Dan Aykroyd

Dan Aykroyd

Leben & Werk

Mit seinem Partner John Belushi wurde er in John Landis’ Chaos-Komödie “Blues Brothers” mit schwarzem Outfit vom Anzug über den Hut bis zur Sonnenbrille im Film bekannt. Der später zum Kultfilm avancierte Hit entstand aus einem Sketch heraus, den der kanadische Schauspieler Dan Aykroyd und Belushi in der TV-”Saturday Night Live”-Show entwickelt hatten, wo die beiden Ende der 70er-Jahre mit Chevy Chase, Michael Keaton und James Belushi populär geworden waren.

“Blues Brothers” löste mit drei Schallplatten-Bestsellern neues Interesse am Rhythm & Blues aus, und Aykroyd und Belushi gingen mit den Original-Musikern als Blues Brothers Band auf Tournee. Knapp zwanzig Jahre später entstand mit “Blues Brothers 2000” ein Sequel, in dem John Goodman den Part des 1982 gestorbenen John Belushi spielte, doch der Film führte zu keinem wirklichen Revival des Klassikers.

Aykroyd, geboren 1952 in Ottawa, ein hochgewachsener, mit seiner breiten Backenpartie und der beginnenden Körperfülle gemütlich wirkender Schauspieler mit freundlichen Lachfalten, fand nach Belushis Tod dankbare Filmrollen unter John Landis (“Spione wie wir”, “Kopfüber in die Nacht“) und als Geisterjäger in zwei “Ghostbusters”-Filmen. Für den Oscar nominiert wurde er als Sohn von Jessica Tandy in “Miss Daisy und ihr Chauffeur“. Aykroyd trat neben Walter Matthau in der Psychologen-Parodie “Der Couch-Trip” und als Vater von Anna Chlumsky in den beiden “My Girl”-Filmen auf und ließ sich von Kim Basinger in “Meine Stiefmutter ist ein Alien” mit einem der längsten Küsse der Filmgeschichte verführen.

In Ensemblefilmen wie “Die Herbstzeitlosen” oder “Sneakers – Die Lautlosen” zügelte Aykroyd seinen Hang zur grimassierenden Übertreibung ebenso wie in Denys Arcands Mode-und-Medien-Satire “Stardom”, wo er den Restaurantbesitzer und Freund eines Karriere machenden Models spielte. Anfang des neuen Jahrtausends war Aykroyd vor allem in Nebenrollen zu sehen: Er trat in Blockbustern wie “Pearl Harbor” ebenso auf wie in Woody Allens “Im Bann des Jade Skorpions“, Britney Spears’ Leinwanddebüt “Not a Girl”, der romantischen Sandler-Barrymore-Komödie “50 erste Dates” oder der Weihnachtskomödie “Verrückte Weihnachten“.

2004 leitete Aykoryd in der Krankenhauskomödie “Intern Academy” als korrupter Chef Dr. Cyrill Kipp ein Hospital mit einem denkbar schlechten Ruf. Wegen seines ausgewiesenen komödiantsichen Talents castete ihn Dennis Dugan für seinen Film “Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme“, bei dem zwei Freunde eine schwule “Scheinehe” eingehen. Aykroyd spielt den Vorgesetzten der beiden Feuerwehrmänner, die er schlussendlich während einer Gerichtsverhandlung “outet”.

Dan Aykroyd schrieb Drehbücher zu mehreren seiner Filme (“Schlappe Bullen beißen nicht“) und debütierte 1990 mit “Valkenvania” als Regisseur. Seit 1983 ist der Schauspieler mit Donna Dixon verheiratet, mit der er auch drei Töchter (Danielle, Belle und Stella) hat.

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