Kraftvoll, vital, zupackend, draufgängerisch, gutaussehend mit durchtrainiertem Körper, zu melancholischen Tönen, manischen Anwandlungen,... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max08/kuk08/kuk36/u0836003/b150x150.jpg Benno Fürmann

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Benno Fürmann


  • Bürgerlicher Name
    Benjamin Fürmann
  • Geburtstag
    17.01.1972
  • Geburtsort
    Berlin

Kraftvoll, vital, zupackend, draufgängerisch, gutaussehend mit durchtrainiertem Körper, zu melancholischen Tönen, manischen Anwandlungen, aggressiven Ausbrüchen, provozierendem Zynismus, tragischer Verschlossenheit, charmanter Großzügigkeit und überschäumender Freude fähig, hat sich Benno Fürmann mit physischer Präsenz und beeindruckender Mimik nach TV-Jahren auch im Film zu einem aufregenden Schauspieler entwickelt. Kein "Til Schweiger für Arme", wie er mal bespöttelt wurde, sondern auf der Suche nach Neuem, bringt Fürmann vom geborenen Loser bis zum Manager und Agent provocateur eine seltene und vielseitige Spannbreite an Charakteren zu intensivem Leinwandleben.

1972 geboren, debütierte Fürmann in einer Nebenrolle in Edgar Reitz' TV-Reihe "Die zweite Heimat", ging nach New York ans Actors' Studio von Lee Strasberg und wurde nach der Rückkehr 1994 mit der Rolle des sympathischen Tankwarts in der Serie "Und tschüss" bekannt. Etliche TV-Jahre später, nach Rollen in "Siebenstein", "Schicksalsspiel", "Landgang für Ringo" und "Candy", spielte er sich mit der Titelrolle in Roland Suso Richters Biopic "Die Bubi Scholz Story" (1997) nach oben. War er in der Krimikomödie "Der Eisbär" cooler Slacker und abgefahrener Autodieb und in Sönke Wortmanns "St. Pauli Nacht" der Lude, der auf dem Kiez von Armin Rohde erschossen wird, so gab er in Caroline Links "Pünktchen und Anton" den diebischen Eisverkäufer Carlos.

Seit "'ne günstige Gelegenheit", wo er an der Seite von Armin Rohde in eine verrückte Entführung geriet, übernahm Fürmann Hauptrollen. In dem Horrorthriller "Anatomie" war er der adrette Medizinstudent Hein im Rautenpulli, der es als teuflischer Antihippokrat auf Franka Potente abgesehen hat, und in "Freunde" geriet er als Polizist in Gewissenskonflikte wegen eines als Drogendealer arbeitenden Freundes und der wieder auftauchenden Jugendfreundin (Christiane Paul). Die Rolle brachte ihm 2000 den Bayerischen Filmpreis ein.

In Doris Dörries "Nackt" war Fürmann der smarte Zyniker und Ex von Heike Makatsch, der andere provoziert, aber verzweifelt versucht, nichts von sich preiszugeben: Er initiiert das Rollenspiel der Paare, die sich mit verbundenen Augen nackt erkennen müssen, und bleibt selbst angezogen. Fürmanns Verkaufsleiter in Christian Petzolds "Wolfsburg" verursacht bei einem Autounfall den Tod eines Jungen, flieht und kommt mit seiner Schuld nicht zurecht; er nähert sich der Mutter (Nina Hoss), verliebt sich in sie und erfährt im Finale eine bittere Umkehrpointe des Schicksals. Für "Gespenster" stand Fürmann erneut für Petzold vor der Kamera.

Seit 2003 filmt Fürmann auch international: In "Sin Eater - Seele des Bösen" (Regie: Brian Helgeland) war er der die Sünden von Exkommunizierten verschlingende Dämon, an der Seite von Chris Cooper und Maggie Smith erholte er sich dann in "Mein Haus in Umbrien" von einer Bombenexplosion.

Darüber hinaus ist Fürmann, der als Synchronsprecher dem Titelhelden in DreamWorks' "Sinbad" und dem gestiefelten Kater in "Shrek 2" seine Stimme lieh, auch weiterhin in TV-Produktionen zu sehen, so als Siegfried, der in Uli Edels monumentalen "Die Nibelungen" zwischen Kristanna Lokens Brunhild und Alicia Witts Kriemhild schwankt, und als Jugendliebe von Nadja Uhl in dem historischen Zweiteiler "Die Sturmflut".

