Mangelndes Selbstvertrauen kann richtig teuer werden…
Luke Skywalker, Darth Vader und Han Solo kennt jedes Kind, Lichtschwerter sind unterm Weihnachtsbaum beliebter als Ritterschwerter und die Pläne für eine neue Trilogie halten seit Monaten ganz Hollywood in Atem: Keine Frage, "Star Wars" ist absoluter Kult!
Doch als Erfinder George Lucas 1977 seinen ersten Film im Kasten hatte, war er vollkommen deprimiert und glaubte nicht an den Erfolg von "Krieg der Sterne". Das hat nun Lucas' langjähriger Weggefährte und Freund Steven Spielberg verraten:
"George besuchte mich nach dem 'Star Wars'-Dreh in Mobile, Alabama, wo ich gerade 'Unheimliche Begegnung der dritten Art' drehte, und blieb für ein paar Tage", erzählt Spielberg. "Er war allerdings ein psychisches Wrack, denn er fand, dass 'Star Wars' nichts mehr mit der Vision gemein hatte, die er ursprünglich im Kopf hatte. Er war der Meinung, es sei ein Kinderfilm dabei herausgekommen."
Teurer TauschGleichzeitig war Lucas so beeindruckt von dem riesigen Set, das Spielberg für seinen Film aufbauen hatte lassen, dass er sich auf einen folgenschweren Deal einließ:
"George sagte damals zu mir: 'Oh mein Gott, Dein Film wird viel erfolgreicher sein als 'Star Wars'. Das wird der größte Blockbuster aller Zeiten. Wollen wir nicht Gewinnbeteiligungen tauschen? Ich geb Dir 2,5% von allen 'Star Wars'-Einnahmen und Du gibst mir 2,5% von 'Unheimliche Begegnung'. Ich antwortete ihm 'Klar, auf das Glücksspiel lasse ich mich ein, super!'"
Ziemlich wenig mal "Star Wars" ergibt verdammt viel ...Obwohl Spielberg tatsächlich große Erfolge mit seinem Film feierte, war es natürlich kein Vergleich mit "Star Wars".
"Ich habe zwar nie so viel Geld mit einem Film verdient wie mit 'Unheimliche Begegnung' und das rettete damals sogar Columbia Pictures vor der Pleite", analysiert Spielberg. "Aber im Vergleich war das Peanuts. 'Star Wars' wurde ein Phänomen und ich bin bis heute ein glücklicher Profiteur davon - dank ein paar Prozentpunkten, die mir George gab."
Experten zufolge heißt "glücklicher Profiteur", dass Spielberg mit seiner Wette knapp 50 Millionen US-Dollar eingenommen hat.
Und es geht weiter ...Indessen geht die Arbeit an der nächsten "Star Wars"-Trilogie unvermittelt weiter. So hat Regisseur J.J. Abrams nun Jonathan Rhys Meyers verpflichtet, wie die Website Latino Review vermeldet. Welche Rolle der "Tudors"-Star übernehmen soll, ist allerding noch ebenso geheim, wie die Handlung von "Star Wars: Episode VII".
Gerüchten zufolge sollen diesmal die Kinder von Han Solo und Leia im Mittelpunkt stehen. Rhys Meyers wäre dann ein guter Tipp für die Rolle als Jacen, dem älteren Bruder eines Zwillingspaares, der später der dunklen Seite verfällt. Bliebe noch die Rolle seiner Zwillingsschwester Jaina offen sowie der Part des jüngsten Sohnes, der nach seinem Urgroßvater Anakin heißt.
Die Rückkehr der Jedi-VeteranenSicher ist jedenfalls, dass Harrison Ford, Carrie Fisher und Mark Hamill als Han, Leia und Luke zurückkehren und ihrem Nachwuchs als Mentoren zur Seite stehen.
Sicher ist auch, dass Steven Spielberg von den Millionen Dollar, die auch "Episode VII" einspielen wird, nichts zu sehen bekommt. Denn sein Anteil bezog sich nur auf den ersten "Star Wars"-Film "Episode IV". Aber auch das reicht schon für eine bequeme Altersrente für den Regie-Oldie...