Trotz zahlreicher Film- und TV-Produktionen ist der 1947 in San Francisco geborene Danny Glover für immer mit der Rolle des schwarzen Cop Roger... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max09/kuk09/kuk21/u0921240/b150x150.jpg Danny Glover

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Danny Glover


  • Geburtstag
    22.07.1947
  • Geburtsort
    San Francisco, Kalifornien

Trotz zahlreicher Film- und TV-Produktionen ist der 1947 in San Francisco geborene Danny Glover für immer mit der Rolle des schwarzen Cop Roger Murtaugh verbunden, der vor der Pensionierung steht und durch seinen Kamikaze-Cop-Partner Mel Gibson in den vier Teilen der "Lethal Weapon"-Serie immer wieder aktiviert wird. Zwischen 1987 und 1998 veränderten Gibson und Glover nicht nur das Stadtbild von Los Angeles durch unkonventionelle explosionsartige architektonische Arbeiten, sie machten aus dem vorher eher dramatisch oder auf Action getrimmten Genre des Cop-Movies ab dem zweiten Teil eine Action-Komödie, die zunehmend mehr Personal akquirierte und vom fiebrigen Großstadtkrimi im ersten Teil zum Special-Effects-Movie mutierte.

Die anderen Filme Glovers sind teils Produktionen für die schwarze Community, Komödien ("Harlem Action") oder Melodramen ("Die Farbe Lila", "Menschenkind"), teils Action-Filme ("Predator") oder Krimis ("Der Regenmacher"), in denen er mit Ruhe, Routine und stoischer Gelassenheit selbst im Dschungel ("Bat 21 - Mitten im Feuer", "Operation Dumbo") agierte. Außerdem war Glover in Wes Andersons Ensemble-Dramödie "Die Royal Tenenbaums", als Polizist im grausam-sadistischen Serienkiller-Thriller "Saw" und in Lars von Triers "Dogville"-Fortsetzung "Manderlay" zu sehen.

Glover ist auch auf dem Theater tätig und wurde wegen seiner zahlreichen TV-Arbeiten zu Menschenrechten und wegen seines Engagements für Kinder 1998 zum ersten "Botschafter des guten Willens" im Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen ernannt.

  • Geburtstag
    22.07.1947
  • Geburtsort
    San Francisco, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA

"Jeder kann anfangen zu wrestlen"

Nach seinen Rollen in reinen Action-Brettern wechselt der WWE-Superstar ins ernste Genre. Und hat sogar noch Spaß daran.

Großansicht Verlässt in "Legendary" zum ersten Mal das Action-Genre: WWE-Star John Cena

Verlässt in "Legendary" zum ersten Mal das Action-Genre: WWE-Star John Cena

"The Marine": Action. "Zwölf Runden": Noch mehr Action. "Legendary": ein Drama. Hattest du erst mal genug Action?

Zunächst möchte ich sagen, dass ich großen Spaß hatte, den Film zu drehen. Natürlich war es anders als in den Actionfilmen die ich bisher gemacht habe. Aber ich denke, es ist wichtig mal ein anderes Genre auszuprobieren. Der Film wurde toll - also sind wir sehr zufrieden.

Ist Spielen in einem Drama einfacher oder schwieriger - so ganz ohne Explosionen, Pistolen und Granaten?

Natürlich sind die Stunts in einem Actionfilm härter. Aber die physischen Aktivitäten in dem Film fielen mir, wie zu erwarten war, leicht - und das galt auch für andere Aspekte des Films.

Worum geht es aus deiner Sicht in "Legendary"?

Es geht um einen jungen Mann sich mit seiner Familie auseinandersetzt und, trotz allem was gegen ihn spricht, beweisen will, dass er stark ist - physisch und psychisch.

Großansicht In "Legendary" spielt John Cena an der Seite von Patricia Clarkson und Danny Glover.

In "Legendary" spielt John Cena an der Seite von Patricia Clarkson und Danny Glover.

Du spielst zusammen mit Patricia Clarkson und Danny Glover: Große Namen, echte Hollywood-Stars. Wie fühlt sich das an, mit solchen Topstars zu arbeiten?

Das war ein echtes Vergnügen, beide sind unglaublich talentierte Schauspieler und absolute Profis. Mit Schauspielern ihres Kalibers zu arbeiten ist sowohl eine Ehre als auch eine Lehrstunde, die ich sehr zu schätzen wusste.

Du konntest also von ihnen lernen?

Absolut. Du lernst jeden einzelnen Tag am Set. Nicht nur von anderen Schauspielern sondern auch vom Regisseur, der Produktions-Crew, einfach jedem. Ich bin ja noch neu in dem Geschäft und ich will sicher gehen, dass ich mit jedem Film, den ich mache, etwas lerne.

Großansicht Größe ist angeblich keine Vorbedingung zum Wrestling. Aber sie schadet ziemlich sicher auch nicht

Größe ist angeblich keine Vorbedingung zum Wrestling. Aber sie schadet ziemlich sicher auch nicht

Als Wrestling-Superstar wolltest du Schauspieler werden - und spielst jetzt einen Wrestler. Irgendwie komisch, oder?

Ich würde nicht sagen, dass ich Schauspieler werden wollte. Ich wollte immer ein WWE-Superstar sein - und die Firma für die ich arbeitete ermöglichtes es mir, auch in Filmen mitzuspielen. Die Rolle in "Legendary" hat natürlich gut zu mir gepasst.

Machst du deine Stunts eigentlich immer noch selbst.

Wann immer es mir möglich ist. Ich finde, wenn der Schauspieler seine Stunts selber macht, trägt es zum Realismus des Films bei und hilft dem Regisseur, die optimale Einstellung zu finden.

Dein Filmbruder Devon Graye ist wirklich schmächtig. Würdest du wirklich jemanden mit solchem Körperbau empfehlen, Wrestler zu werden?

Jeder kann anfangen zu wrestlen. Es geht nicht darum, groß zu sein - es geht um deine technischen Fähigkeiten. Um Erfolg zu haben musst du natürlich fit und stark sein - aber ich finde nicht, dass Größe eine echte Rolle spielt.

Großansicht John Cena findet: Ring ist Ring - und Familie ist Familie. Das ist seinen Brüdern vermutlich sehr angenehm

John Cena findet: Ring ist Ring - und Familie ist Familie. Das ist seinen Brüdern vermutlich sehr angenehm

Du hast selber vier Brüder. Hast du denen jemals ein paar deiner Moves beigebracht?

Wenn wir uns treffen geht es natürlich auch mal etwas rauer zu - aber ich würde nicht sagen, dass ich ihnen Moves gezeigt habe. Als WWE Superstars sagen wir unseren Zuschauern, dass was wir hier tun nicht zur Nachahmung empfohlen ist. Und das trifft natürlich auch auf meine Familie zu. Was ich mache ist gefährlich. Und er einzige Grund, warum ich das kann,ist, dass ich ein trainierter Profi bin. Meine Brüder sind das nicht. Was ich im Ring mache würde ich daher niemals zu Hause versuchen.


Filmografie

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In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

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