Im Zuge des englischen Post-Britpop Rock-Revivals fügen sich auch Bloc Party nahtlos in die Reihen von Maximo Park und Kaiser Chiefs ein: Griffige... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max07/mw07/mw05/m0705163/b150x150.jpg Bloc Party

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Bloc Party


Im Zuge des englischen Post-Britpop Rock-Revivals fügen sich auch Bloc Party nahtlos in die Reihen von Maximo Park und Kaiser Chiefs ein: Griffige Rocksongs und Mitsingrefrains zu krachenden Gitarren, ein bisschen Siebziger, viel Rhythmus, ein bisschen Indie für die Political Correctness. Vorbilder wie die Pixies, Sonic Youth oder The Cure sind dabei im Repertoire von Bloc Party unüberhörbar. Was das Quartett jedoch von den Vorvätern unterscheidet, ist das überschäumende, jugendliche Ungestüm, das an Stelle der obligatorischen Tristesse von einst getreten ist. Die Band um den schwarzen Sänger und Gitarristen Kele Okerere und den Gitarristen Russell Lissack (mit Matt Tong am Schlagzeug und Gordon Moakes am Bass) veröffentlicht im Jahre 2003 ihre erste Single, "She's Hearing Voices", die sie stolz den Kollegen von Franz Ferdinand überreichen. Im Gegenzug flattert eine Einladung zur Geburtstagsparty von deren Label Domino Records ins Haus. Der Dance-Punk von Bloc Party kommt gut an, und es dauert nicht lange, bis man beim Label Wichita Records einen Vertrag unterschreiben darf. 2004 erscheint der selbstbetitelte EP-Erstling, die Single "Banquet" avanciert zum Hit. Es folgt 2005 das Album-Debüt "Silent Alarm", das Dank der tatkräftigen Unterstützung von Produzent Paul Epworth (Babyshambles, Futureheads) auch außerhalb des Vereinigten Königreichs große Erfolge erzielte: Welweit gingen rund eine Million Exemplare über die Ladentische, die britische Musikzeitschrift "NME" kürte die CD zum Album des Jahres und die anschließende Mammuttour führte die Band fast zwei Jahre lang durch aller Herren Ländern. Im Februar 2007 erschien das zweite Album "A Weekend In The City", das unter der Regie von U2- und Snow Patrol-Produzent Jacknife Lee entstanden war und der Band endgültig den Weg in den Massenmarkt ebnen sollte.

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