Die Hollywood-Diva schlechthin, zeitweilig die "schönste Frau der Welt", machte Weltstar Elizabeth "Liz" Taylor (geb. 1932 in London) wegen ihres turbulenten Privatlebens und ihrer acht Eheschließungen kontinuierlich Schlagzeilen in der Klatschpresse. Die schwarzhaarige Taylor, deren starke erotische Ausstrahlung schon in ihren Filmen als Kinderstar, so im zweiten "Lassie"-Film, zu sehen war, war dennoch eine differenzierte Schauspielerin, die mit zwei "Oscars" belohnt wurde: für das Luxus-Callgirl in "Telefon Butterfield 8" und für ihre trinkende und streitsüchtige Frau eines College-Professors in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" an der Seite ihres damaligen fünften Ehemannes Richard Burton, mit dem sie in den 1960ern das höchstbezahlte Darstellerteam der Welt war. Das Paar lieferte bei allen privaten Extravaganzen filmische Qualitätsware, so die Shakespeare-Verfilmung "Der Widerspenstigen Zähmung" oder die Graham-Greene-Verfilmung "Die Stunde der Komödianten". Wenn Taylor in Filmen wie "Spiegelbild im goldenen Auge" mit der Reitpeitsche ihrem Gatten (Marlon Brando) ins Gesicht schlägt, war sie ebenso in ihrem Element wie als exzentrische Millionärin in "Brandung". Zu Beginn ihrer Karriere auf Teenager-Rollen abonniert ("Vater der Braut"), die sie für MGM spielte, fand Taylor doch immer wieder Rollen, die sie forderten, so in "Ein Platz an der Sonne" oder "Giganten" an der Seite von James Dean und Rock Hudson, dessen Aids-Tod 1985 zu ihrer Gründung eines Aids-Forschungszentrums führte. Zur großen Darstellerin wuchs sie mit "Das Land des Regenbaums", "Die Katze auf dem heißen Blechdach" und "Plötzlich im letzten Sommer", in dem sie äußerst sexy in einem für 1959 gewagten transparenten Badeanzug in einer Strandszene auftrat, die zu einer der Ikonen des US-Films der 50er wurde. Taylor spielte oft Frauen, die psychische Probleme haben, weil die Männer ihren sexuellen oder gefühlsmäßigen Ansprüchen nicht genügen. 1965 und 1988 erschienen ihre Memoiren. Am 23. März 2011 verstarb Liz Taylor im Alter von 79 Jahren nach längerer Krankheit.
Wird Megan Fox die neue Elizabeth Taylor?
Lindsay oder Megan - wer wäre das kleinere Übel im Besetzungskarussell für Liz Taylor?
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Megan Fox ist nun auch für das Elizabeth Taylor-Film im Gespräch (Foto: Fox)
Mit Megan Fox hat das Rennen um die Hauptrolle im Film über Elizabeth Taylor nun begonnen: Bisherigen Gerüchten zufolge war es Lindsay Lohan, die die große Hollywood-Diva verkörpern sollte. Nun ließ Prodzent Larry Thompson allerdings verkünden, dass er auch andere Kandidatinnen prüft: "Ich habe mit Lindsay und ihren Vertretern gesprochen", so Thompson. "Aber es laufen auch Verhandlungen mit anderen Schauspielerinnen, darunter mit Megan Fox".
Was den Produzenten zu einem Anruf bei Megan Fox bewogen hat, verriet er allerdings nicht. So war die Nachricht, das Möchtegern-Schauspielerin und Trunkenbold Lindsay Lohan die große Taylor spielen soll, für Fans anspruchsvoller Kinounterhaltung sicher schon nicht einfach zu verkraften.
Megan Fox, die große Hollywood-Diva
Doch nun lässt die Ansage, dass Megan Fox mit an Bord sein soll, so manchen Fan verzweifeln: Denn während sich die immerhin noch charmant-niedliche Lindsay vor allem mit Gefängnisaufenthalten und Entzugskliniken in die Schlagzeilen bringt, tut Megan nicht einmal das: Das "Transformers"-Babe glänzte in ihrer Karriere vor allem mit viel Sextalk und zuletzt mit auffälligen Schönheitsoperationen - schauspielerisches Talent aber stellte die Beauty bisher nicht unter Beweis.
Der Film "Elizabeth & Richard: A Love Story" will sich auf die Beziehung zwischen Taylor und Richard Burton konzentrieren. Elizabeth Taylor war achtmal verheiratet, darunter zweimal - erfolglos - mit Richard Burton. Die zweifach Oscarprämierte Taylor zählt zu den größten Hollywoodlegenden überhaupt und wurde unsterblich mit Filmen wie "Die Katze auf dem heißen Blechdach" oder "Cleopatra".