Anne Hathaway

Anne Hathaway

Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin. Eine der schönsten Brünetten des amerikanischen Kinos, hat Anne Hathaway seit ihrem zauberhaften Debüt in “Plötzlich Prinzessin” (2001) als Highschool-Girl, das unter die Roy als fällt und eine Metamorphose vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan erlebt, eine kometenhafte Karriere hingelegt.

Als Mischung aus Audrey Hepburn, Judy Garland und Julia Roberts gepriesen, konnte Hathaway diese gönnerhaften Zuweisungen dank ihres großen Talents schnell hinter sich lassen, behauptete sich triumphal als erst naive, dann clevere Assistentin von Modejournalherausgeberin Meryl Streep in der Satire “Der Teufel trägt Prada” (2006) und brach als Amerikanerin erfolgreich in britisches Jane-Austen-Territorium ein, als sie 2007 im Biopic “Geliebte Jane” die berühmte englische Schriftstellerin Jane Austen faszinierend verkörperte.

Anne Jacqueline Hathaway, die ihren Namen mit Shakespeares Gattin teilt, wurde 1982 in Brooklyn, New York, als Tochter einer Theaterschauspielerin und eines Richters geboren, wuchs in New Jersey auf und war nach Abschluss der High School der erste Teenager, der bei der renommierten New Yorker Barrow Group zu Schauspielkursen zugelassen wurde. Hathaway studierte am Vassar College, am Paper Mill Playhouse in New Jersey und stand in Sommerkursen der Collaborative Arts Projects der New York University auf der Bühne. Als Mitglied des All-Eastern U.S. High School Ehrenchors war sie 1999 erster Sopran auf der Bühne der Carnegie Hall in New York.

Hathaway schaffte auf der Stelle den Sprung von der Familienserie “Get Real – Sechs unter einem Dach” (FOX, 22 Folgen 1999) zur Hauptrolle an der Seite von Weltstar Julie Andrews in “Plötzlich Prinzessin” und dessen Sequel “Plötzlich Prinzessin 2” (2004). Es folgten Rollen in “The Other Side of Heaven” (2001), in der Charles-Dickens-Romanverfilmung “Nicholas Nickleby” (2002, Ensemble-Preis des National Board of Review) und die Hauptrolle im Fantasymärchen “Ella – Verflixt & Zauberhaft” (2004).

Wie Julie Andrews mit “S.O.B.” (1981) versuchte Hathaway sich nicht auf die Rolle des netten Mädchens festlegen zu lassen und trat oben ohne in Barbara Kopples Jugendgangdrama “Havoc” (2005) und als Ehefrau von Jake Gyllenhaal nackt in Ang Lees Liebesdrama “Brokeback Mountain” (2005) auf. Lee riet ihr auch, die Rolle der Jane Austen anzunehmen, die sie mit Bravour meisterte.

2008 ist Hathaway im Flugzeug-Drama “Passengers” und als kompetenter Agent 99 in der Spionagekomödie “Get Smart” (die auf der TV-Serie “Mini-Max”, 1965-70 basiert) an der Seite von Steve Carrell als Maxwell Smart, trotteliger Agent 86, zu sehen. Hathaway war 2005 außerdem Synchronsprecherin der Titelheldin des Animationsfilms “Die Rotkäppchen-Verschwörung“.

Ihr dramatisches Können stellte Hathaway als schwierige Schwester der Braut in “Rachels Hochzeit” unter Beweise – um anschließen in “Bride Wars” zum selben Thema wieder komödiantische Pfade zu beschreiten. Als Weiße Königin verzückte sie nicht nur die Titelfigur in Tim Burtons Neuverfilmung von “Alice im Wunderland” und anschließend in “Love and Other Drugs” als Parkinson-Patientin einen von Jake Gyllenhall gespielten Viagra-Vetreter.

In der empfindsam erzählten Liebesgeschichte “Zwei an einem Tag” trifft sich Hathaway nach einem One Night Stand zur Examensfeier fortan 20 Jahre lang am schicksalhaften Datum mit ihrem Liebhaber, bei dem sie erst spät erkennt, dass sie trotz gegensätzlicher Lebensentwürfe das Entscheidende verbindet.

Den bisherigen Karrierehöhepunkt markiert der Oscar als Beste Nebendarstellerin in “Les Misérables“.  In der Musical-Verfilmung berührt sie mit ihrem schauspielerischen und Gesangskönnen als sterbende Fantine. Im Batman-Finale, “The Dark Knight Rises”, tritt Hathaway als sexy Meisterdiebin Catwoman in die Pfotenabdrücke von Michelle Pfeiffer. 2014 begleitet sie Matthew McConaughey in “Interstellar” von Christopher Nolan auf der verzweifelten Suche nach einem neuen Lebensraum für die Menschheit.

Die Vegetarierin unterstützt das Lollipopp Theatre Network, das Filmabende für geistig Behinderte organisiert. 2006 half sie in Nicaragua, erkrankte Kinder mit Anti-Hepatitis-Spritzen zu versorgen. 2006 belegte Hathaway im FHM Magazin Platz 85 der “Sexiest Women in the World”, 2007 war sie im People Magazin unter den 100 “Most Beautiful People”, in der 100er-Liste des Online-Magazins Askmen.com belegt sie Platz 80. Im Februar 2011 moderierte sie gemeinsam mit James Franco die 83. Oscarverleihung – was sie mit ihren damaligen 28 Jahren zur jüngsten Moderatorin in der Geschichte der Preisverleihung machte. Privat ist sie seit 2012 mit Adam Shulman verheiratet.

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