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(Daniel Cesar Martin Brühl Gonzales Domingo)
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 |  | | Geburtstag: 16.06.1978 | Geburtsort: Barcelona (Spanien)
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IM INTERVIEW
"Ich gehe körperlich voll mit"
Als Synchronsprecher der Disney-Zeichentricks "Bärenbrüder" gibt Daniel Brühl alles. Der Jungstar über ein Stück Vokalakrobatik. mehr | |
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| | "Ich bin Autodidakt, weil ich glaube, dass für einen Schauspieler das Leben die beste Schule ist." |
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IM KINO

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FOTOSHOW
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Portrait
Einmal Hollywood - und zurück - Seite 2 von 2
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In der Ruhe liegt die Kraft: "Vaya Con Dios" (Foto: Senator) |
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Schulischer Durchbruch

In seiner Pubertät, so Brühl, sei er dann eher ein "Nerd" gewesen, "bis ich gefragt wurde, ob ich nicht in einer Band mitspielen wolle. Damit begann eine wunderbare, sehr bewusste Zeit mit Auftritten, neuen Freunden und Interrail-Reisen." 1994 musste die Musikerkarriere zuerst Auftritten in Fernsehfilmen und schließlich seinem Kinodebüt in Friedemann Fromms "Schlaraffenland" weichen. Brühls endgültigen Durchbruch markierte "Schule" von Marco Petry.

Danach ging es Schlag auf Schlag mit Kritikererfolgen und Auszeichnungen weiter: Für seine Rollen im Boxerdrama "Elefantenherz" und in "Good Bye, Lenin!" erhielt er 2002 und 2003 jeweils den Deutschen Filmpreis. Für seinen einfühlsamen Abgesang auf die DDR winkte sogar der französische César für den besten europäischen Schauspieler.

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Brühl im Publikumsrenner "Good Bye Lenin!" (Foto: X Verleih (Warner)) |
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Als Chaot auf dem Roten Teppich

Beim Filmfest in Cannes sorgte der in Barcelona geborene Jungstar gar für Aufsehen, wo er mit "Die fetten Jahre sind vorbei" den ersten deutschen Wettbewerbsbeitrag seit elf Jahren vorstellte. Neben Julia Jentsch und Stipe Erceg spielte er darin erneut für Hans Weingartner, den Regisseur von "Das weiße Rauschen". Brühl verkörpert einen von drei Jugendlichen, die ihrem Zorn über soziale Ungerechtigkeiten dadurch Ausdruck verleihen, dass sie nachts in den Villen der Reichen für Chaos sorgen.

Wie die meisten seiner bisherigen Figuren machte Daniel Brühl selbst mit jedem Werk eine Entwicklung durch. "Für mich ist jeder Film eine Form der Ausbildung", sagt er selbst. "Ich habe bisher aus jedem Film etwas herausgezogen." So habe er zum Beispiel als Mönch in "Vaya con dios" erfahren, "wie wichtig Ruhe, Ausgeglichenheit und Glaube sind."

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"Die fetten Jahre sind vorbei" vereint zwei große deutsche Nachwuchstalente: Daniel Brühl und Julia Jentsch (Foto: Delphi) |
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Klasse statt Masse

Für seine Arbeit bedeutet dies, dass er nur Filme macht, die er mit sich selbst vereinbaren kann: "Ich könnte mich nicht verkaufen oder in allen Filmen kommerzielle Erfolge und Preise wähnen", so Brühl. "Ich mache lieber einen guten Film, in den weniger Leute gehen, als einen schlechten, in den sehr viele gehen."

Ein Engagement in Hollywood steht daher nicht zwangsweise auf Brühls Wunschliste, doch er schließt es nicht aus. Immerhin - einen amerikanischen Agenten hat er schon. Dieser hat ihm vielleicht auch den Kontakt zu Quentin Tarantino verschafft, der ihn für sein Kriegsdrama "Inglorious Bastards" unbedingt verpflichten wollte.

Kürzlich gab es in Berlin ein gemeinsames Treffen aller Hauptdarsteller, bei dem Daniel auch Superstar Brad Pitt kennenlernte. Doch Bekanntschaften wie diese sind für Brühl mittlerweile fast alltäglich geworden: Immerhin drehte er "Das Bourne Ultimatum" mit Matt Damon sowie "Operation Walküre" mit Tom Cruise - ein Ritterschlag für jeden aufstrebenden Schauspieler. |
| Corinna Mohr / kaz |
06.10.2008 |
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