Charlie Cox

Charlie Cox

Leben & Werk

Der Brite aus London ist als jüngstes von fünf Kindern im Südosten von England in der Grafschaft East Sussex im Jahr 1982 geboren und aufgewachsen. Bereits früh hat er seine Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckt und hat auf der prestigeträchtigen Schauspielschule Bristol Old Vic sein Handwerk erlernt. Andere Alumni der Schule sind namhafte Kollegen wie Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis, BAFTA-Preisträgerin Olivia Colman oder Sir Patrick Stewart.

Erste Rollen erhielt er in „Der Kaufmann von Venedig“ (2004) an der Seite von Al Pacino und Jeremy Irons oder „Casanova“ (2005) in dem Heath Ledger den Lebemann aus Italien mimt und Cox in seinen Eroberungsstrategien bei Frauen einweist.

Seinen Durchbruch gelang ihm 2007 in der Verfilmung des Fantasy-Stoffes „Der Sternwanderer“ unter der Regie von Matthew Vaughn. In der klassischen Heldengeschichte von Kult-Autor Neil Gaiman, muss sich Tristan Thorn (Charlie Cox) auf die Suche nach einer herabgefallenen Sternschnuppe begeben um die Liebe seiner Angebeteten (Sienna Miller) für sich zu gewinnen. Seine Reise führt ihn in eine Parallelwelt, die von tyrannischen Piraten, rachsüchtigen Hexen und sich gegenseitig umbringenden Prinzen eines Königshauses beherbergt wird. Allesamt sind sie auf der Suche nach dem heruntergefallenen Stern, der sich als eine Frau (Claire Danes) heraus stellt und Tristans Schicksal für immer verändern wird.

In den Folgejahren spielte er am West End für Theaterproduktionen, trat in der Pilotfolge des Kritiker- und Publikumsliebling „Downton Abbey“ (ITV, 2010-2015) auf oder mimte im spanischen Biopic „There be Dragons“ (2011) den Priester Josemaría Escrivá, der zu Zeiten des Bürgerkrieges die Opus Dei Bewegung gegründet hat und zum Heiligen der römisch-katholischen Kirche ernannt wurde.

In der Rolle des irischen Migranten „Owen Sleater“ konnte er sich ab der 2. Staffel des HBO-Gangsterepos von Martin Scorseses „Boardwalk Empire“ das Vertrauen von „Enoch L. Johnson“ (Steve Buscemi) und seiner Ehefrau (Kelly Macdonald) erspielen. Den starken irischen Akzent musste er sich für seine Rolle antrainieren. Als Teil des Ensembles konnte Cox einen Screen Actors Guild Award im Jahr 2012 gewinnen.

Bevor er 2015 seine bislang größte Rolle erhielt, spielte er in TV-Spielfilmen und Miniserien wie „Moby Dick“ (2011) oder „Legacy“ (2013) meist in historischem Gewand. Im Stephen Hawking Biopic „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ (2014) spielte er an der Seite von Eddie Redmayne – der für seine Darstellung mit dem Oscar ausgezeichnet wurde – und hat als Priester eine besonders starke Verbindung zu Ehefrau Jane Hawking (Felicity Hawking).

Seine bislang größte Rolle ist die des „Matt Murdock“ alias „Daredevil“ in der ersten Marvel-Netflix-Serie “Marvel’s Daredevil”. In der gleichnamigen Serie verliert der Superheld nach einem Unfall in Kindestagen seine Sehfähigkeit. Dafür schärften sich alle anderen Sinne ins Übernatürliche und der erwachsene Anwalt versucht tagsüber den Schwachen zu helfen, eher er nachts in Selbstjustiz für Recht und Ordnung in New Yorks Nachbarschaft Hell's Kitchen sorgt. Die Serie, die bereits verlängert ist, wird von vier weiteren Marvel-Superhelden-Serien begleitet. Namentlich „Jessica Jones“, „Luke Cage“, „Iron Fist“ und der kulminierenden Serie „The Defenders“.

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