Als das Studio-System Hollywoods noch in voller Blüte stand, wehrte sich Bette Davis (1908 - 1989, eig. Ruth Elizabeth Davis), als sie 1935 ihren... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max00/mbiz00/mbiz08/z0008410/b150x150.jpg Bette Davis

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Bette Davis


  • Geburtstag
    05.04.1908
  • Geburtsort
    Lowell, Massachusetts
  • gestorben
    06.10.1989

Als das Studio-System Hollywoods noch in voller Blüte stand, wehrte sich Bette Davis (1908 - 1989, eig. Ruth Elizabeth Davis), als sie 1935 ihren ersten "Oscar"erhielt, vehement gegen schlechte Drehbücher und hatte vor Gericht Erfolg. Von da an spielte die vorher in Genrefilmen verheizte stürmische Lady Damen der Gesellschaft, habgierige Erbinnen, mörderische Ehefrauen, verschmähte und rachsüchtige Geliebte und errang mit William Wylers "Jezebel, die boshafte Lady" (1938) ihren zweiten "Oscar". Davis' intelligente und beherrschte Darstellung von Frauen, die vom Schicksal mehr als gebeutelt werden, macht auch zweitklassige Produktionen ihretwegen sehenswert. Höhepunkte ihrer Schauspielkunst sind "Die kleinen Füchse", in dem sie ungerührt zusieht, wie ihr Mann aus dem Rollstuhl fällt und stirbt, und "Der Brief" (nach Somerset Maugham), in dem sie sich auf einer indischen Plantage vor Liebe verzehrt. 1950 war sie in "Alles über Eva" der Theaterstar, dessen Ruhm verblasst. Nach einer Durststrecke von zehn Jahren konnte Davis in den außergewöhnlich spannenden Psycho-Thrillern "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" und "Wiegenlied für eine Leiche" (beide von Robert Aldrich) wieder an ihre Höchstleistungen anknüpfen. Danach war sie in vielen TV-Filmen und Horrorfilmen ("Landhaus der toten Seelen") zu sehen. Davis, die unangepasste Rebellin, die 1941 Präsidentin der amerikanischen Film Academy wurde, sorgte, als sie ihren Ehren-"Oscar" erhielt, für Verwirrung, als sie die Anwesenden mit "What a Dump!" (Was für ein Misthaufen) begrüßte: Es ist eine berühmte Zeile aus einem ihrer älteren Filme, den niemand mehr kannte. Das Lied "Bette Davis' Eyes", gesungen von Kim Carnes, bezieht sich auf Davis' durchdringenden Blick aus ihren großen Augen.

  • Geburtstag
    05.04.1908
  • Geburtsort
    Lowell, Massachusetts
  • Geburtsland
    USA

Spielberg ersteigert "Oscar"

Scheinbar sind zwei goldene Statuetten für Steven Spielberg nicht genug. Der Meisterregisseur ersteigerte nun für das erkleckliche Sümmchen von 207.500 Dollar einen weiteren "Oscar".

Passionierter "Oscar"-Sammler: Steven Spielberg

Passionierter "Oscar"-Sammler: Steven Spielberg

Ist die altehrwürdige Academy nun käuflich? Vertraut Steven Spielberg nicht mehr auf seine Fähigkeiten als Regisseur, dass er nun schon mit schnödem Mammon einen "Oscar" erkauft? Alles Unsinn! Spielberg hat lediglich etwas gegen Privatsammler, die exklusive Exponate der Filmgeschichte in einem Tresor verstauben lassen würden.

Deshalb ersteigerte er nun bei einer Aktion von Sotheby's in London den "Oscar", den Bette Davis 1935 für ihre Rolle in "Dangerous" erhalten hatte. Spielberg wird die Statue zur Aufbewahrung und Ausstellung der Academy zurückgeben.

Übrigens ist es nicht das erste Mal, dass er einen "Oscar" für die Öffentlichkeit rettete: Für Clark Gables "Oscar" ("It Happened One Night", 1934) blätterte Spielberg sogar über 600.000 Dollar hin, und Bette Davis' zweite Trophäe für "Jezebel" war ihm auch knapp 580.000 Dollar wert. Da geht der dritte ersteigerte Goldjunge glatt als Schnäppchen durch.

Leicht falle es ihm übrigens nicht, die Statuen wieder aus der Hand zu geben, meinte Spielberg in einem Interview. Aber die Freude, die andere Menschen beim Betrachten der historischen Stücke habe, wiege das bei weitem auf - und außerdem hat er ja selbst noch zwei Stück für die Regie von "Schindlers Liste" und "Der Soldat James Ryan" zu Hause herumstehen...


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