Amerikanischer Schauspieler. Ohne Schauspielausbildung und mit gewichtigen Rollen, entwickelte sich Ben Foster zu einem Darsteller, der vom... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max09/kuk09/kuk07/u0907108/b150x150.jpg Ben Foster

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Ben Foster


  • Geburtstag
    29.10.1980
  • Geburtsort
    Boston, Massachusetts

Amerikanischer Schauspieler. Ohne Schauspielausbildung und mit gewichtigen Rollen, entwickelte sich Ben Foster zu einem Darsteller, der vom rebellischen Teenager über geistig Behinderte bis hin zum Comic-Helden oder Western-Banditen jede Rolle perfekt meistert. Sein Psychopath Mars, der als Geiselnehmer in "Hostage" (2005) Bruce Willis in Bedrängnis bringt und sich mit einem Molotow-Cocktail tötet, oder seine Darstellung des Jake Mazursky in Nick Cassavetes' Jugenddrama "Alpha Dog" (2006) sind Meisterstücke kontrollierter Aggressivität. Im Western "Todeszug nach Yuma" (2007) brilliert Foster als Stellvertreter des Banditen Ben Wade (Russell Crowe) und will seinen Boss aus den Händen von Christian Bale befreien.

Ben Foster wurde 1980 in Boston, Massachusetts, geboren und wuchs in Fairfield, Iowa auf. Er spielte in der Schule in Theateraufführungen, schrieb und inszenierte mit zwölf Jahren sein erstes Stück. Mit 16 Jahren brach er die High School ab, ging nach Los Angeles und wurde auf Anhieb für die Hauptrolle der Disney-Serie "Fast Forward - Tucker James und der Highschool Blitz" besetzt. Die erste einer Reihe von Teenagerrollen, deren Höhepunkt der 16-jährige Trevor ist, der in "Bang Bang, Du bist tot" (2002, TV) ein Attentat auf die Schule vorbereitet, aber dann der Gewalt abschwört - eine Haltung, die Foster auch in Interviews propagiert.

Erste Kinorollen fand Foster in Barry Levinsons "Liberty Heights" (1999) als in ein schwarzes Mädchen verliebter aufsässiger jüdischer Teenager, und in Barry Sonnenfelds schwarzer Komödie "Jede Menge Ärger" (2001) als Sohn von Tim Allen. Als gemobbter Schüler in "Ran an die Braut" (2001) findet er während Theateraufführungen in Kirsten Dunst die Richtige, und ist im Episodenfilm "11:14" (2003) der Freund von Rachael Leigh Cook, der für sie einen Laden überfällt. In der Serie "Freaks and Geeks - Voll im Leben, voll daneben" (2000) ist er in zwei Folgen der geistig behinderte Eli, und in "Six Feet Under - Gestorben wird immer" (2001-05) spielt er 23 Folgen lang einen Künstler, der in die jüngste Tochter der ein Bestattungsinstitut führenden Familie verliebt ist.

Im Blockbuster-Kino war er in der Marvel-Comic-Adaption "The Punisher" (2005, mit Thomas Jane) dabei sowie als fliegender Comic-Held Angel in "X-Men - The Last Stand" (2006). Im Horrorfilm "30 Days of Night" (2007) ist Verbündeter blutrünstiger Vampire.

Foster wurde 2003 mit dem Daytime Emmy Award für "Bang Bang, Du bist tot", 2004 für "Six Feet Under" mit dem Screen Actor's Guild Award (Ensemblepreis) und für "Alpha Dog" mit dem Young Hollywood Award ausgezeichnet. Sein Motto: "Nur natürliches Talent und Charisma bringen einen so weit. Der Rest ist harte Arbeit."

Fosters Lieblingsfilm ist "Einer flog über das Kuckucksnest", er ist Fan der Bands R.E.M. und Dead Can Dance. Sein Spitzname: Curly Boy.

  • Geburtstag
    29.10.1980
  • Geburtsort
    Boston, Massachusetts
  • Geburtsland
    USA

Mark Wahlberg soll "Der einzige Überlebende" sein

Wenn der Staub sich wieder gelegt hat, will Regisseur Peter Berg nur noch Mark Wahlberg sehen: Der soll sich für ihn durch den Afghanistan-Actioner "Lone Survivor" kämpfen.

Großansicht "The Shooter" Mark Wahlberg soll erneut einen Elite-Soldaten spielen (Foto: Universal)

"The Shooter" Mark Wahlberg soll erneut einen Elite-Soldaten spielen (Foto: Universal)

Die US-Eliteeinheit der Navy-SEALs ist wieder schwer angesagt. Die amerikanischen Kinocharts führt "Act of Valor" an, hier enttarnen die Supersoldaten eine Verschwörung gegen die USA und Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow ("The Hurt Locker") spielt mit der Einheit Team Six "Kill Bin Laden" nach.

Regisseur Peter Berg ("Hancock", "Battleship") ist sich sicher, dass der Trend noch stärker wird und möchte aufspringen. Dafür will er die "Contraband"-Stars Mark Wahlberg und Ben Foster möglichst schnell in Kampfanzüge stecken und an den Hindukusch verfrachten.

"Lone Survivor" erzählt die Geschichte der SEAL-Mission "Redwing", die der damalige Teilnehmer Marcus Luttrell aufgeschrieben hat. 2005 sollten vier der Elitesoldaten nahe der pakistanischen Grenze einen Al-Quaida-Anführer festnehmen und notfalls liquidieren.

Hollywood liebt Helden in Uniform

Die Soldaten gerieten in einen Hinterhalt und 24 Stunden später war nur noch Luttrell am Leben, der sich vier Tage lang erfolgreich seiner Haut wehrte - Stoff, aus dem Hollywood nur zu gern patriotische Heldengesänge anstimmt.

Peter Berg, der zur Vorbereitung bereits einen Monat mit Navy SEALs im Irak verbracht hat, möchte im Frühjahr mit "Lone Survivor" loslegen. Allerdings hat Mark Wahlberg noch nicht unterschrieben. Er möchte eigentlich den Thriller "Headhunters" von Jo Nesbø für den US-Markt neu verfilmen. Das norwegische Original kommt bei uns am 15. März in die Kinos.

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