Cake pflegen das Corporate Design: Die Covers ihrer Alben ähneln sich nur im dargestellten Motiv, welches zeichenartig auf einem hellen Hintergrund... http://www.kino.de/_assets/pics/kinode-logo-150x50.png Cake

Steckbrief

Cake


ohne Abbildung

Cake pflegen das Corporate Design: Die Covers ihrer Alben ähneln sich nur im dargestellten Motiv, welches zeichenartig auf einem hellen Hintergrund unter dem immer gleichen Schriftzug zu sehen ist. Die Musik leistet Ähnliches und schafft dabei einen regelrechten Spagat zwischen stilistischer Konstanz und ständiger Innovation. 1991 findet sich in Sacramento eine Gruppe von Musikern aus lokalen Bands zusammen, die ihre Aushilfsjobs als Taxifahrer oder Kellner aufgeben, um es in einer neuen Formation noch einmal im Musikbusiness zu versuchen. Die frisch gegründeten Cake spielen in einem Radius von mehreren hundert Meilen in so ziemlich jedem Club, der sie auftreten lässt. Schließlich können sie einen Plattenvertrag beim Label Capricorn unterzeichnen, wo 1994 das Debüt "Motorcade Of Generosity" erscheint. Die Rock-, Country-, Soul-, Pop-, Elektronik- und Hip-Hop-Elemente transportieren mit viel musikalischer Frechheit die geistreichen und manchmal auf lapidare Weise tieftraurigen Texte von Gitarrist und Sänger John McCrea, der zusammen mit dem Trompeter und Keyboarder Vince Di Fiore und dem Schlagzeuger Todd Roper zum stabilen Rumpf der Gruppe gehört (Gitarrist Greg Brown verlässt 1998 die Band und wird durch Xan McCurdy ersetzt, für Bassist Victor Damiana kommt bereits 1997 Gabriel Nelson). Das zweite Album "Fashion Nugget" zeigt die Band vollständig gereift, das Experimentierfeld ist abgesteckt. Mit einer Coverversion von "I Will Survive" gelingt Cake auch in Übersee ein Underground-Hit in den Discos und im Radio. Die 1998er LP "Prolonging The Magic" überrascht mit singenden Sägen, Pedal-Steel-Gitarren und elektronischen Schlagzeugschnipseln, "Comfort Eagle" (2001) widmet sich in "Meanwhile Rick James" auf ironisch-mitfühlende Weise dem unglücklichen Leben des gleichnamigen schwarzen Musikers. 2004 erscheint "Pressure Chief" und zeigt einen von aller Hoffnung verlassenen McCrea, der es abermals verstanden hat, seine Depressionen in trockene Poesie zu packen. Im Sommer 2005 sagen Cake die wenigen deutschen Festival-Termine ohne Begründung wieder ab.

Filmografie

treffpunkt kino kompakt

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