Kein Geringerer als Al Pacino, der ihn sich als blinder Colonel zu seinem lebenden Blindenstock auswählte, führt Chris O'Donnell in "Der Duft der Frauen" in die hohe Kunst der Frauenverführung ein. Und die Fledermaus von Gotham City erwählt ihn zwei Mal als Begleiter bei der Bösewicht-Bekämpfung in "Batman Forever" und "Batman & Robin." Der gut aussehende Chris O'Donnell, 1970 als jüngstes von sieben Geschwistern geboren, ist vom Typ her der adrette nette Schwiegersohn mit dezenten Yuppie-Attitüden. Nach dem Schauspielstudium und seinem Filmdebüt 1990 war er der Gascogner d'Artaganan in der 1993er-Version von "Die drei Musketiere" und ein Anwalt à la John Grisham in "Die Kammer", wo er mit Gene Hackman als mörderischem Opa leben muss. Erfolgreich war er titelgebend als "Der Junggeselle", der binnen 24 Stunden eine Braut braucht. Seine bisher beste Rolle war die des in Liv Tyler verliebten Jung-Polizisten in Robert Altmans Südstaaten-Farce "Cookie's Fortune." 2004 spielte er an der Seite von Liam Neeson in "Kinsey", einem Porträt des umstrittenen Sexualforschers Alfred C. Kinsey.
"Kinsey" Abschlussfilm der Berlinale
Zum Abschluss des diesjährigen Festivals gibt es nochmal einen Höhepunkt zu erleben.
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Liam Neeson als umstrittener, aber wegweisender Sexualforschers Alfred C. Kinsey (Foto: Fox)
Das Biopic "Kinsey" von Bill Condon wurde als Abschlussfilm der kommenden Berlinale ausgewählt.
Der Sexualforscher Alfred Kinsey, der mit seinen erstmals in den Vierzigerjahren veröffentlichten Studien über das Sexualverhalten von Frauen und Männern in den USA für Skandale sorgte, wird von Liam Neeson dargestellt.
In weiteren Hauptrollen sind Laura Linney, Peter Sarsgaard und Chris O'Donnell zu sehen. Das Drama startet am 3. März in den deutschen Kinos.