Der US-amerikanische Sänger Christopher "Chris" Brown wird am 5. Mai 1989
in Tappahannock, Virginia, geboren, wo er auch seine Kindheit und frühe Jugend verbringt. Er liebt (außer Basketball) die Platten seiner Eltern: Michael Jackson, Sam Cooke, Stevie Wonder, Anita Baker, Aretha Franklin. Erste musikalische Gehversuche macht er im Alter von zwölf Jahren jedoch als Rapper. Ein Jahr später entdeckt Chris seine Singstimme, welche wiederum die Mutter davon überzeugt, dass ihr Sohn für Höheres bestimmt ist. Sie mietet ein Studio und bringt Chris nach und nach mit verschiedenen Produzenten zusammen. Einer davon ist schließlich Scott Storch, der über hervorragende Kontakte im Musikgeschäft verfügt und mit dem Jungen eine intensive Zusammenarbeit beginnt. Storch schreibt, komponiert und produziert Material für ein Album, das 2005 unter dem Titel "Chris Brown" erscheint. Auch Namen wie Dre, Vidal und The Underdogs finden sich nun im Produzententeam. Die unter der Regie von Storch entstandene Single "Run It", auf welcher auch ein Remix mit dem New Yorker Rapper Juelz Santana als Gaststar enthalten ist, sorgt im Juli dafür, dass die R&B-Szene dem Newcomer erste Beachtung schenkt. Es folgen weitere Tracks wie "Yo (Excuse Me Miss)" und "Gimme That". Brown thematisiert in simplen Worten sein Teenagerdasein: Die Mädchen sind zickig, der Liebeskummer nagt an den Nerven, der allabendliche Streifzug durchs Einkaufszentrum ist langweilig. Aus dem Siebziger-Hit "Side Show" von Blue Magic macht er die Teenie-Hymne "Young Love". Seinen Altersgenossen scheint's zu gefallen: Am 12. Januar 2006 erreicht das Debütalbum bereits Platinweihen.