"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm."
Mit diesem Satz, den Stephen King als den besten seiner Karriere bezeichnet, beginnt die Buchserie "Der dunkle Turm", Kings Versuch, ein Fantasyepos in der Tradition von "Der Herr der Ringe" zu schreiben. Aber wie auch die Verfilmung des literarischen Vorbildes von J.R.R. Tolkien gestaltet sich die Umsetzung des sieben Bücher umspannenden Zyklus äußerst schwierig.
Eigentlich war alles angerichtet für einen Kassenerfolg: Mit dem Regisseur Ron Howard, Drehbuchautor Akiva Goldsman, Produzent Brian Grazer und Hauptdarsteller Javier Bardem hatte sich ein Quartett gefunden, das sich komplett aus Oscargewinnern zusammensetzt und gewaltiges Star- und Hitpotenzial versprach. Doch trotz der namhaften Verantwortlichen bekam das Studio Universal aufgrund der Kosten kalte Füße und stoppte das Projekt.
Ron Howard und seine Mitstreiter klopften nach der Absage durch Universal bei anderen Studios an und versuchten, die Umsetzung doch noch auf die Leinwand zu bringen. Und anscheinend hatten sie Erfolg: Wie jetzt bekannt wurde, wird sich wohl Warner Bros. der ambitionierten Adaption annehmen. Und Bardem ist weiterhin für die Hauptrolle des Revolverhelden Roland Deschain vorgesehen.
Noch nicht sicher ist aber, ob es bei der geplanten Abfolge von drei Filmen und zwei eingeschobenen TV-Miniserien bleibt. Das wird Warner wohl auch vom Erfolg des ersten Filmes abhängig machen.