Unruhig, neurotisch, frustriert und am Rande des Nervenzusammenbruchs, dabei kühl sondierend und als abgefeimte Intrigantin auf der Höhe ihrer... - Foto: Universal http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto40/10400250/b150x150.jpg Annette Bening

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Annette Bening


  • Geburtstag
    29.05.1958
  • Geburtsort
    Topeka, Kansas

Unruhig, neurotisch, frustriert und am Rande des Nervenzusammenbruchs, dabei kühl sondierend und als abgefeimte Intrigantin auf der Höhe ihrer Kontrollsucht, konnte Annette Bening beinahe all diese Eigenschaften in ihre Rolle als Immobilienmaklerin und Rosen züchtende Gattin von Kevin Spacey in "American Beauty" einbringen, für den sie mit einem "Golden Globe" ausgezeichnet wurde. Die zierliche, aber energische Bening debütierte 1989 im Film und spielte in Milos Formans "Valmont", der parallel zu Stephen Frears' "Gefährliche Liebschaften" entstandenen Verfilmung des Briefromans von Choderlos de Laclos, die teuflische Marquise de Merteuil, die sich in ihrem Spinnennetz höfischer Konspirationen verstrickt. Sie war die sorgende Ehefrau von Harrison Ford in Mike Nichols' "In Sachen Henry", die nur schwer mit der Behinderung ihres Mannes fertig wird, und sie war die Freundin von John Cusack in dem Trickbetrüger-Film-noir "The Grifters" von Stephen Frears. Bening gehörte zur Königsfamilie in "Richard III." und wird in Neil Jordans "Jenseits der Träume" von parapsychologischen Mächten verfolgt.

In Kevin Costners Post-Western "Open Range - Weites Land" verliebt sich der Freelancer Charley (Darsteller ist der Regisseur selbst) in die von Bening gespielte Schwester des Doktors von Harmonville und wird sesshaft. Als Julia Lambert, eine gerissene Theater-Diva in der Midlife Crisis, glänzt sie in der amüsanten Komödie "Being Julia" von Oscar-Preisträger István Szabó. Dies brachte ihr 2004 den Hollywood Film Award als "Schauspielerin des Jahres" ein. 2006 unter der Regie von Nip/Tuck-Creator Ryan Murphy zieht sie sich in "Krass" als narzisstische und sich selbst überschätzende Deirdre Burroughs nach der Scheidung mit ihrem Mann aus der Verantwortung für ihren Sohn. Die Buchvorlage lieferte Augusten Burroughs, dessen Biografie auch erzählt wird.

Sie arbeitet auch unregelmäßig auf dem Theater. Annette Bening ist, seit sie ihn während der Dreharbeiten zu dem Gangsterfilm "Bugsy" kennen lernte, mit Warren Beatty verheiratet, mit dem sie vier Kinder hat.

  • Geburtstag
    29.05.1958
  • Geburtsort
    Topeka, Kansas
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Familie:
    Mutter: Shirley Bening (Kirchensängerin)
    Vater: A. Grant Bening (Versicherungsverkäufer, im Ruhestand)
    Schwester: Jane (Gynäkologin)
    Bruder: Bred Bening
    Bruder: Byron Bening
    Schwägerin: Shirley MacLaine

    Ehemänner:
    Warren Beatty (seit 12.03.1992)
    J. Steven White (1984 - 1991)

    Kinder:
    Tochter: Kathlyn Elizabeth (08.01.1992, von Warren Beatty)
    Sohn: Benjamin (23.08.1994, von Warren Beatty)
    Tochter: Isabel Ira Ashley (11.01.1997, von Warren Beatty)
    Tochter: Ella Corinne (08.04.2000, von Warren Beatty)
  • Autogrammadresse
    Annette Bening
    13671 Mulholland Drive
    Beverly Hills
    CA 90210-1135
    USA
  • Links
    http://www.beningfans.com/ (Fan-Seite)

Die Oscar-Nominierungen stehen fest

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat die Nominierungen für die 83. Oscarverleihung bekannt gegeben. An der Spitze: "The King's Speech" mit Colin Firth

Großansicht Zwölf Mal nominiert: "The King's Speech" mit Colin Firth (Foto: Senator)

Zwölf Mal nominiert: "The King's Speech" mit Colin Firth (Foto: Senator)

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat die Nominierungen für die 83. Oscarverleihung bekannt gegeben. "The King's Speech" führt das Feld der Nominierten mit zwölf Nennungen an, gefolgt von "True Grit" mit zehn Nominierungen. "Inception" und "The Social Network" kommen auf je acht Nennungen, "The Fighter" auf sieben, "127 Hours" auf sechs, "Black Swan" und "Toy Story 3" auf je fünf und "The Kids Are All Right" und "Winter's Bone" auf je vier Nominierungen.

Erneut wurden zehn Filme in der Kategorie Bester Film nominiert. Neben den "üblichen Verdächtigen", die schon mit zahlreichen Kritikerpreisen und Globes bedacht wurden, ist nun doch der zuletzt meist geschmähte "127 Hours" ganz vorne mit dabei, auch der Indie "Winter's Bone" hat noch einmal an Fahrt gewonnen. Zudem hat es "Toy Story 3" nicht nur in der Animationskategorie, sondern auch in der Königskategorie Bester Film zu einer Nominierung geschafft. Das Feld komplettieren: "Black Swan", "Inception", "The Fighter", "The Kids Are All Right ", "The King's Speech", "The Social Network" und "True Grit".

Bei den Regisseuren gehen Darren Aronofsky, David Fincher, Tom Hooper, Ethan und Joel Coen sowie David O. Russel - jedoch nicht Christopher Nolan - ins Rennen.

Wenig Überraschungen bei den nominierten Hauptdarstellern: Jeff Bridges, Javier Bardem, Jesse Eisenberg, Colin Firth und Oscar-Moderator James Franco repräsentieren die Herren. Bei den Damen ist überraschenderweise Michelle Williams (mit "Blue Valentine") dabei, neben den beiden Favoritinnen Natalie Portman und Annette Bening sowie Nicole Kidman ("Rabbit Hole") und Jennifer Lawrence ("Winter's Bone").

In der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film ist der jüngst noch auf der Shortlist aufgetauchte Oliver Schmitz mit "Geliebtes Leben" nicht mehr im Rennen. Stattdessen konkurrieren hier: "Biutiful" (Mexiko), "Dogtooth" (Griechenland), " In einer besseren Welt" (Dänemark), "Incendies" (Kanada) und "Hors la loi" (Algerien).

Ganz ohne deutsche Beteiligung muss auch die kommende Oscarverleihung nicht vonstattengehen: Bei den animierten Kurzfilmen ist auch "Der Grüffelo" nominiert worden, eine Auftragsproduktion für die BBC des Ludwigsburger Regieduos Jakob Schuh und Max Lang. Bei den abendfüllenden Animationsfilmen konkurrieren neben "Toy Story 3" der französisch-britische "L' illusionniste" und "Drachenzähmen leicht gemacht".

Bei den Dokumentarfilmen kamen folgende Filme unter die letzten fünf: "Banksy - Exit Through the Gift Shop", "Gasland" von Josh Fox, "Inside Job", "Restrepo" und "Waste Land".

Die 83. Academy Awards werden am 27. Februar im Kodak Theatre im Hollywood & Highland Center vergeben.


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