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Chris Rock

Chris Rock

Leben & Werk

Mit Eddie Murphy, Chris Tucker, den Wayans-Brüdern und Martin Lawrence gehört Chris Rock zu den populären schwarzen Entertainern der USA. Seine frechen und tabulosen Auftritte als Stand-up-Comedian in der Schnellfeuersprache des Rap und des afroamerikanischen Witzes führten ihn von Brooklyn, wo er geboren wurde, in die TV-Show “Saturday Night Live” und zum Kabelsender HBO, wo er sich mit einer eigenen Show, mehreren Specials, Comedy-Programmen und als Moderator der MTV Awards einen Namen machte.

Der hoch gewachsene Rock debütierte im Spielfilm in einer Nebenrolle in “Beverly Hills Cop 2” und trat danach sowohl in sozialpolitisch engagierten Filmen des New Black Cinema (“New Jack City“, “Panther“) auf als auch in Komödien und Parodien (“I’m Gonna Get You, Sucka!”, “CB 4″ – eine von ihm geschriebene und produzierte Rap-Satire). Er war neben Eddie Murphy in “Boomerang” einer der Yuppies in der Werbebranche, in “Immer Ärger mit Sgt. Bilko” neben Steve Martin der Schrecken der Kompanie und in “Lethal Weapon 4” der Nerventest für Mel Gibson. Aus der Ruhe brachte er auch seinen (Film-)Vater Morgan Freeman, mit dem er als Gangsterpaar in “Nurse Betty” die titelgebende Kellnerin (René Zellweger) verfolgt, einen Autohändler kurzerhand skalpiert und mit Dad erschossen wird. Als Rufus war er in Kevin Smiths “Dogma”-Satire der buchstäblich vom Himmel gefallene schwarze Apostel auf der Suche nach den gefallenen Engeln.

Für sein erstes eigenes, von ihm coproduziertes Star-Vehikel “Down to Earth – Einmal Himmel und zurück” (2001) wählte der Spaßmacher die “American Pie”-Autoren Chris und Paul Weitz als Regisseure. Sie schrieben ihm einen Reinkarnations-Schwank auf den Leib, in dem er einen Stand-up-Komiker spielt, der von einem Lastwagen überfahren wird und im Himmel landet, der einem Nachtclub gleicht. Er darf nur im Körper eines älteren und “weißen” Geschäftsmannes zurück auf die Erde. Nachdem Rock in Joel Schumachers “Bad Company” einen Lebenskünstler gab, der unter der Führung von Anthony Hopkins beim CIA den Platz seines ermordeten Bruders einnehmen und einen Nuklearanschlag auf die USA verhindern soll, wagte er sich an sein Regiedebüt, das ihn auf den Chefsessel im Weißen Haus führte: In der von ihm mitgeschriebenen und -produzierten Politiksatire “Head of State” macht sich sein idealistischer Politiker auf, erster schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. In Peter Segals erfolgreichem “Spiel ohne Regeln” unterstützte Rock als Hausmeister den inhaftierten Ex-Footballstar Paul (“Saturday Night Live”-Kollege Adam Sandler) beim Unterfangen, aus seinen Mitgefangenen ein schlagkräftiges Footballteam zu formen.

Rock veröffentlichte zwei Comedy-CDs und das Buch “Rock This”, das in den USA zum Bestseller wurde.

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