Hilary Swank ist dafür bekannt, vor provokanten Rollen nicht zurückzuschrecken. Der Lohn: Ein Oscar für ihre Leistung in "Boys Don't Cry". Auch in ihrem nächsten Film wagt sie sich ins Charakterfach.
Hilary Swank übernimmt die Hauptrolle in dem Justiz-Drama "Red Dust" und will dadurch ihren eher enttäuschenden Abstecher ins Action-Genre ("The Core - Der innere Kern") vergessen machen.
"Red Dust" handelt von einer südafrikanischen Anti-Apartheids-Aktivistin, die auch nach der Freilassung Nelson Mandelas und dessen Regierungsantritt die Diskriminierung der Schwarzen nicht vergessen will und nach Gerechtigkeit strebt.
Gemeinsam mit einem Studienkollegen, der mittlerweile Staatsanwalt in New York ist, zieht sie vor Gericht und klagt ehemalige militante Rassisten vor der 'Truth and Reconciliation Commission' an. Die Kommission ist vergleichbar mit dem Kriegsverbrecher-Tribunal, das in den Nürnberger Prozessen die Verbrechen der Nazis aufarbeitete.
In die Rolle des befreundeten Staatsanwaltes schlüpft Chiwetel Ejiofor, der seit dieser Woche in der Liebeskomödie "Love Actually" im Kino zu sehen ist. Anant Singh und Ruth Caleb produzieren das Justiz-Drama, das von Regie-Neuling Tom Hooper inszeniert wird.