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Steckbrief

Barbara Pease


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"Es geht hier ums Lachen"

Leander Haußmann verfilmte den zum Bestseller avancierten Beziehungsratgeber "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" von den beiden amerikanischen Autoren Allan und Barbara Pease.

Großansicht Leander Haußmann mit Benno Fürmann und Jessica Schwarz am Set zu "Warum Männer nicht zuhören..." (Foto: Constantin)

Leander Haußmann mit Benno Fürmann und Jessica Schwarz am Set zu "Warum Männer nicht zuhören..." (Foto: Constantin)

» Was hat Sie veranlasst "Warum Männer nicht zuhören..." zu verfilmen?

LEANDER HAUßMANN: Der Titel hat mich gereizt. Den finde ich lustig, weil er zwei Klischees auf provokante Weise thematisiert. Außerdem hat fast jeder das Buch von Barbara und Allan Pease gelesen oder zumindest schon mal davon gehört. Nun gibt es die intellektuelle Fraktion, die das Buch von vornherein ablehnt, aber der Großteil nimmt es ernst und weiß, dass es zu jeder These eine Gegenthese gibt.

» Was wollen Sie mit diesem Film beim Publikum bewirken?

Es ist eine Komödie, die nicht die Welt verändern, sondern Leichtigkeit ausstrahlen und unterhalten soll. Dabei würde ich mich bestimmt nicht als schlichtes Gemüt bezeichnen, es ist sogar sehr anstrengend, sich mit so einem Thema auseinanderzusetzen. Es ist so wahnsinnig schwer, diese Leichtigkeit herzustellen, sich 15 Stunden am Tag damit auseinanderzusetzen und zu sehen, dass es funktioniert. Ich hatte den Anspruch, mal etwas zu machen, was eine reine Komödie ist. Bisher hatten meine Filme immer auch kleine tragische Momente, aber hier geht es ums Lachen, die direkteste Interaktion, die es mit dem Publikum gibt.

Großansicht Strahlender Gewinner: Leander Haußmann erhielt im letzten Jahr die begehrte DIVA (Foto: Sigi Jantz)

Strahlender Gewinner: Leander Haußmann erhielt im letzten Jahr die begehrte DIVA (Foto: Sigi Jantz)

» Dafür muss Benno Fürmann sogar halbnackt über die Straße rennen. War es kompliziert, diese Szene auf offener Straße zu drehen?

Der Film spielt ja in Berlin, wo inzwischen schon so viel gedreht wird, dass dem keiner mehr Aufmerksamkeit schenkt. Die Leute bewegen sich fast schon wie Statisten, blicken noch nicht mal in die Kamera. Wenn Benno Fürmann über den Ku'damm rennt, bleiben höchstens Touristen stehen. Der Berliner an sich ist da zu stolz, der geht weiter, weil es ihm zu blöd ist. Deshalb kommen gerade so viele Stars an die Spree, weil sie in Ruhe gelassen werden. Allerdings hat sich jetzt eine andere Bewegung herausgebildet: Einwohner gegen Filmteams. Viele fühlen sich von den vielen Dreharbeiten gestört, was man verstehen kann, weil es viele Straßen gibt, in denen ununterbrochen gedreht wird.


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