Hollywoods professionelle Schwarzseher waren sich sicher: Halle Berry hat keine Ahnung von Karriereplanung: Wer schon den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen hat, für den sei eine Rolle in einem "James Bond" der sichere Leinwandtod, so die Experten. Schließlich mutierten sexy Ladies wie Carole Bouquet, Teri Hatcher und Talisa Soto nach hoffnungsvollen Auftritten als Bond-Girl zum Schreck jedes Agenten - Prädikat: "unvermittelbar" - und fielen schließlich dem gnädigen Vergessen der Hollywood-Historie anheim.
Doch Halle zeigt sich selbstbewusst, dass ihre Rolle als Partnerin von Pierce Brosnan in "Stirb an einem anderen Tag" genau der richtige Schritt war:
"Durch den Bond-Film werde ich ganz an der Spitze bleiben. Ich weiß, dass man mich nicht vergessen wird - alle lieben schließlich James Bond. Das ist in der ganzen Welt ein Riesending. Etwas Besseres hätte ich gar nicht machen können."
Im Mai 2003 steht für Halle dann noch der US-Start von "X2" an, der Fortsetzung des erfolgreichen Mutanten-Spektakels "X-Men". Halle wird wieder Wettergöttin Storm spielen, Star-Trek-Kapitän Patrick Stewart wird sein Superhelden-Team einmal mehr als Professor Xavier gegen die Mächte des Bösen führen.