Der amerikanische Komiker kultiviert einen distanziert ironischen, kühlen Stil, der Gefühle nur andeutungsweise anspielt und ein verhaltenes... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max03/kuk03/kuk39/u0339029/b150x150.jpg Billy Crystal

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Billy Crystal


  • Geburtstag
    14.03.1947
  • Geburtsort
    Long Beach, Long Island

Der amerikanische Komiker kultiviert einen distanziert ironischen, kühlen Stil, der Gefühle nur andeutungsweise anspielt und ein verhaltenes Lächeln, kombiniert mit augenzwinkerndem Stirnrunzeln, als entwaffnendes Mittel einsetzt. Auf diese Weise ist er als der leibhaftige charmante Teufel in Woody Allens "Harry außer sich" ebenso überzeugend wie als Harry, der in seinem populärsten Film "Harry und Sally" Meg Ryan über drei Jahrzehnte begegnet, bis es die große Liebe ist. Crystal, geboren 1947, war als TV-Komiker ein Begriff, als er an der Seite von Danny de Vito mit "Schmeiß die Mama aus dem Zug", eine Parodie auf Alfred Hitchcocks "Der Fremde im Zug", auch im Film reüssierte. Er spielte den Großstädter, der mit Freunden in den Westen zieht, in den beiden Teilen von "City Slickers", und war der Analytiker wider Willen des nervenkrisengeschüttelten Paten Robert De Niro in "Reine Nervensache". Als Totengräber mit Stil hatte er einen Gastauftritt in Kenneth Branaghs "Hamlet". Crystals eigene Regiearbeiten ("Der letzte Komödiant", "Forget Paris") bewegten sich auf dem Niveau der anderen Arbeiten, waren aber insgesamt weniger erfolgreich. Crystal ist mehrfach Moderator der "Oscar"-Verleihungen gewesen und wurde in den USA mit zahlreichen Preisen für Verdienste um die Komödie ausgezeichnet.

  • Geburtstag
    14.03.1947
  • Geburtsort
    Long Beach, Long Island
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Seit 1969 mit Janice Goldfinger verheiratet, zwei Töchter
  • Autogrammadresse
    Billy Crystal
    c/o Creative Artists Agency
    9830 Wilshire Blvd.
    Beverly Hills, CA 90212
    USA

George Clooney und Brad Pitt genießen Oscar-Lunch

Hier geht's noch völlig friedlich zu…

Großansicht Sehen sich zu selten: Die Oscar-Nominierten George Clooney und Brad Pitt - im Hintergrund links Rooney Mara aus "Verblendung" (Foto: Todd Wawrychuk / ©A.M.P.A.S.)

Sehen sich zu selten: Die Oscar-Nominierten George Clooney und Brad Pitt - im Hintergrund links Rooney Mara aus "Verblendung" (Foto: Todd Wawrychuk / ©A.M.P.A.S.)

Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.

Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.

So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:

"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."

Brad Pitt ist der neue Streiche-König

Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."

Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.

Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.

Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.

Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to…"

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