In Hark Bohms "Herzlich willkommen" gab Anna Thalbach 1990 ihr Leinwanddebüt. Seitdem war sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen sowie... - Foto: HR / Benjamin Knabe http://images.kino.de/flbilder/max08/auto08/auto44/08440044/b150x150.jpg Anna Thalbach

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Anna Thalbach


  • Geburtstag
    01.06.1973
  • Geburtsort
    Berlin

In Hark Bohms "Herzlich willkommen" gab Anna Thalbach 1990 ihr Leinwanddebüt. Seitdem war sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen sowie auf der Theaterbühne zu sehen.

Anna Thalbach wurde am 1. Juni 1973 in Ost-Berlin geboren. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Katharina Thalbach, ihr Stiefvater der Schriftsteller Thomas Brasch. Auch die Großmutter, Sabine Thalbach, ist Schauspielerin, der Großvater der Regisseur Benno Besson. Nach der Mittleren Reife absolvierte Anna Thalbach zunächst eine Hospitanz als Bühnenbildnerin, entschied sich dann aber doch für die Schauspielerei. Nach ihrem Debütfilm "Herzlich willkommen" 1990 machte sie in Fernsehproduktionen wie "Zärtliche Erpresserin" und "Gefährliche Freundin" auf sich aufmerksam. 2001 bekam sie für ihre Rolle in der "Tatort"-Episode "Kindstod" den Deutschen Fernsehpreis als "Beste Nebendarstellerin". 2008 war sie in Zsolt Bács Tragikomödie "Esperanza" sowie dem leisen Liebesdrama "Maria an Callas" wieder im Kino zu sehen.

Anna Thalbach lebt in Berlin und ist alleinerziehende Mutter einer Tochter. Die 1995 geborene Nelli tritt bereits in die Fußstapfen ihrer Mutter und spielte schon erste kleinere Filmrollen. Neben der Schauspielerei ist Anna Thalbach eine hoch gelobte Interpretin von Hörbüchern und versucht sich als Malerin.

  • Geburtstag
    01.06.1973
  • Geburtsort
    Berlin
  • Geburtsland
    DDR

Spekulation um Croisette-Beiträge

Berlin ist kaum vorbei, da lockt bereits das zweite große Festivalevent: Der Eröffnungsfilm steht mit "The Da Vinci Code" fest, ansonsten kann bislang nur spekuliert werden, was Cannes an Filmperlen im Angebot hat. Tom Tykwers "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" wird nun offenbar nicht ins Rennen geschickt.

Großansicht Brian De Palmas "The Black Dahlia" ist ein heißer Kandidat für eine Cannes-Premiere (Foto: Signature Films/Nu Image)

Brian De Palmas "The Black Dahlia" ist ein heißer Kandidat für eine Cannes-Premiere (Foto: Signature Films/Nu Image)

Die Protagonisten des Neuen Deutschen Films werden immer wieder gern von den A-Festivals eingeladen. So wundert es nicht, dass nun zwei altgediente Autorenfilmer als mögliche Teilnehmer von Cannes gehandelt werden:

Margarethe von Trotta könnte ihren neuen Film "Ich bin die Andere" vorstellen, die Verfilmung eines Romans des 2004 verstorbenen (Drehbuch-)Autors Peter Märthesheimer über eine Frau mit multipler Persönlichkeit, die von Katja Riemann gespielt wird.

Im Rennen ist zudem Volker Schlöndorff, der in "Streik - Die Heldin von Danzig" die Geschichte der Kranführerin Anna Walentynowicz erzählt, einer zentralen Figur der Gewerkschaft Solidarnosc. Es spielen Anna und Katharina Thalbach.

Großansicht Hanna Schygulla und Josef Bierbichler in "Winterreise" (Foto: X Verleih (Warner))

Hanna Schygulla und Josef Bierbichler in "Winterreise" (Foto: X Verleih (Warner))

Deutsche Anwärter

Von den jüngeren deutschen Semestern könnte Hans Steinbichler mit "Winterreise" mit von der Partie sein, mit dem der begabte junge Regisseur seinen zweiten Spielfilm vorlegt, der dem Vernehmen nach sein viel gelobtes Debüt "Hierankl" noch toppen soll. Ins Gespräch gebracht wurde zudem "Madonnen" der Berliner HFF-Absolventin Maria Speth, die vor fünf Jahren mit "In den Tag hinein" auf sich aufmerksam machte.

Ob es ein deutscher Regisseur in den Wettbewerb schafft, steht wie immer in den Sternen, auch angesichts der internationalen Konkurrenz. Denn eine ganze Reihe von Arthouse-Stars stehen mit neuen Filmen in den Startlöchern. Aus den USA könnte die Coppola-Familie anreisen: Francis Ford Coppola mit "Youth Without Youth", den er mit Tim Roth, Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara in Rumänien gedreht hat; Tochter Sofia mit ihrem in Frankreich gedrehten Kostümfilm "Marie-Antoinette" mit Kirsten Dunst. Aus den USA empfehlen sich zudem David Lynch mit "Inland Empire", Brian De Palma mit "The Black Dahlia", Alejandro González Iñárritu mit dem Ensembledrama "Babel", Richard Linklater mit "Fast Food Nation", Darren Aronofskys SF-Drama "The Fountain" und Kevin Smith mit seinem "Clerks"-Sequel.


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