Amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Autor. Sohn des legendären Regisseurs John Huston ("Die Spur des Falken", "Der Schatz der Sierra Madre... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max04/kuk04/kuk41/u0441016/b150x150.jpg Danny Huston

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Danny Huston


  • Geburtstag
    14.05.1962
  • Geburtsort
    Rom

Amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Autor. Sohn des legendären Regisseurs John Huston ("Die Spur des Falken", "Der Schatz der Sierra Madre", "African Queen", "Moby Dick"), lernte Danny Huston das Filmen von Geburt an auf den Sets seines Vaters kennen, wurde zum Globetrotter und begann Anfang der 80er-Jahre, Regie bei Film und Fernsehen zu führen. Nach fünf eigenen Kinofilmen übernahm er kleinere Rollen als Schauspieler und wurde seit dem neuen Millenium einer der begehrtesten Nebenrollendarsteller mit über 30 Filmen in zehn Jahren. Von imposanter Statur, spielt er wie der Vater ("Chinatown") Schurken, Spieler, Unternehmer, Respektspersonen und Patriarchen und in Oliver Parkers "Fade to Black" (2007) ein weiteres Filmgenie: Orson Welles.

Danny Huston wurde 1962 in Rom als Sohn von Schauspielerin Zoe Sallis und John Huston geboren, der dort "Freud" inszenierte. Er besuchte ein Internat in Camden, Irland, begleitete den Vater auf dessen Weltreisen und übernahm für Johns in Mexiko gedrehten Film, das Trinkerdrama "Unter dem Vulkan" (1984), die Regie der Titelsequenz. Drei TV-Regiearbeiten folgten sowie fünf Kinofilme. Der Familienfilm "Auf der Suche nach Bigfoot" (1987) kreist um ein freundliches, bärtiges Gebirgsmonster. "Mr. North - Liebling der Götter" (1989) ist eine Adaption des letzten Romans von Thornton Wilder, eine im Stil von "Der große Gatsby" erzählte, in Newport 1926 spielende Gesellschaftsstudie um Neureiche und deren Anhang. Das Biopic "Colette" (mit Mathilda May in der Titelrolle) führt ins Paris der wilden 20er-Jahre. Im Psychothriller "Der Psychopath" (1995) wird Mia Sara vom Ehepaar Burt Reynolds und Angie Dickinson terrorisiert. Nach dem Buch von Eiskunstlaufweltmeisterin und Olympiasiegerin Katarina Witt entstand 1995 als bislang letzte Regiearbeit "Die Eisprinzessin" (mit Kati Witt in der Hauptrolle).

Um weitere Fähigkeiten zu erproben, übernahm Danny Huston 1995 in Mike Figgis' Trinkerdrama "Leaving Las Vegas" (Oscar für Nicolas Cage) die Rolle des Barkeepers. Die Schauspielerei wurde sein eigentliches Metier. Für Figgis arbeitete Huston noch in "Timecode" und "Hotel"; er wirkte in Bernard Roses "Anna Karenina"-Version (mit Sophie Marceau, 1997) mit und wurde für seine Rolle des Hollywood-Künstleragenten Ivan in Roses "IvanXTC" (2000) für den Independent Spirit Award als Bester Hauptdarsteller nominiert.

Huston war in TV-Serien ( "C.S.I.", zwei Folgen) und in etlichen Kinofilmen zu sehen: als tödlich verunglückter Ehemann von Naomi Watts in Alejandro González Inarritús Drama "21 Gramm", als Sohn von Lauren Bacall und Verlobter von Nicole Kidman in "Birth", als Chef der Fluglinie TWA in Martin Scorseses "The Aviator" (2004, mit Leonardo Di Caprio), als Ex-Journalist und Detektiv in John Sayles' politischer Satire "Silver City", als vom eigenen Bruder verfolgter Western-Bandit in "The Proposition - Tödliches Angebot", als Kaiser Joseph II. in Sofia Coppolas "Marie Antoinette" (mit Kirsten Dunst), als Minister im Science-Fiction-Film "Children Of Men" (mit Clive Owen), als Geheimagent im Thriller "Robert Ludlum's Der Hades-Faktor", als in Rachel Weisz verliebter Beamter in Fernando Meireilles' John Le Carré-Verfilmung "Der ewige Gärtner", als bester Freund von Jim Carrey in "Number 23", als Vampir-Anführer in "30 Days To Night" und als mit einem Mordfall auf dem Set konfrontierter Regisseur Orson Welles in "Fade To Black".

Danny Huston war von 1989 bis 1992 mit Schauspielerin Virginia Madsen ("Sideways") verheiratet, die in seinen Filmen "Mr. North" und "Colette" spielte. 2001 heiratete Huston Katie Jane Evans, mit der er ein Kind hat.

Danny Huston wurde 2004 mit dem Preis der Filmkritikervereinigung von Phoenix (Bestes Ensemble "21 Gramm") und dem Satellite Award (Bestes Ensemble "21 Gramm") ausgezeichnet.

  • Geburtstag
    14.05.1962
  • Geburtsort
    Rom
  • Geburtsland
    Italien

Nicole Kidman vor Geburt

Nicole Kidman hat gut Lachen, wenn sie das Kalenderjahr 2002 Revue passieren lässt. Die Trennung von Ex-Mann Tom Cruise hat sie ohne Probleme verkraftet und auch beruflich war sexy Nicole überaus erfolgreich:

Auf zu neuen Taten!<br />Nicole Kidman

Auf zu neuen Taten!
Nicole Kidman

Nicht in ihrem eigentlichen Beruf als Schauspielerin, dafür aber - was die wenigsten erwartet hätten - als Sängerin. Nicole Kidmans Duett "Something Stupid", das sie gemeinsam mit Pop-Superstar Robbie Williams aufgenommen hatte, stürmte weltweit an die Spitze der Charts.

Was die Schauspielerei betrifft, war es 2002 eher ruhig um die Australierin. Außer "Birthday Girl" war sie in keinem weiteren Film zu sehen.

Im Jahr 2003 soll sich das aber wieder ändern. Kidman arbeitet mit Hochdruck an neuen, vielversprechenden Projekten. Zuerst wird sie für Lars von Trier in dessen neuem Film "Dogville" vor der Kamera stehen. Sind die Dreharbeiten beendet, begibt sie sich unter die Fittiche von Regisseur Jonathan Glazer ("Sexy Beast"). Unter dessen Kommando übernimmt sie die Hauptrolle in "Birth".

Der Film handelt von einem zehnjährigen Jungen, der sich in eine ältere Frau alias Nicole Kidman verliebt. Er ist davon überzeugt, die Reinkarnation ihres verstorbenen Ehegatten zu sein. Das findet ihr volljähriger Verlobter allerdings gar nicht lustig.

Neben Kidman haben noch andere prominente Leinwandgrößen ihre Zusage gegeben: Lauren Bacall ("Misery") wird Kidmans Mutter mimen. Danny Huston ("Anna Karenina") spielt den Verlobten von Nicole.

Die erste Klappe fällt Anfang nächsten Jahres im "Big Apple".


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