Einer der besten Horrordarsteller des klassischen Gruselfilms, ist der Engländer Boris Karloff (1887 - 1969, eig. William Henry Pratt), der... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz34/z0334262/b150x150.jpg Boris Karloff

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Boris Karloff


  • Geburtstag
    23.11.1887
  • Geburtsort
    Camberwell, London
  • gestorben
    02.02.1969

Einer der besten Horrordarsteller des klassischen Gruselfilms, ist der Engländer Boris Karloff (1887 - 1969, eig. William Henry Pratt), der archetypische Mime des Monsters aus "Frankenstein" (1930), das er noch in zwei weiteren Filmen verkörperte. Der flache Bolzenschädel, die Flicken-Maske und die zugleich Abscheu wie Mitleid und Sympathie erregende Darstellung durch Karloff, der sich roboterhaft, somnambul und wie unter Hypnose bewegt, blieb über Jahrzehnte die Ikone für Monster dieser Art, die auch Robert De Niro als Monster in Kenneth Branaghs "Frankenstein" 1994 nur bedingt ersetzen konnte. Karloff trat hauptsächlich für die Universal-Studios, später gelegentlich in England, Spanien und Italien in Horrorfilmen auf, wo er seine Figuren ironisierte. Er war die "Mumie" in der Erstverfilmung des populären Stoffes (1931) und der titelgebende "Leichendieb". Ausbrüche aus seinem Rollenschema gelangen ihm nur selten, z.B. als religiöser Eiferer in John Fords "The Lost Patrol". In vielen Filmen war der "Dracula"-Darsteller Bela Lugosi sein Partner, der ursprünglich das Frankenstein-Monster hätte spielen sollen, aber vom Vertrag zurückgetreten war. Karloff glänzte in "Arsen und Spitzenhäubchen" als der Neffe der alten Damen und verrückte Mörder, auf dessen Kosten Cary Grant Scherze treibt, und als Zauberer im Duell mit Vincent Price in Roger Cormans "Der Rabe". Als alternder Horror-Star fand er in "Targets" von Peter Bogdanovich eine angemessene letzte Vorstellung. Karloff, der auch im Fernsehen auftrat und Kinderschallplatten besprach, drehte insgesamt 155 Filme.

  • Geburtstag
    23.11.1887
  • Geburtsort
    Camberwell, London
  • Geburtsland
    Großbritannien

5307 Oscar-Stimmzettel verschickt

Wenn die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in den nächsten Tagen in den Briefkasten gucken, finden sie darin den alljährlichen Umschlag mit dem Stimmzettel für die Oscar-Verleihung. Und diesmal prangt auf der heiligen Depesche aus L.A. eine hübsche Sonderbriefmarke.

<br />Zum Postwertzeichen mutiert: Boris Karloff als &quot;Frankenstein&quot;


Zum Postwertzeichen mutiert: Boris Karloff als "Frankenstein"

Denn die US-Post hat für diese feierliche Gelegenheit spezielle Marken designen lassen, die Motive der Arbeit hinter den Kulissen zeigen: Regie, Kamera, Kostüm, Kulisse, Schnitt, Makeup, Musik, Drehbuch, Ton und Spezialeffekte.

Die Academy schickt natürlich auch nicht einfach einen Praktikanten mit den Postsäcken zum nächsten Schalter - nein, da wird schon ein schickes, medienwirksames "Mailing-Event" organisiert.

Diesmal waren Gena Rowlands und Sara Karloff als Ehrengäste dabei. Rowlands ist die Witwe von John Cassavetes, dessen Antlitz die Regie-Briefmarke ziert. Die Fratze des Monsters Frankenstein alias Boris Karloff grinst Postboten und Empfänger von der Makeup-Briefmarke an.

5307 Briefe wurden an die Mitglieder der Academy versandt, damit sie unter den Nominierten die Gewinner bestimmen. Die logistische Meisterleistung: Die Mitglieder finden auf ihrem Umschlag die jeweils zu ihrem eigenen Beruf passende Sondermarke.

Etwa 500 Briefe wurden bereits letzte Woche an jene Stimmberechtigten versendet, die nicht in den USA leben. Die ausgefüllten Bögen müssen bis 18. März um 17 Uhr wieder bei der Academy eingehen. Anhand der bis dahin eingegangenen Stimmen werden die Gewinner ermittelt, die am 23. März bei der glamourösen Oscar-Nacht im Kodak Theatre zu Hollywood bekannt gegeben werden.

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