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Courtney Love

Courtney Love

Leben & Werk

Von der rebellischen Göre zur Pop-Diva und zum Filmstar: Die Chef-Sängerin der Rock-Gruppe “Hole” und Witwe (oder, wie manche meinen, Todesursache) des “Nirwana”-Märtyrers Kurt Cobain wurde durch ihren Hang zu Drogenexzessen, Prügeleien und peinlichen öffentlichen Auftritten zur Rock’n’Roll-Ikone. Sie machte von der “Diva of the Bad Girls”, Nachtclub-Stripperin und Punk-Schlampe bis zur respektierten Sängerin im Musik-Biz und vielbestaunten Schauspielerin einen enormen Image-Wandel durch. Wie Madonna beeinflusste sie das moderne amerikanische Frauenbild mit ihrer großen Klappe, drastischen Sex-Performances und dem wilden alternativen Rock ihrer explosiven und lauten Girl-Band der 90er Jahre.

Als Love Michelle Harrison, Tochter eines drogensüchtigen Grateful Dead-Fans und einer Psychologin 1965 in San Francisco geboren, erlebte sie eine albtraumartige Kindheit zwischen Stiefvätern, Drogen und Erziehungsheimen. Ihr Traum von einer eigenen Band erfüllte sich 1990 mit der Mädchen-Band “Hole”, mit der sie drei Alben (u.a. “Celebrity Skin”) herausbrachte und 1999 als weltbeste Gitarristin mit dem “Orville H.Gibson”-Award ausgezeichnet wurde. Sie lernte Kurt Cobain kennen, heiratete ihn 1992, gebar ihm Tochter Frances und wurde, als er sich 1994 erschoss, an den Pranger gestellt. Der Dokumentarfilm “Kurt & Courtney” (1998, von Nick Broomfield) lieferte Rechtfertigungen, aber keine definitive Erklärung.

Courtney Love trat vereinzelt in Independent-Filmen (“Straight to Hell“) auf und wurde 1995 von Milos Forman für die Rolle der Ehefrau des “Hustler”-Verlegers Larry Flynt verpflichtet. Zunächst war keine Versicherung bereit, das Filmprojekt wegen der blonden Grunge-Göttin und üppigen Skandalnudel zu versichern. Also lieferte Love drei Monate während des Drehs regelmäßig Urin ab und bestand den Drogentest. In “The People vs. Larry Flynt” überzeugte sie als Athena Flynt mit einer wunderbar vulgären Naivität, gewann mehrere Kritikerpreise und wurde für den “Golden Globe” und den “Oscar” nominiert. Seitdem trat Love in Edelkleidern von Versace auf, gab sich als Glamour-Girl à la Madonna. Sie spielte als Freundin und Seelenverwandte des Extremkomikers Andy Kaufman an der Seite von Jim Carrey in Milos Formans “Der Mondmann” und in dem Independent-Film “Julie Johnson” eine Hausfrau und die zeitweise lesbische Freundin von Lili Taylor, die wegen der Kinder die Beziehung abbricht. 2000 hielt Love auf der Digital Hollywood Conference ein vielbeachtetes Referat, in dem sie die Plattenbosse als die wahren Musikpiraten im Geschäft um das Internet anklagte.

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