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Christopher Guest


  • Bürgerlicher Name
    Christopher Haden-Guest
  • Geburtstag
    05.02.1948
  • Geburtsort
    New York

Anglo-amerikanischer Regisseur, Schauspieler, Autor, Komponist und Musiker, der sich mit "Mockumentarys" (Fake-Dokumentationen) einen Namen machte. Guest nutzt die Form des Dokumentarischen, um satirisch, parodistisch, ironisch und ungeheuer witzig Elemente des American Way of Life und der Pop-Kultur in ihrem hohlen Schein zu entlarven. Dazu gehören Heavy Metal, Kleinstadttheater, Hundeshows, Folk Music und Provinzschauspieler, die nach Ruhm gieren. Guests erste Schein-Doku entstand in Zusammenarbeit mit Regisseur Rob Reiner und den Co-Darstellern Michael McKean und Harry Shearer, mit denen er 1984 in "This is Spinal Tap" die fiktive Heavy-Metal-Band Spinal Tap zum Leben erweckte. Der Film erwies sich als Sleeper, Guest wurde als Lead-Gitarrist Nigel, der stolz auf die Verstärker ist ("They Go to Eleven!"), so populär, dass zwei Sequels entstanden.

In eigener Regie inszenierte Guest fünf Spielfilme und Mockumentarys. Der Hollywood-Satire "The Big Picture" (1996, mit Kevin Bacon) folgte 1996 mit "Waiting for Guffman" ein bissiger Blick auf ein Kleinstadttheater, wo Schauspieler gecastet werden. In "Best in Show" (2000) geht es um Kämpfe und Chaos bei Hundeshows, und in "A Mighty Wind" (2003) um die Katastrophen, die das Reunion-Konzert einer sendungsbewussten 60er Jahre Folk-Musik-Gruppe begleiten. In "For Your Consideration" (2006) arbeiten drei Schauspieler (Harry Shearer, Catherine 0'Hara, Parker Posey) an einem Independent-Film. Als das Gerücht kursiert, sie könnten für einen Filmpreis nominiert werden, geht es in der Produktion drünter und drüber. Seit "Waiting for Guffman" entstanden Guests Drehbücher in Zusammenarbeit mit Eugene Levy, ("American Pie"), der auch als Darsteller mitwirkt. Guest setzt häufig die Schauspieler Jennifer Coolidge ("American Pie") und Bob Balaban ein.

Christopher Guest wurde 1948 in New York City als Sohn eines britischen Lords und einer amerikanischen Mutter geboren. Nach dem Tod des Vaters 1996 konnte er sich Christopher Haden-Guest, 5th Lord of Saling (in der Grafschaft Essex) nennen. Guest studierte an der New York High School of Arts and Music und am Bard College Theaterwissenschaft und debütierte 192 in einer kleinen Rolle als Polizist in der Gauenerkomödie "Vier schräge Vögel" (mit Robert Redford). Sein komödiantisches Talent führte ihn zum Fernsehen, wo er zwischen 1984 und 1995 Stammgast der NBC-Show "Saturday Night Live" war, wo die Spinal-Tap-Band weiterlebte. 1987 war er in Rob Reiner Fantasy-Komödie "Die Braut des Prinzen" der Graf mit den sechs Fingern. Zu Guests komödiantischen Vorbildern gehört der britische Schauspieler Peter Sellers ("Der rosarote Panther"). Guest trat 2005 als Lord Cromer in Stephen Frears' nostalgischer Tragikomödie "Lady Henderson präsentiert" an der Seite von Dame Judi Dench und Bob Hoskins auf.

Für den Titelsong zu "A Mighty Wind" wurde Guest 2004 mit dem Grammy ausgezeichnet.

Christopher Guest ist seit 1984 mit der Schauspielerin Jamie Lee Curtis ("Halloween", "True Lies") verheiratet. Das Paar hat eine Tochter und einen Sohn.

  • Bürgerlicher Name
    Christopher Haden-Guest
  • Geburtstag
    05.02.1948
  • Geburtsort
    New York
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    verheiratet mit Jamie Lee Curtis, Bruder des Schauspielers Nicholas Guest

Windelweich statt hocherotisch

Jamie Lee Curtis will nie mehr sexy auf die Leinwand - dafür hat sie jetzt ein Windelpatent angemeldet.

Historisch: Jamie sexy in "True Lies"

Historisch: Jamie sexy in "True Lies"

Die Frau weiß, was sie will: nämlich eine anständige Amerikanerin mit der landesüblichen Portion Prüderie sein: "Ich will in Zukunft nicht mehr von jedem angegafft werden."

Dabei hat Jamie Lee Curtis ihre atemberaubenden Vorzüge immer sehr stilvoll in Szene zu setzen gewusst. Ihr Strip für Arnold Schwarzenegger in "True Lies" gehört zu den geschmackvollsten erotischen Kino-Auftritten überhaupt: Nicht enden wollende Beine weisen den Weg zu einem Modellkörper, der den Vergleich mit griechischen Statuen nicht zu scheuen braucht.

In diesen optischen Genuss kommt künftig nur noch Ehemann Christopher Guest, bekannt für seine abgefahrenen Filmprojekte ("Vier schräge Vögel", "Angriff der 20-Meter-Frau"). Weil der einen adeligen Vater hat, darf sich Jamie jetzt "Lady" Lee Curtis nennen. Und weil Adel nun mal verpflichtet, achtet die Lady auf jeden Quadratzentimeter nackte Haut, den sie möglicherweise zeigen soll:

"Auch wenn ich früher in Filmen in Unterwäsche herumgehüpft bin - privat bin ich sehr keusch. Wenn ich schwimmen gehe, trage ich über dem Badeanzug immer einen Sari und ein T-Shirt. Erst wenn ich ins Wasser gehe, ziehe ich das am Beckenrand aus. So etwas wie Tank Tops oder Shorts würde ich nie anziehen. Schließlich möchte ich meine Kinder nicht in Verlegenheit bringen - auch nicht mit meinen Filmrollen."

Hoffentlich haben ihre Kleinen keinen DVD-Player - wobei unumstritten ist, dass Jamie ein Herz für Kinder hat. Sie hat sogar eine Windel mit Seitentaschen erfunden, in denen man feuchte Tücher als Wickelhilfe verstauen kann. Auf die "Dipe'N'Wipe" hat Jamie jetzt ein Patent angemeldet.

In Serie geht die Wunderwindel aber erst, wenn Lady Curtis einen Hersteller gefunden hat, der eine biologisch abbaubare Version davon produziert. Sollte es dann zu einer Modenschau mit der neuen Kollektion kommen, dürfen wir sicher nicht mit Jamie als Model rechnen.


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