Hol Dir jetzt die neue kino.de App   Deutschland geht ins kino.de

Charlie Hunnam

Charlie Hunnam

Leben & Werk

Weltberühmt wurde er als skrupelloser Biker Jax Teller in „Sons of Anarchy“. Doch auch auf der Kinoleinwand zeigt er seine Klasse. Ob als SciFi-Fighter in „Pacific Rim“, als Entdecker in „Die versunkene Stadt Z“ oder in Guy Ritchies Neuinterpretation von „King Arthur“.

Charlie Hunnam Leben und Karriere

Als zweiter Sohn am 10.04.1980 in Newcastle upon Tyne geboren, wuchs der Brite inmitten der Arbeiterstadt auf. Im Alter von 12 Jahren zog er mit der Familie in den Norden Englands nach Cumbria. Sein Schauspieldebüt legte er im Alter von 17 Jahren für die Kinderserie „Byker Groove“ ab. Nur ein Jahr später engagierte ihn Russell T. Davis in einer Hauptrolle für die Teenie-Dramaserie „Queer as Folk“ (1999-2000).

Nach kleineren Auftritten in der US-Teenie-Serie „Rawley High – Das erste Semester“ (2000), überrascht Charlie Hunnam seine Exfreundin (Katie Holmes) im Mysteryfilm „Abandon – Ein mörderisches Spiel“ (2002) nach zweijähriger Abstinenz mit der Rückkehr in ihr Leben. Für die Adaption des Dickens-Roman „Nicholas Nickleby“ (2002) setzt er sich in der Titelrolle für seine Familie ein und muss gesellschaftliche Probleme im 19. Jahrhundert überwinden. Für die Judd-Apatow-Sitcom „American Campus – Reif für die Uni?“ (2001-2003) muss er sich einmal mehr mit dem harten wie witzigen College-Alltag herumplagen.

Charlie Hunnam in „Hooligans“

Im Oscarprämierten Drama „Unterwegs nach Cold Mountain“ (2003) macht er Jagd auf das Kopfgeld des Deserteurs Jude Law, während seine Performance im knallharten Drama „Hooligans“ (2005) für gemischte Stimmen unter den Kritikern sorgen. Obwohl sich Charlie Hunnam in der Rolle des Hooligans Pete Dunham in einem Cockney-Akzent bemüht, wird ihm von einem Kritikerpanel bescheinigt, dass seine Interpretation der schlimmste Akzent in der Filmgeschichte sei. Nichtsdestotrotz bescherte ihm der Film die Aufmerksamkeit seines späteren Chefs bei „Sons of Anarchy“, Kurt Sutter.

Auch im postapokalyptischen Szenario von Alfonso Cuaróns „Children of Men“ (2006) spielt er einen Unsympathen. Als rechte Hand des Bösewichts verübt er eine Schreckenstat nach der nächsten und geht dabei auch über Leichen.

„Sons of Anarchy“: Charlie Hunnam als Jax Teller

Sein bis dato größter Erfolg gelang Charlie Hunnam mit der Biker-Serie „Sons of Anarchy“ (2008-2014). In sieben Staffeln verkörpert er die Hauptrolle Jax Teller, den Sohn des ehemaligen Präsidenten und zu Beginn Vize-Präsidenten des Sons of Anarchy Motorcycle Clubs. Im Verlauf der Serie muss er sich nicht nur mit der Politik seines Stiefvaters (Ron Perlman) und seiner Mutter (Katey Sagal) anfreunden, sondern auch seine eigenen familiären Probleme und Romanzen lösen. Während er sich auf der einen Seite als loyaler Charakter auszeichnet, teilt er auf der anderen Seite hart aus, wenn seine Vision nicht verfolgt wird.

Auch im Privatleben ist Charlie Hunnam begeisterter Motorradfahrer. In der Serie fährt er eine Harley Davidson Dyna-Glide und trägt einige Tattoos. Während das große Rücken-Tattoo von Jax extra für die Serie angefertigt wird, musste Charlie Hunnams eigentliches Rücken-Tattoo stets für die Szenen überdeckt werden.

Filme mit Charlie Hunnam: „Pacific Rim“ und „Crimson Peak“

Im Psychodrama „The Ledge“ (2011) wird er an den Abgrund zum Suizid gedrängt, und muss in der Indie-Komödie „Frankie Go Boom“ (2012) gemeinsam mit Filmbruder Chris O’Dowd für die Lösung eines im Internet im Umlauf befindlichen peinlichen Videos sorgen. Mit Liebeswirren und psychopathischen Geschwistern prügelt er sich in „Cold Blood“ (2012) herum. Einen großen Erfolg an den Kinokassen feierte er im SciFi-Action „Pacific Rim“ (2013). Darin verkörpert er den Piloten Raleigh und steuert einen humanoiden Roboter, genannt Jaeger. Im Sequel „Pacific Rim: Uprising“ (2018) wird Charlie Hunnam jedoch nicht ans Set zurückkehren.

Kurz nach dem Release von „Pacific Rim“ im Sommer 2013 wurde bekannt, dass Charlie Hunnam in der Hauptrolle des Christian Grey für die „Fifty Shades of Grey“-Adaption gecastet wurde. Jedoch entschied er sich kurz vor Drehbeginn gegen die Rolle, um sich gebührend auf die letzte Staffel von „Sons of Anarchy“ zu konzentrieren. An seiner statt wurde Jamie Dornan gecastet. Im Jahre 2015 arbeitete Charlie Hunnam ein zweites Mal mit Guillermo del Toro nach „Pacific Rim“ zusammen: Im Fantasyhorror „Crimson Peak“ (2015) sorgt er sich um seine Jugendliebe Mia Wasikowska und zeigt sich misstrauisch gegenüber der Ereignisse im geisterhaften Anwesen.

Charlie Hunnams aktuelle Filme: „King Arthur“

Basierend auf wahren Begebenheiten verkörpert Charlie Hunnam in „Die versunkene Stadt Z“ (2017) den Entdecker Percival Fawcett, der im südamerikanischen Urwald eine mysteriöse Stadt vermutet und sich in der Isolation übt. Der Film führte den britischen Darsteller auf die Premiere bei der Berlinale 2017.

Ein kleiner Kindheitstraum wurde für Charlie Hunnam im Engagement als „King Arthur“ (2017) wahr. Die Schauspielerei entdeckte er nach eigenen Angaben im Alter von 6 Jahren für sich, als er den Abenteuerfilm „Excalibur“ (1981) zum ersten Mal sah und sich besonders von den Actionszenen beeindruckt zeigte. Obwohl er heute wenig übrig hat für Stunts, darf er sich nun selbst in Guy Ritchies Neuadaption durch Camelot prügeln. Bereits zum zweiten Mal wird Jude Law sein Widersacher, nach “Unterwegs nach Cold Mountain”. Im Remake des Gefängnisdramas „Papillon“ wird man ihn 2017 ebenfalls sehen.

Charlie Hunnam Privat

Der 1,85m große Brite trägt den vollständigen Namen Charles Matthew Hunnam. Seine Eltern trennten sich bereits im Alter von zwei Jahren – aus der zweiten Ehe seiner Mutter hat er zwei weitere Brüder. In den Jahren von 1999-2002 war er mit der Schauspielkollegin Katharine Towne verheiratet, doch seit 2005 ist Charlie Hunnam mit Morgana McNelis zusammen.

Auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Instagram sucht man Charlie Hunnam vergebens. Seine Leidenschaft fürs Motorradfahren übt er auch im Privatleben aus.

Bilder

News & Stories

Filme und Serien

Weitere Stars

Kommentare