Cynthia Nixon

Cynthia Nixon

Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin und Emmy-Preisträgerin. Von Kindesbeinen an vor der Kamera und kontinuierlich in Film, Fernsehen und auf der Bühne tätig, wurde Cynthia Nixon mit der Rolle der zynischen, rothaarigen Anwältin Miranda Hobbes an der Seite von Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall und Kristin Davis in der HBO-Serie “Sex and the City” (94 Folgen in sechs Staffeln) zum Vorbild für Frauen in aller Welt, was Mode, freizügiges Reden über Sexpraktiken und beruflichen Erfolg angeht. Als Einzige des Darstellerinnenquartetts stammt Nixon, die 2004 den Emmy Award erhielt, aus Manhattan. Der Erfolg der Serie führte zu zwei als Sequel angelegten Kinofilmen (2008 und 2010).

Cynthia Ellen Nixon wurde 1966 in New York geboren, besuchte die Hunter College High School und schloss 1988 ihr Studium in Englisch am Barnard College mit dem B.A. ab. Als Kind spielte sie in Theaterproduktionen ihrer Schule und wurde bald von einer Agentin unter Vertrag genommen. Nixon war eine der jüngsten Schauspielerinnen, die mit dem Theatre World Award ausgezeichnet wurde: 1981 für eine Off-Broadway-Produktion. 1984 stand sie in zwei Stücken gleichzeitig auf der Bühne. Im Lauf ihrer Karriere spielte sie in “Heidi Chronicles”, “Hurlyburly” und “Angels in America” und gewann 2006 den Tony Award für die Hauptrolle in “The Rabbit Hole”. 1988 gründete sie mit Kolleginnen das Off-Broadway-Ensemble “The Drama Departments” zu dem Sarah Jessica Parker gehörte.

Nixon debütierte 1979 in der Teenagerkomödie “Kleine Biester” und war als Mädchen von nebenan in Nebenrollen von Kinofilmen gefragt, trat in Sidney Lumets “Prince of the City”, Milos Formans “Amadeus” (als Lorl) und “Das Manhatten Projekt” auf, bevor sie als Erwachsene in “Die Akte”, “Die Addams Familie in verrückter Tradition”, als Hausmädchen in “Juniors freier Tag” und als Altenheimdirektorin in “Marvins Töchter” spielte. Während der “Sex and the City”-Zeit sah man sie in der Independent-Tragikomödie “Igby” und in “Das Traum-Date” als Mutter eines an Hirntumor erkrankten Sohnes. 2009 verkörperte Nixon im Biopic “An Englishman in New York” (mit John Hurt als Quentin Crisp) die Performance-Künstlerin Penny Arcade.

Cynthia Nixon war Gast in zahlreichen TV-Serien wie “Mord ist ihr Hobby“, “Nash Bridges”, “Emergency Room” und “Dr. House” (als Patientin) und spielte in Robert Altmans Politsatire “Tanner ’88″ (1988, zehn Folgen) und “Tanner on Tanner” (2004, vier Folgen) die Tochter des Titelhelden (Michael Murphy). Für eine Gastrolle in “Law & Order” erhielt sie 2004 ihren zweiten Emmy Award und war 2005 als Präsidentengattin Eleanor Roosevelt in “Warm Springs” für Golden Globe und Emmy nominiert.

Cynthia Nixon heiratete 1988 Fotograf und Dozent Danny Mozes, schüchterner Mitschüler an der High School, mit dem sie einen Sohn und eine Tochter hat. 2003 trennte sie sich von ihm und ging eine lesbische Beziehung mit Christine Marinoni ein, die sie 2006 in einer der ersten Homo-Ehen New Yorks heiratete. 2006 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, den sie erfolgreich bekämpfte. (geh)

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