Fixstern am Firmament Hollywoods wurde sie durch die Rolle der Prinzessin Leia in der mittleren "Star Wars"-Trilogie und als Partnerin der... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz27/z0127571/b150x150.jpg Carrie Fisher
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Carrie Fisher

  • Geburtstag
    21.10.1956
  • Geburtsort
    Beverly Hills, Los Angeles

Fixstern am Firmament Hollywoods wurde sie durch die Rolle der Prinzessin Leia in der mittleren "Star Wars"-Trilogie und als Partnerin der originalen "Blues Brothers". Doch der kometenhafte Erfolg von Carrie Fisher (geb. 1956) hatte seine Schattenseiten: Tablettensucht, Karriereknick, Scheitern der Ehe mit dem Popsänger Paul Simon.

Das erfolgreiche Comeback gelang durch eine Reihe von Artikeln über ihre Erfahrungen als Tochter einer Starmutter, in denen sie ihr Leben als Kind von Schauspielerin Debbie Reynolds und Schnulzensänger Eddie Fisher beschreibt, der die Mutter wegen Elizabeth Taylor verließ. Die Artikel wurden ein Roman, Fisher mit dem PEN-Award als beste Nachwuchsautorin ausgezeichnet und der Roman, den sie inzwischen zu einem Drehbuch umgearbeitet hatte, von Mike Nichols mit Meryl Streep und Shirley MacLaine als "Grüße aus Hollywood" erfolgreich verfilmt, eine sarkastische Insider-Komödie über eine Mutter-Tochter-Beziehung in Hollywood. Fishers zweiter Roman arbeitete ihr Leben mit Paul Simon auf.

In diesen Jahren fand sie als gefragte Nebenrollendarstellerin in anspruchsvollen Parts wieder Anschluss, so in Woody Allens "Hannah und ihre Schwestern", wo sie als April, die "beste Freundin", Dianne Wiest Rollen und Männer wegschnappt, oder als beste Freundin von Meg Ryan in "Harry und Sally". Fisher war in der "Kuck mal, wer da spricht"-Trilogie und hatte einen tollen Cameo-Auftritt als Archivarin des Horrors in Wes Cravens "Scream 3", in dem sie einen ironischen Kommentar zum eigenen Leben abgibt.

Als Nonne sah sie das Publikum in der Komödie "Jay und Silent Bob schlagen zurück", dem fünften der sog. New-Jersey-Filme von Kevin Smith, und als Schwester Oberin im Sequel und furiosen Actionfilm "3 Engel für Charlie - Volle Power". 2003 wurde sie von James Cox für seinen Thriller "Wonderland" unter Vertrag genommen. Auf eine wahre Begebenheit zurückgreifend, beleuchtete der Regisseur die Hintergründe zu den "Wonderland-Morden" im Jahr 1981. Zuletzt wirkte sie neben Meg Ryan, Anette Bening und Eva Mendes in "The Women - Von großen und kleinen Affären" mit.

Carrie Fisher hat mit Bryan Lourd, von dem sie sich 1995 trennte, eine Tochter, die 1992 geboren wurde.

  • Geburtstag
    21.10.1956
  • Geburtsort
    Beverly Hills, Los Angeles
  • Geburtsland
    USA
"Star Wars"-Wette: Wie Lucas 50 Mio. $ an Spielberg verlor

Mangelndes Selbstvertrauen kann richtig teuer werden…

Großansicht Einträgliche Männerfreundschaft: Steven Spielberg und George Lucas (Foto: Kurt Krieger)

Einträgliche Männerfreundschaft: Steven Spielberg und George Lucas (Foto: Kurt Krieger)

Luke Skywalker, Darth Vader und Han Solo kennt jedes Kind, Lichtschwerter sind unterm Weihnachtsbaum beliebter als Ritterschwerter und die Pläne für eine neue Trilogie halten seit Monaten ganz Hollywood in Atem: Keine Frage, "Star Wars" ist absoluter Kult!

Doch als Erfinder George Lucas 1977 seinen ersten Film im Kasten hatte, war er vollkommen deprimiert und glaubte nicht an den Erfolg von "Krieg der Sterne". Das hat nun Lucas' langjähriger Weggefährte und Freund Steven Spielberg verraten:

"George besuchte mich nach dem 'Star Wars'-Dreh in Mobile, Alabama, wo ich gerade 'Unheimliche Begegnung der dritten Art' drehte, und blieb für ein paar Tage", erzählt Spielberg. "Er war allerdings ein psychisches Wrack, denn er fand, dass 'Star Wars' nichts mehr mit der Vision gemein hatte, die er ursprünglich im Kopf hatte. Er war der Meinung, es sei ein Kinderfilm dabei herausgekommen."

Teurer Tausch

Gleichzeitig war Lucas so beeindruckt von dem riesigen Set, das Spielberg für seinen Film aufbauen hatte lassen, dass er sich auf einen folgenschweren Deal einließ:

"George sagte damals zu mir: 'Oh mein Gott, Dein Film wird viel erfolgreicher sein als 'Star Wars'. Das wird der größte Blockbuster aller Zeiten. Wollen wir nicht Gewinnbeteiligungen tauschen? Ich geb Dir 2,5% von allen 'Star Wars'-Einnahmen und Du gibst mir 2,5% von 'Unheimliche Begegnung'. Ich antwortete ihm 'Klar, auf das Glücksspiel lasse ich mich ein, super!'"

Ziemlich wenig mal "Star Wars" ergibt verdammt viel ...

Obwohl Spielberg tatsächlich große Erfolge mit seinem Film feierte, war es natürlich kein Vergleich mit "Star Wars".

"Ich habe zwar nie so viel Geld mit einem Film verdient wie mit 'Unheimliche Begegnung' und das rettete damals sogar Columbia Pictures vor der Pleite", analysiert Spielberg. "Aber im Vergleich war das Peanuts. 'Star Wars' wurde ein Phänomen und ich bin bis heute ein glücklicher Profiteur davon - dank ein paar Prozentpunkten, die mir George gab."

Experten zufolge heißt "glücklicher Profiteur", dass Spielberg mit seiner Wette knapp 50 Millionen US-Dollar eingenommen hat.

Und es geht weiter ...

Indessen geht die Arbeit an der nächsten "Star Wars"-Trilogie unvermittelt weiter. So hat Regisseur J.J. Abrams nun Jonathan Rhys Meyers verpflichtet, wie die Website Latino Review vermeldet. Welche Rolle der "Tudors"-Star übernehmen soll, ist allerding noch ebenso geheim, wie die Handlung von "Star Wars: Episode VII".

Gerüchten zufolge sollen diesmal die Kinder von Han Solo und Leia im Mittelpunkt stehen. Rhys Meyers wäre dann ein guter Tipp für die Rolle als Jacen, dem älteren Bruder eines Zwillingspaares, der später der dunklen Seite verfällt. Bliebe noch die Rolle seiner Zwillingsschwester Jaina offen sowie der Part des jüngsten Sohnes, der nach seinem Urgroßvater Anakin heißt.

Die Rückkehr der Jedi-Veteranen

Sicher ist jedenfalls, dass Harrison Ford, Carrie Fisher und Mark Hamill als Han, Leia und Luke zurückkehren und ihrem Nachwuchs als Mentoren zur Seite stehen.

Sicher ist auch, dass Steven Spielberg von den Millionen Dollar, die auch "Episode VII" einspielen wird, nichts zu sehen bekommt. Denn sein Anteil bezog sich nur auf den ersten "Star Wars"-Film "Episode IV". Aber auch das reicht schon für eine bequeme Altersrente für den Regie-Oldie...

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