Er begann als Musikvideo- und Werbefilmer und setzte sich mit Actionthrillern als Spielfilmregisseur durch. Antoine Fuqua inszenierte den... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max09/kuk09/kuk36/u0936003/b150x150.jpg Antoine Fuqua

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Antoine Fuqua


  • Geburtstag
    19.01.1966
  • Geburtsort
    Pittsburgh, Pennsylvania

Er begann als Musikvideo- und Werbefilmer und setzte sich mit Actionthrillern als Spielfilmregisseur durch.

Antoine Fuqua inszenierte den asiatischen Star Chow Yun-Fat in dessen erstem US-Film "The Replacement Killers", verlor die Regie von "Verlockende Falle" und konnte seinen Sinn für Action-Ästhetik in "Bait - Fette Beute" erneut beweisen.

Fuqua wurde in Pittsburgh, Pennsylvania geboren, studierte Elektrotechnik und ging 1987 nach New York, wo er in der Werbebranche landete und vom Herstellungsleiter über den Regieassistenten die klassische Karriere verfolgte. Aber erst mit der eigenen Firma Reel Power begann der Aufstieg: Fuqua inszenierte Werbespots für Nike, Honda, Toyota, Armani und Seiko und Musikvideos mit Prince, Toni Braxton und Arrested Development. Berühmt und ausgezeichnet wurde sein Video für Coolios "Gangsta's Paradise".

In seinem Spielfilmdebüt "The Replacement Killers" gerät Chow Yun-Fat als Auftragskiller zwischen die Fronten, als er sich weigert, einen Polizisten zu erschießen. An der Seite der rassigen Passfälscherin Meg (Mira Sorvino) muss er sich zweier Ersatzkiller erwehren. Fuquas Hang zu ästhetisierten Action-Sequenzen im Stil von John Woo brachte ihm ein Engagement für den Thriller "Verlockende Falle" (mit Sean Connery und Catherine Zeta-Jones) ein, das aber nach Differenzen mit der Fox und Koproduzent Connery wieder gelöst wurde. Im Actionthriller "Bait - Fette Beute" wird ein Kleingauner, der beim Garnelenklau erwischt wurde, nach der Haft, während der ihm ein Mikrochip implantiert wurde, als Köder für einen Gangster benutzt, der Goldbarren in Millionenwert geraubt hat.

Fuquas Filme zeichnen sich durch atemloses Tempo, rasante Verfolgungsjagden und visuell abwechslungsreiches Flair im blauen Neon-Look aus. Ebenso kühl inszenierte er den harten Cop-Thriller "Training Day", für den Hauptdarsteller Denzel Washington 2002 den Oscar erhielt. 2009 stellte er mit "Das Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest" ein weiteres Cop-Drama in Venedig vor. Zum illustren Ensemble gehört Richard Gere und wieder Ethan Hawke.

Fuqua drehte 2003 mit Bruce Willis und Monica Bellucci in den Hauptrollen den Kriegsfilm "Tränen der Sonne" und widmete sich im selben Jahr mit "King Arthur" einem klassischen Stoff. Seine Interpretation war stark verfremdet und weit entfernt vom mittelalterlichen Ritterfilm. Arthur (Clive Owen) ist ein Spezialagent und seine Tafelrunde rekrutiert sich aus Osteuropäern, die nach Britannien zum Militärdienst verpflichtet werden; dazu jagt Keira Knightley als Amazonenprinzessin Guinevere durch Wald.

Ein Film ganz andere Machart war "Lightning in a Bottle", Fuquas Beitrag zum "Blues Projekt" von Mentor Martin Scorsese. Fuqua dokumentiert in Ausschnitten ein fünfstündiges Konzert unter dem Motto "Salute to the Blues". 2007 folgte "Shooter", ein Actionfilm mit Mark Wahlberg als Scharfschütze Swagger, der nach Jahren des Eremitendaseins für den angeblichen Schutz des US-Präsidenten engagiert wird, jedoch von seinen Auftraggebern ausgespielt wird.

  • Geburtstag
    19.01.1966
  • Geburtsort
    Pittsburgh, Pennsylvania
  • Geburtsland
    USA

Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger wieder vereint

Es gab Zeiten, da nahmen sich Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger gegenseitig in ihren Filmen auf den Arm. Das war einmal. Nach "Expendables 1+2" drehen die Actionheroen in "The Tomb" zum dritten Mal gemeinsam.

Großansicht Greifen sich gegenseitig unter die Arme: Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger (Foto: Kurt Krieger)

Greifen sich gegenseitig unter die Arme: Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger (Foto: Kurt Krieger)

In "Last Action Hero" und "Zwillinge" hatte Arnold Schwarzenegger die Lacher auf Kosten von Sylvester Stallone auf seiner Seite, die Retourkutsche folgte unter anderem in "Demolition Man".

In den 90er Jahren wäre es undenkbar und noch dazu äußerst kostspielig gewesen, die beiden Action-Giganten gemeinsam vor die Kamera zu bewegen.

Es mussten viele Jahre ins Land ziehen, ehe Sly und Arnie sich für "The Expendables" zusammen schlossen. Dabei sind sie scheinbar auf den Geschmack gekommen. Wie lässt es sich sonst erklären, dass Rocky und der Terminator für den Thriller "The Tomb" zum dritten Mal gemeinsam über die Leinwand hetzen wollen.

Stallone schnappte Schwarzenegger erstmal die Rolle weg

Letzten Herbst sah das noch ganz anders aus. Da hatte es geheißen, Sylvester Stallone hätte die Hauptrolle in "The Tomb" von Arnold Schwarzenegger übernommen, weil dieser sich ausgeklinkt hatte. Nun tauchen neue Gerüchte auf, die besagen, beide Leinwandtitanen wären mit an Bord. Die Frage um die Hauptdarsteller legt damit einen ähnlichen Schlingerkurs hin, wie die Frage der Regie. Eigentlich sollte Action-Spezialist Antoine Fuqua "The Tomb" in Szene setzen. Aktuell ist der Regiestuhl jedoch verwaist.

In dem Actionbrett geht es um einen Experten in Sachen Gefängnisbau, der aus dem von ihm ausgeklügelten Hochsicherheitstrakt ausbrechen soll. Bevor Stallone und Schwarzenegger ins Ausbruchbusiness einsteigen, sehen wir sie als knochenharte Kämpfer in "Expendables 2".

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In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

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