Als Lehrer Grünbaum spielte Fürmann in der Kinderfilm-Triologie (dritter Teil ist in der Postproduktion) "Die Wilden Hühner" von Vivian Naefe mit und im selben Jahr verkörperte er den Geistlichen Thaddeus in dem niederländischen Jugendfilm "Kreuzzug in Jeans". Leander Haußmann engagierte ihn für die Titelrolle seiner Komödie "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" und die Wachowski-Brüder für ihre filmische Adaption der gleichnamigen Anime-Serie "Speed Racer". Die Dreharbeiten dazu fanden in den Filmstudios von Potsdam-Babelsberg statt.

Benno Fürmann wurde 2008 mit dem DIVA-Award als bester Schauspieler des Jahres ausgezeichnet.

  • Bürgerlicher Name
    Benjamin Fürmann
  • Geburtstag
    17.01.1972
  • Geburtsort
    Berlin
  • Geburtsland
    BRD
  • Familie
    Mutter und Vater verstorben, als er 15 war

    Lebt mit Freundin und Tochter in Berlin
  • Autogrammadresse
    c/o PLAYERS
    Sophienstraße 21
    10178 Berlin
  • Links
    http://www.blueblixx.de/bennofuermann/index2.html (Fan Seite)

Go, Speed Racer!

Verdammt heißer Stoff...

Großansicht Gibt in Deutschland Gummi: Emile Hirsch (Foto: Warner)

Gibt in Deutschland Gummi: Emile Hirsch (Foto: Warner)

Basierend auf der legendären japanischen Zeichentrickserie der 60er-Jahre, wird die Geschichte des jungen Titelhelden erzählt, der sich mithilfe seines von seinem Vater entworfenen Rennwagens, dem Mach 5, in der Welt des Rennsports durchsetzen und dabei sogar auf die Hilfe seines ewigen Konkurrenten Racer X bauen muss.

Emile Hirsch aus "Dogtown Boys" spielt Speed Racer, Christina Ricci ist als seine Freundin Trixie zu sehen, "Lost"-Superstar Matthew Fox übernahm die Rolle des Racer X. Als Speeds Eltern Mom und Pops Racer sind Susan Sarandon und John Goodman mit von der Partie. Benno Fürmann, der koreanische Pop-Superstar Rain, der Australier Kick Curry und der legendären "Shaft"-Darsteller Richard Roundtree komplettieren die internationale Besetzung.

Für die Wachowskis bedeutet der Dreh eine Rückkehr nach Potsdam, denn bereits der von ihnen verfasste und mitproduzierte "V wie Vendetta" war in Babelsberg entstanden. Die damals geknüpften Kontakte gaben auch den Ausschlag für Blockbuster-Produzent Joel Silver, wieder vor den Toren von Berlin zu filmen - wie natürlich auch die Finanzspritze des Deutschen Filmförderfonds in Höhe von neun Millionen Euro.

Die Welt zu Gast im Green Screen

"Sie werden schon sehen", versprach Silver im Rahmen einer Pressekonferenz in Babelsberg, wo er für die notorisch öffentlichkeitsscheuen Wachowskis das Wort führte. "Die Jungs haben mit 'Matrix' einen neuen Standard für Science-Fiction gesetzt - jetzt haben sie sich das für den Family-Entertainment-Bereich vorgenommen. Wir werden Dinge auf die Leinwand bringen, die man sich jetzt noch gar nicht vorstellen kann."

Vier Monate werden die Dreharbeiten dauern, zum Teil in komplett in Babelsberg aufgebauten Sets - wie das Familienhaus der Racers, in das die Autowerkstatt integriert wurde -, zum großen Teil vor Green Screens: Erst später werden aufregende Ansichten von Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt ins Bild kopiert.

Fans rasanter Action sollten sich jedenfalls den 8. Mai 2008 schon einmal rot im Kalender markieren: Dann wird "Speed Racer" weltweit in den Kinos einen Hochstart hinlegen. "Bis dahin gibt es noch viel zu tun", sagte Emile Hirsch lachend. "Ich kann es jedenfalls nicht erwarten, unter der Regie der Wachowskis zu spielen und in die Welt von 'Speed Racer' einzutauchen."


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