David Fincher

David Fincher

Leben & Werk

Mit dem dritten Teil der “Alien”-Saga schuf er 1992 ein sensationelles Debüt. Das von Ridley Scott, H.R. Giger, Walter Hill und Dan O’Bannon geschaffene biomechanische Monster aus dem All verirrt sich in “Alien 3″ auf einen Sträflingsplaneten und legt in Ripley (Sigourney Weaver) die tödliche Brut seiner Nachkommen ab.

David Fincher, 1962 in Denver geboren, arbeitete davor als erfolgreicher Videoclip- und Werbespot-Regisseur und übertraf den Erfolg von “Alien 3″ gleich mit seinem zweiten Film: In dem Serienmörder-Thriller “Sieben” (1995) jagen Morgan Freeman und Brad Pitt den Killer (Kevin Spacey), der seine Opfer nach der Vorgabe der sieben biblischen Todsünden aussucht und arrangiert. Das düstere Dekor des Films kehrte in “The Game” wieder, in dem Michael Douglas als abgebrühter Unternehmer in ein Spiel um sein Leben hineingezogen wird, das ihn an die Grenzen seiner Physis und Psyche treibt. Fincher bestätigte seinen Ruf als visueller Hochleistungskünstler mit “Fight Club” (1999), in dem Edward Norton als übersättigter Yuppie auf einen geheimen “Fight Club” unter der Leitung von Brad Pitt trifft und in Prügelkämpfen die andere, zerstörerische Seite seiner Natur kennen lernt, die wie in einer Dr.-Jekyll-und-Mr.-Hyde-Version die Überhand zu gewinnen scheint. Mit diesen vier apokalyptischen Visionen wurde Fincher einer der wichtigsten US-Regisseure der 90er-Jahre und bewies seinen Ruf als Spezialist für tiefenpsychologischen Thrill auch 2002 mit “Panic Room“, in dem Jodie Foster mit ihrer Tochter vor Einbrechern Schutz sucht.

Ausnahmsweise als Darsteller wirkte er in Steven Soderberghs Satire über das Show-Business “Voll Frontal” (2002) mit. Fincher spielte einen Regisseur, der einen Film mit Brad Pitt (privat sind die beiden eng befreundet) dreht. 2005 unterstützte er als ausführender Produzent Catherine Hardwickes Spielfilm um den Skater Tony Alva, “Dogtown Boys“, und ein Jahr später “Love and other Disasters“. Seine nächste Regiearbeit knüpfte thematisch an seinen Erfolgsthriller “Sieben” an. “Zodiac – Die Spur des Killers” handelt von einem Serienkiller, der durch Briefe an die Polizei und den San Francisco Chronicle seine Taten beschreibt. Zeitungskarikaturist Graysmith (Jake Gyllenhaal) und Starreporter Avery (Robert Downey Jr.) jagen besessen den Killer, der es hauptsächlich auf junge Paare abgesehen hat. Der Film basiert auf Tatsachen. Die Bücher des realen Robert Graysmith sind Ausgangsstoff für das von James Vanderbilts kreierte Drehbuch.

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