knüpfte thematisch an seinen Erfolgsthriller "Sieben" an. "Zodiac - Die Spur des Killers" handelt von einem Serienkiller, der durch Briefe an die Polizei und den San Francisco Chronicle seine Taten beschreibt. Zeitungskarikaturist Graysmith (Jake Gyllenhaal) und Starreporter Avery (Robert Downey Jr.) jagen besessen den Killer, der es hauptsächlich auf junge Paare abgesehen hat. Der Film basiert auf Tatsachen. Die Bücher des realen Robert Graysmith sind Ausgangsstoff für das von James Vanderbilts kreierte Drehbuch.

  • Geburtstag
    10.04.1962
  • Geburtsort
    Denver, Colorado
  • Geburtsland
    USA
Daniel Craig bei US-Version von "Verdammnis" vor Rauswurf

Nie mehr Mikael Blomkvist?

Großansicht Für "Verdammnis" muss sich Rooney Mara wohl ein neues Quietsche-Entchen suchen... (Foto: Sony)

Für "Verdammnis" muss sich Rooney Mara wohl ein neues Quietsche-Entchen suchen... (Foto: Sony)

Die Millennium-Trilogie ist absoluter Kult und schon die erste Verfilmung mit Noomi Rapace war europaweit ein riesiger Erfolg. Da fragten sich viele, warum Hollywood überhaupt ein Remake plante.

Doch als bekannt wurde, dass Superstar Daniel Craig die Hauptrolle spielt und Kult-Regisseur David Fincher die Filme inszeniert, waren viele Krimi-Fans versöhnt und strebten erneut in die Kinos für "Verblendung", Teil 1 der düsteren und psychologisch weiter aufgeladenen Fassung der Geschichte um Mikael und Lisbeth.

Nun steht allerdings der zweite Teil "Verdammnis" auf der Kippe: Denn ausgerechnet um Zugpferd Daniel Craig gibt es Ärger. Der James-Bond-Darsteller soll nach dem riesigen Erfolg von "Skyfall" eine Gagenerhöhung verlangt haben.

Gefeuert - nicht geschüttelt

Das Problem dabei: Schon Teil 1 der US-Millennium-Trilogie konnte die Erwartungen des Filmstudios nicht ganz erfüllen. Darum grübelt man schon seit Monaten, wie man die Kosten für die Fortsetzung reduzieren könnte.

Von daher kommt Daniel Craigs Vorstoß zur Unzeit. Und nun überlegen die Macher tatsächlich, den 007-Darsteller durch einen anderen Schauspieler zu ersetzen! Die Begründung: In Teil 2 sei das kein großes Problem, da in "Verdammnis" Lisbeth Salander deutlich mehr im Mittelpunkt stehe.

Darstellerin Rooney Mara hat nämlich für die Fortsetzung bereits fest zugesagt und das Drehbuch von Steven Zaillian ist auch schon fertig.

Man darf also gespannt sein, ob Daniel Craig den Gagenpoker ebenso gut beherrscht, wie das Glücksspiel in "Casino Royale" - oder ob er sich diesmal verzockt hat…

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